CPUs und GPUs in Arc Raiders getestet: Mit diesen Konfigurationen läuft das Spiel optimal
Arc Raiders ist eine positive Überraschung im Spielejahr 2025. PCGH hat sich den Multiplayer-Shooter im Technik-Check samt Benchmarks angesehen. Hier erfahren Sie, welche Gaming-PCs wir für den Titel daher empfehlen würden.
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Der am 30. Oktober veröffentlichte Third-Person-Extraction-Shooter vom schwedischen Entwickler Embark Studios dürfte für viele PC-Spieler ein Anwärter auf den Titel "Spiel des Jahres" sein und erfreut sich hoher Beliebtheit: Top-Wertungen von zahlreichen Testern und hohe Spielerzahlen zeigen, dass der Multiplayer-Titel vieles richtig macht. Dazu gehören auch viele technische Aspekte, wie wir in unserem Benchmark-Test bereits analysieren konnten, der als Basis für diesen Artikel dient.
Mit UE5, trotzdem genügsam
Angetrieben wird das Spiel von der Unreal Engine 5, wobei mit Nvidia RTX Global Illumination auch Hardware-Raytracing unterstützt wird, das sich statisch und in mehreren Stufen dynamisch hinzuschalten lässt. Vom internen TSR über Nvidia DLSS und AMD FSR bis hin zu Intel XeSS steht eine große Auswahl an Upsampling-Verfahren zur Verfügung. Mit DLSS FG und FSR FG lassen sich auch Frame-Generation-Verfahren für höhere Bildraten nutzen.
Arc Raiders erzeugt dabei seine durchaus sehenswerte Optik eher durch die unterschiedlichen Umgebungen und abwechslungsreich gestaltete Maps mit Wetterereignissen wie Nebel, Regen, Gewitter und Sandstürmen und verzichtet auf einige Möglichkeiten, die manch andere Spiele auf Basis der Unreal Engine 5 nutzen. Dazu gehören etwa extrem dichte Nanite-Meshes, welche bei manchen Titeln die CPU- und Speicherauslastung nach oben treiben und für Leistungseinbrüche sorgen, um die sich Spieler von Arc Raiders folglich nicht sorgen müssen.
Hardware-Anforderungen in Theorie und Praxis
Die Systemanforderungen sind entsprechend auch recht zurückhaltend: Minimal werden etwa nur ein Core i5-6600K oder Ryzen 5 1600 aus den Jahren 2015 und 2017 sowie 12 GiByte RAM gefordert, auch bei der Grafikkarte reichen mit der Geforce GTX 1050 Ti, AMD Radeon RX 580 oder Intel Arc A380 mehrere Generationen zurückliegende GPUs, die bereits beim Erscheinen nicht die Speerspitze darstellten.
Quelle: Steam; Zuschnitt: PCGH
Die Systemanforderungen von Arc Raiders
Dieser recht zurückhaltende Hardware-Hunger zeigte sich auch im Benchmark-Test von PCGH. Dort erzielte beispielsweise selbst der elf Jahre alte Vierkerner Core i7-4790K in der Testszene bei maximalen Details durchschnittlich noch mindestens 60 Fps in Außen- und Innenräumen, der Sechskerner Ryzen 5 2600 aus dem Jahr 2018 erreicht hier bereits über 80 Fps. Ein halbwegs aktueller Prozessor reicht also bereits aus.
Die Grafikkarte wird im Vergleich dazu mehr gefordert, auch hier muss man aber keine Bedenken mit einem etwas älteren PC haben. Eine fünf Jahre alte Radeon RX 6800 XT beispielsweise erzielte in Full HD bei maximalen Details solide 74 Fps - mit etwas Detailreduktion oder Upsampling sind hier leicht dreistellige Bildraten möglich - das gilt auch für eine Geforce RTX 3080 (79 Fps) oder eine aktuelle Radeon RX 9060 XT/16G (71 Fps). Tendenziell liegt der Titel allerdings Nvidia-Grafikkarten besser. So lag die genutzte RTX 5070 Ti etwa je nach Auflösung 22 bis 26 % vor einer Radeon RX 9070 XT, obwohl die AMD-GPU normalerweise fast auf Augenhöhe liegt.
Viel Spielspaß für wenig Geld
Aufgrund der stärkeren Nvidia-Performance würden wir daher auch bei einem eher kleinen Budget eher zum PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2 für 1.330 Euro raten, wobei der PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition V2 für 1.180 Euro natürlich auch schon zum flüssigen Zocken von Arc Raiders genügt. Mit der Geforce RTX 5060 Ti 16 GB sind die Reserven aber einfach höher, die gerade in Auflösungen ab WQHD (2.560 × 1.440) wichtig sind, wenn man eine möglichst gute Bildqualität ohne Tricks wie Frame Generation erzielen möchte.
Beim Prozessor muss man sich ohnehin keine Sorgen machen: Der Core i5-14600KF mit 14 Kernen gehört zwar weder der neuesten CPU-Generation an, noch ist er besonders sparsam, aber er liefert eine hohe Leistung in Spielen und Anwendungen für relativ wenig Geld. Zur Seite stehen ihm 32 GiByte DDR5-6000-RAM von Patriot - also die doppelte Kapazität, welche die Entwickler von Arc Raiders empfehlen.
Noch mehr Leistung für flüssiges 4K-Gameplay
Wer ein größeres Budget zur Verfügung hat, sollte sich den PCGH-Enthusiast-PC RTX5070Ti-Edition V2 ansehen, der für 2.000 Euro bei Krotus Computer erhältlich ist. In diesem steckt nämlich Nvidias Geforce RTX 5070 Ti, welche auch der Herausforderung Ultra HD (3.840 × 2.160) gewachsen ist: Im Benchmark-Test zeigten wir, dass dieser Grafikkartentyp 60 Fps in 4K UHD liefern kann - und das ganz ohne Upsampling oder Frame Generation bei maximalen Details inklusive dynamischem Raytracing auf "Epic". Wer dreistellige Bildraten anpeilt, kann aber mit diesen Werkzeugen bei Bedarf nachhelfen.
Für eine Top-Leistung sorgt aber zudem der Core Ultra 7 265KF mit 20 Kernen, der einer der beliebtesten Modelle aus Intels Arrow-Lake-Generation ist und eine höhere Durchschnittsleistung in Spielen und vor allem Anwendungen bietet als beispielsweise die sogar etwas teurere AMD-Alternative Ryzen 5 7600X3D. Zusätzlich sind 32 GiByte DDR5-6000 aus der Serie Adata XPG Lancer RGB verbaut und dank des Asus TUF Gaming Z890-Plus Wifi muss man selbst auf USB4 oder Wifi 7 nicht verzichten.
Quelle: Krotus Computer
Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc.
Fazit: Gaming-PC für Arc Raiders kaufen
Die Unreal Engine 5 wird teilweise zu Unrecht für Performance-Probleme in aktuellen Spielen verantwortlich gemacht, Arc Raiders stellt aber keine übertriebenen Hardware-Anforderungen und läuft auch auf älteren Systemen gut. Tendenziell liegt der Extraction-Shooter Geforce-Grafikkarten etwas besser.
Was meinen Sie? Wie gut gefällt Ihnen Arc Raiders und wie läuft das Spiel auf Ihrem PC? Würden Sie andere Hardware empfehlen und aus welchem Grund?
PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa ein anderes Gehäuse und mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.
Quelle: PCGH
CPUs und GPUs in Arc Raiders getestet: Mit diesen Konfigurationen läuft das Spiel optimal
Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.

Ich frage für n Freund.
ich finde euren Bericht/Anzeige ein bisschen irreführend.
Ihr schreibt was von alten GPUs und CPUs auf denen es gut laufen würde und dann schlagt ihr einen PC für 1300€ vor.
Könnte man nicht verschiede Kategorien von Wunschauflösungen auflisten und dann den passenden PC empfehlen?
P. S.: Spiele auf dem Steam Deck.
Ich frage für n Freund.