Alienware Alpha: PC-Konsole überzeugt im Test durch kompakte Abmaße, Energieeffizienz und geringe Lautstärke
Der Alienware Alpha ist das Sinnbild einer konsequenten Umsetzung einer Steam-Konsole. Zumindest war der Mini-Gaming-PC ursprünglich als solche geplant. In einem Test, durchgeführt von den Kollegen von Digital Foundry überzeugt der Alienware Alpha vor allem durch geringe Abmaße, eine tolle Energieeffizienz und eine niedrige Lautstärke, im Vergleich zu den etablierten Spielekonsolen.
Schaut man unter die Haube einer Spielekonsole, entdeckt man vornehmlich Hardware, die ebenso gut in einem PC stecken könnte. Der Trend zu immer kompakteren PC-Gehäusen hat zudem geführt, dass PC-Bastler mit fortgeschrittenen Kenntnissen in der Lage sind kleine Rechner mit großer Spieleleistung zusammenzubauen. Manche Grafikkartenhersteller bieten eigene Mini-ITX-Grafikkarten eben für solche Einsatzzwecke an. Nicht verwunderlich, dass sich auch etablierte Komplett-PC-Hersteller nicht lumpen lassen, um fertige Spiele-PCs anbieten zu können. Alienware hatte in dieser Hinsicht ursprünglich den Plan verfolgt auf den Zug der Steam-Konsolen aufzuspringen. Wie bekannt sein dürfte, ist bislang nicht mehr viel zu sehen von Steam-Konsolen. Allein das Konzept ist noch übrig geblieben und kann mit passenden Controllern gut und gerne noch als adäquate Konkurrenz für die Spielekonsolen angesehen werden.
Was nun der Alienware Alpha in der Lage ist zu zeigen, haben die Kollegen von Digital Foundry herausfinden wollen und einen Test veröffentlicht. Die getestete Variante war vergleichsweise günstig ausgerüstet. Als Prozessor diente ein Intel Core i3-4130T mit zwei Kernen aber dank Hyperthreading mit vier logischen Threads. Als Grafikkarte kommt eine Geforce GTX 860M zum Einsatz. Sie entspricht einer Geforce GTX 750 Ti, mit etwas weniger Speicher. Der Arbeitsspeicher wurde von 4 GByte DDR3-1600 auf 8GByte aufgerüstet. Als Festplatte diente eine ein TByte große 2,5-Zoll-HDD. Die eigene Oberfläche des Alienware Alpha braucht 30 Sekunden zum Booten. Windows startet in 82 Sekunden. Alles kann per Xbox 360-Controller gesteuert werden. In Crysis 3 benötigt die Hardware maximal 85 Watt. Playstation und Xbox One gönnen sich hier 130 Watt bzw. 125 Watt. Ein Upgrade auf eine Core i5-CPU steigert den Stromverbrauch auf 100 Watt.
Aufgrund verschiedener und teils unbekannter Grafikeinstellungen bei den Konsolenversionen der Spiele, sind die Benchmarkergebnisse nur bedingt vergleichbar. Wer auf eine native Full-HD-Auflösung wertlegt, bekommt im Schnitt mehr als 30 Bilder pro Sekunde angezeigt. Einzig Ryse läuft mit durchschnittlich 26,5 Bilder pro Sekunde. Ein Upgrade der CPU lohnt sich vor allem bei mehrkernoptimierten Spielen. Die Preise starten ab 449 britischen Pfund, inklusive Windows 8.1. Wer einen Core i5 und 8 GByte Arbeitsspeicher zahlt bereits 570 britische Pfund.
Quelle: Eurogamer.net

In USA schon seid Nov 2014 draußen...
Wie schauts denn überhaupt mal mit der Verfügbarkeit der Alpha in D aus?
In USA schon seid Nov 2014 draußen...
MfG
ist auch nur möglich weil man miniItx genommen hat, diese bretter gibt es auch zu kaufen, also selbst bauen wäre hier auch möglich. finde das konzept gut angefahren, dennoch nicht perfekt.
Wie gesagt, so lange die Leistung nicht in ein solches deutlich kleineres Gehäuse passt ist es nicht vergleichbar.
MfG