Logitech Embody Gaming Chair und Co.: Gaming-Möbel im Test

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Logitech Herman Miller Nevi Gaming Desk
Quelle: Logitech/Herman Miller

Die Kollegen von Eurogamer haben dem Logitech Embody Gaming Chair, dem Logitech G Nevi Gaming Desk und dem Logitech G Ollin Monitor Arm einen Test unterzogen.

Im letzten Jahr hat der Schweizer Hersteller Logitech eine Kooperation mit dem Bürostuhl-Hersteller Herman Miller angekündigt. Insgesamt drei verschiedene Produkte für Gamer und Nutzer im Homeoffice sind aus der Zusammenarbeit hervorgegangen. Nun haben die Kollegen von Eurogamer alle drei Büromöbel einem Test unterzogen. Hierbei handelt es sich um einen Gaming-Stuhl, einen Schreibtisch und eine Monitorhalterung.

Herman Miller Embody Chair mit Anpassungen für Gamer

Der Logitech Embody Gaming Chair baut auf dem Bürostuhl Herman Miller Embody Chair auf, wurde aber von Logitech an die speziellen Bedürfnisse von Gamern und E-Sportlern angepasst. Mittels Kühlschaum soll ein Hitzestau vermieden werden. Im Test zeigt sich, dass die mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten eine sehr gute Ergonomie ermöglichen. So lässt sich etwa Polster herausziehen, um den Stuhl tiefer zu machen. Die Rückenlehne und die Armlehnen lassen sich ebenfalls vielfältig verstellen. Die gesamte Lehne wird von einem Spinnenartigen Konstrukt gehalten. So ist das Rückgrat an mehreren Rippen befestigt, die sich ausdehnen oder zusammenziehen, um sicherzustellen, dass man immer gestützt wird. Die Oberschenkelauflage lässt sich ausziehen, um auch größere Menschen eine bequeme Sitzposition zu ermöglichen.

Logitech Herman Miller Embody Gaming Chair Quelle: Logitech/Herman Miller Logitech Herman Miller Embody Gaming Chair Quelle: Logitech/Herman Miller Logitech Herman Miller Embody Gaming Chair 02 Quelle: Logitech/Herman Miller Logitech Herman Miller Embody Gaming Chair 03 Quelle: Logitech/Herman Miller

Etwas seltsam mutet die Entscheidung an, dass es keine Kopf- und Nackenstütze gibt. Zudem fehlt eine Anleitung, wie man den Stuhl für die beste Ergonomie einstellt. Schließlich hebt sich der Logitech Embody Gaming Chair deutlich von anderen Gaming-Stühlen ab. Falls man Gaming-Stuhl aus der Kollaboration von Logitech und Herman Miller kaufen möchte, muss man mit einem Preis von 1.300 Euro rechnen. Hierfür erhält man neben einer Garantie über 12 Jahre auch den fertig aufgebauten Stuhl.

Logitech Nevi Gaming Desk - Höhenverstellbarer Schreibtisch in Schwarz

Neben einem Gaming-Stuhl hat die Zusammenarbeit von Logitech und Herman Miller auch einen Schreibtisch hervorgebracht. Der Nevi Gaming Desk hat als Vorlage den gewöhnlichen Tisch Herman Miller Nevi. Allerdings hat Logitech den Tisch um eine Soft-Touch-Matte ergänzt, die Flecken verbergen und Spiegelung verhindern soll. Der 150x75 cm große Arbeitstisch kann in der Höhe verstellt werden. So gibt es Knöpfe, um den Schreibtisch zwischen 65 und 125 Zentimetern in der Höhe zu justieren.

Logitech Herman Miller Nevi Gaming Desk Quelle: Logitech/Herman Miller Logitech Herman Miller Embody Gaming Chair Quelle: Logitech/Herman Miller

Um für Ordnung zu sorgen, beinhaltet der Nevi Gaming Desk einen Kabeltunnel. Das Versteck für Kabel kann geöffnet und nach unten abgewinkelt werden kann, um das Verlegen, An- und Abstecken zu erleichtern. In der höchsten Position ist jedoch ein leichtes Wackeln des Schreibtischs aufgefallen. Es fühlt sich keineswegs unsicher oder beunruhigend an, aber wenn man mit Kraft tippt, kann man manchmal ein Zittern des Bildschirms bemerken. Praktisch ist der verbaute Kollisionssensor, der verhindert, dass der Tisch etwa an die Knie stoßen kann, wenn man die Höhe einstellt. Insgesamt zeigt sich, dass der Schreibtisch vor allem dank der Soft-Touch-Matte zu überzeugen weiß. Der Herman Miller x Logitech Nevi Gaming Desk kostet 1.125 Euro.

Logitech G Ollin Monitor Arm - Stabile Halterung

Um einen Monitor ergonomisch aufstellen zu können, gibt es Monitor-Halterungen, die am Schreibtisch befestigt werden. Logitech hat sich auch hier gemeinsam mit Herman Miller etwas überlegt und den G Ollin Monitor Arm veröffentlicht. Die Halterung verfügt über ein Drei-Punkt-Kabel-Managementsystem und ist mit den meisten bis zu neun Kilogramm schweren VESA-kompatiblen Monitoren zu verwenden.

Bildergalerie

Der Monitorarm bietet eine eingebaute Gewichtsanzeige sowie ein Gegengewicht und erlaubt die Nutzung des Monitors im Hoch- und Querformat. Die Halterung erfüllt ihre Aufgabe und fällt sehr stabil aus. Negativ ist, dass sich manche günstigeren Monitorarme weiter ausziehen lassen und somit eine flexiblere Positionierung des Monitors ermöglichen. Die mattschwarze Monitorhalterung Logitech G Ollin Monitor Arm aus Stahl kostet 194 Euro.

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Ebenfalls lesenswert: Gaming-Stuhl-Test 2021: Die besten Stühle für Gamer

Sammlung zu den Gaming-Möbeln von Logitech und Herman Miller:

  • Die drei bisherigen Produkte aus der Kooperation von Logitech und Herman Miller hat Eurogamer einem Test unterzogen.
  • Im Test zeigt sich, dass die mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten des Logitech Embody Gaming Chair eine sehr gute Ergonomie ermöglichen. Der Gaming-Stuhl kostet 1.300 Euro.
  • Der 1.125 Euro teure Logitech Nevi Gaming Desk weiß ebenfalls zu überzeugen, vor allem mit der Soft-Touch-Oberfläche und der Höhenverstellung mit Kollisionssensor.
  • Für 194 Euro kann der Logitech G Ollin Monitor Arm mit einem cleveren Kabel-Managementsystem aufwarten und ist aus Stahl gefertigt.

Quellen: Eurogamer, Hermanmiller (1), Hermanmiller (2), Hermanmiller (3)

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von beverlyro Kabelverknoter(in)
        Welchen Stuhl könnt ihr bis allerhöchstens 400€ empfehlen für langes Sitzen?
      • Von beverlyro Kabelverknoter(in)
        Welchen Stuhl könnt ihr bis allerhöchstens 400€ empfehlen für langes Sitzen?
      • Von Fawkes Komplett-PC-Aufrüster(in)
        So ziemlich der einzig brauchbare "Gaming"-Stuhl für lange Sitzungen, wobei der Logitech-Aufpreis eher unnötig und die Kühlfunktion nur Marketing-blabla ist.
        Preislich natürlich happig, aber wenn man ihn als Geschäftsausgabe absetzen kann (13 Jahre nach AfA), relativiert sich das auch wieder. Und andere gute Bürostühle wie mein Grammer Office Tiger 8 mit Vollausstattung (Glide-Tec, Airshape, Schurwolle, usw.) kosten auch nicht wirklich weniger. Bei mir stand damals noch der Freedom Chair zur Auswahl, aber da gab es so oft Probleme mit den Armstützen und kein Support in D, dass er leider rausgefallen ist.

        Bevor man alle paar Jahre hunderte Euro für schlechte Gamingstühle ausgibt, lieber einmal tiefer in die Tasche greifen und dafür die zigfache Nutzungsdauer und keine Rückenschäden als Langzeitfolge haben.

        @PCGH: Ein Test ist das nun aber wirklich nicht. Eigentlich müsstet ihr das mMn als "Werbung" kennzeichnen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Neben HM sind die üblichen Verdächtigen Steelcase, Interstuhl, Sato Grammer Office, Dauphin, Haider Bioswing, usw.
        Wichtig wäre eigentlich irgendwo Probezusitzen, da jeder Körper anders ist.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Rollora
        Weil man mit "GAMER" Produkten offenbar den Deppen das Geld aus der Tasche ziehen kann. Hab bei Aldi einen Gaming Chair und so weiter gesehen. Völlig überteuerte Dinger, die es 1 Jahr zuvor schon gab. Um ein Drittel des Preises und als "Bürosessel" vermarktet. Spieler sind halt einfach auch dumm, wenn wo "Gamer" oder "gaming" drauf steht, kaufen sie es blöd. Tastaturen genauso offenbar wie Sessel, Tische usw. Auch bei den Bildschirmen ist der Nutzen von "Gaming" Display oft fragwürdig und völlig überteuert. Ich schreib das etwa auf einem 11 Jahre alten "Gaming"-Display (27 Zoll, 2ms Reaktionszeit), der hat 200€ gekostet (Syncmaster 2770H) . Wenn man heute ein 27 Zoll Gaming-Display kauft zahlt man wohl mehr, Weil die Hersteller rausgefunden haben, dass man "Gamer" abzocken kann.
        Gerade bei Sessel ists aber besonders fragwürdig: warum sollt ein Gamer irgendwie andere Ergonomie erfordern als Leute, die 8-12h am Arbeitsplatz gut sitzen müssen. Letzteres ist wenigstens auf Ergonomie überprüft.
        Im Monitormarkt wird momentan per se abgezockt, mit dem Gaming-Label hat der generelle Trend nur wenig zu tun. Er wird natürlich noch zusätzlich dadurch unterstützt, das ist klar.

        Und das hier ist ein umgelabelter Bürostuhl, wie aber auch schon viele sonst hier angemerkt haben.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Stormado
        Und der Stuhl für 1.300,- EUR? Ohne Kopf- bzw. Nackenstütze? Ich habe ja grundsätzlich kein Problem für den Markennamen mal 100-200 EUR mehr zu zahlen. Aber selbst 1.000,- EUR finde ich noch arg extrem. Dann lieber die Recaro Gaming Stühle.. Oder eben ein richtiger Chefsessel.
        Der Preis für diesen Stuhl ist normal. Herman-Miller fertigt den Embody seit 2008 und der liegt seit dem in der Preisregion von 1100 - 1400 € (ist zudem auch konfigurierbar bzgl. den Materialien und dem Fuß und Rollen), je nachdem wo man den bekommt. Das Logitech-Produkt hier ist nur eine minimale (Material-)Anpassung des Originaldesigns.
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        aber warum keine kopflehne. ich will doch nicht immer 100% der zeit progamer nach vorn gelehnt spielen. >.<
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