Gaming-Stühle: 10 konkrete Kaufempfehlungen und praxisnahe Beratung für Ihre Kaufentscheidung

In Ihrem Zockerzimmer oder Büro fehlt noch ein ergonomisches und bequemes Sitzmöbel und Sie suchen einen empfehlenswerten Gaming-Stuhl? Da helfen Ihnen unsere zehn konkreten Kauftipps und praxisnahe Beratung, worauf Sie beim Kauf achten sollten, mit großer Sicherheit weiter!

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Gaming-Stühle: 10 konkrete Kaufempfehlungen und praxisnahe Beratung für Ihre Kaufentscheidung
Quelle: Secretlab, Backforce, Flexispot

Gaming-Stühle sind ein Trend, der sich im Peripheriemarkt dauerhafter etabliert hat. Das Angebot ist riesig, und um die Übersicht zu behalten, lassen sich fast alle Modelle in zwei Hauptkategorien einteilen: Die erste Gruppe sind Stühle im Rennwagen- oder Autositz-Design, die mit wenigen Ausnahmen wie dem hier neu getesteten Secretlab Titan Evo Nanogen XL in großen, asiatischen Fabriken produziert werden. Oft zeichnen sich diese durch bunte, oft überdimensionierte Seitenwangen am Sitz und der Rückenlehne aus. Die Konstruktion basiert fast immer auf einem Stahlrahmen mit Metallstreben und Elastikbändern. Diese Stühle bieten jedoch meist nur eine einfache Asynchronmechanik und wenig ergonomische Anpassungsmöglichkeiten. Dazu herrscht große Konkurrenz auf dem Markt, sodass die Hersteller versuchen, Gamer mit Features wie Fußstützen, einer Belüftung/Heizung, einer elektrisch verstellbaren Lehne oder sogar mit einer Massagefunktion für sich zu gewinnen.

Die zweite Kategorie umfasst Gaming-Stühle mit einer Bürostuhlkonstruktion, bei denen der Fokus klar auf der Ergonomie, also dem gesunden Dauersitzen und der Anpassbarkeit, etwa bei der Sitztiefe oder der Position der Lordosenstütze, liegt. Hier findet man fast immer Lehnen mit einer Doppel-S-Form und einer Polsterung, die auf geformtem (Sperr-)Holz oder - und das ist ein immer noch anhaltender Trend - auf einem Kunststoffrahmen mit Mesh-Gewebe aufliegt. Modelle wie der Razer Fujin Pro, Asus ROG Destrier Ergo/Core, Recaro Aer, Fractal Design Refine Mesh oder der neu vorgestellte Flexispot C7 Morpher nutzen dieses Design. Diese Stühle bieten alle eine Synchronmechanik, bei der sich die Sitzfläche und die Rückenlehne in einem unterschiedlichen Verhältnis zueinander bewegen und die mehr ergonomischen Komfort bietet (siehe Seite 3: Kaufberatung: Teil 2 - Wipp- oder Synchronmechanik?).

Gaming-Stuhl: Unsere Top 10

Worauf sollten Sie generell beim Kauf eines Gaming-Stuhls achten? Was sind die Vorteile der Synchronmechanik, und was im Gegenzug die Nachteile einer auch als Asynchronmechanik bezeichneten asynchronen Wippmechanik? Diese Frage beantworten wir Ihnen ausführlich in unserer umfangreichen Kaufberatung im Anschluss an unsere zehn konkreten Kauftipps. Mit dem Flexispot C7 Morpher und Secretlab Titan Evo Nanogen XL finden Sie sogar zwei ganz neue Kaufempfehlungen!

Neu!: Flexispot C7 Morpher

<strong>Flexispot C7 Morpher (800 Euro, </strong><a href='www.pcgameshardware.de/Gaming-Chair-Hardware-265715/Tests/Flexispot-C7-Morpher-Premium-Buerostuhl-dynamisches-Rueckensystem-Synchronmechanik-1480510/'><strong>Test auf pcgh.de</strong></a><strong>, Wertung: 5 Sterne)</strong> Quelle: Flexispot Flexispot C7 Morpher (800 Euro, Test auf pcgh.de, Wertung: 5 Sterne)

Für ca. 800 Euro, Test auf pcgh.de, Wertung: 5 Sterne
Der Flexispot C7 Morpher ist Flexispots erster Premium-Bürostuhl und soll für 800 Euro eine optimale Ergonomie bieten. Der Hersteller, sonst im Segment 150 bis 460 Euro unterwegs, zielt damit auf Bürostühle von Sedus, Interstuhl, Steelcase oder Ergotopia.

Kern des Konzepts ist die starke Anpassbarkeit: Der C7 Morpher bietet eine Synchronmechanik mit verstellbarem Neigungswiderstand, eine in der Höhe verstellbare sowie eine gleitende Rückenlehne mit bis zu 143 Grad Lehnenwinkel und 10 Grad Vorneigung. Dazu kommen eine Sitztiefenverstellung sowie eine dynamische, aufblasbare Lordosenstütze. Armlehnen und 3D-Kopfstütze sind in Höhe, Tiefe, Winkel und Drehung stark verstellbar. Die Konstruktion kombiniert Aluminium-Fußkreuz und Metall in der Mechanik und im Grundaufbau der Lehne mit straff gespanntem Wintex-Mesh an Sitz und Rücken. Der Stuhl trägt bis 160 kg und wiegt 26,5 kg.

Der Aufbau des Flexispot C7 Morpher gelingt dank zwei verpackter Module, Anleitung und nur vier Schritten in 20 Minuten. Die Verarbeitung von Fußkreuz, Mechanik, Sitz und Lehne ist sehr gut, das Mesh-Material erreicht aber nicht das Niveau teurer Referenzmodelle. Die gleitende Lehne passt sich beim Wippen gut an die S-Form der Wirbelsäule an; Gleitspannung und Dynafollow-Funktion sind einstellbar oder abschaltbar. Die Lordosenstütze federt den Lendenbereich weich ab, stützt aber nur optimal, wenn die Lehnenhöhe korrekt gewählt ist. Die stark drehbaren Armlehnen erlauben viele Positionen, können Geräte oder Tastatur tragen, wirken teils wie ein Gimmick und bewegen sich beim Wippen deutlich mit. Die Kopfstütze lässt sich fein an Hinterkopf und den oberen Nacken anpassen.

Das Netzgewebe verteilt den Druck gleichmäßig. Daher bietet der Flexispot C7 Morpher dank fehlender Sitzwangen auch für größere Personen genügend Platz und wird von Personen mit mittlerem bis hohem Gewicht als komfortabel empfunden. Insgesamt bietet der Flexispot C7 Morpher hohen Sitzkomfort und eine sehr gute Ergonomie. 800 Euro sind noch vertretbar; als Preis-Leistungs-Tipp wäre der Stuhl eher bei 650 bis 700 Euro platziert, zumal es ab 500 Euro ergonomisch gute Alternativen gibt.

Neu!: Secretlab Titan Evo Nanogen XL

<strong>Secretlab Titan Evo Nanogen XL (850 Euro, </strong><a href='www.pcgameshardware.de/Gaming-Chair-Hardware-265715/Tests/Secretlab-Titan-Evo-XL-Nanogen-Hybrid-Kunstleder-Preis-kaufen-1473772/'><strong>Test auf pcgh.de</strong></a><strong>, Wertung: 5 Sterne)</strong> Quelle: Secretlab Secretlab Titan Evo Nanogen XL (850 Euro, Test auf pcgh.de, Wertung: 5 Sterne)

Für ca. 850 Euro, Test auf pcgh.de, Wertung: 4,5 Sterne
Der Secretlab Titan Evo Nanogen XL richtet sich an große und schwere Nutzer bis 205 cm Körpergröße und 180 kg Gewicht. Getestet wurde die Variante Pure Black mit Nanogen-Hybrid-Kunstleder. Der Aufbau dauert etwa 30 Minuten; Anleitung und Werkzeug sind gut, die Verarbeitung von Fußkreuz, Mechanik, Sitz und Lehne sehr hochwertig. Konstruktiv setzt der Stuhl auf eine klassische Gaming-Bauweise mit Asynchronmechanik (Frog Tilt, 15° Öffnung), per Hebel arretierbar und mit verstellbarer Federkraft. Die Sitzhöhe regelt eine Gasfeder der Klasse 4 mit 9,5 cm Hub, eine Synchronmechanik gibt es nicht.

Für die Ergonomie ist das integrierte L-Adapt-Lendenwirbelstützsystem zentral: Tiefe und Höhe lassen sich per Drehknopf präzise anpassen, wodurch die Lehne sauber an die Wirbelsäule anschließt. 4D-Armlehnen mit Vollmetallmechanismus und wechselbaren Cloud-Swap-Auflagen sowie ein magnetisches Kopfkissen aus Memory-Schaum mit Kühlgel ergänzen die Ausstattung. Der Winkel der Rückenlehne reicht von 85 bis 165 Grad; 85 Grad unterstützt die typische, leicht nach vorn orientierte "Gamer-Haltung". Beim Wippen werden die Beine konstruktionsbedingt stärker mitgenommen als bei einer Synchronmechanik, die dynamische Unterstützung fällt daher etwas geringer aus.

Das Nanofoam-Sitzpolster des Secretlab Titan Evo Nanogen XL kombiniert mittelfesten Kaltschaum mit weicher Deckschicht. Im Ergebnis sitzt es sich eher straff, aber mit kaum Druck und tragfähig - auch jenseits von 120 kg. Die Sitzfläche ist großzügig dimensioniert (innen ca. 49 cm Breite, 50 cm Tiefe) und bietet viel Platz, moderat ausgeprägte Sitzwangen stützen, ohne stark einzuengen. Die Lehne ist etwas weicher gepolstert; zusammen mit der verstellbaren Lordosenstütze entsteht spürbarer, gut dosierbarer Gegendruck. Sehr breite Rücken können die Lehnenwangen vereinzelt als begrenzend empfinden.

Für Nutzer zwischen 181 und 205 cm liefert der Secretlab Titan Evo Nanogen XL insgesamt hohen Sitzkomfort und eine ergonomische Abstimmung, sofern die Lordosenstütze korrekt positioniert ist. Mit 850 Euro fällt der Preis angesichts der fehlenden Synchronmechanik jedoch hoch aus; günstigere Modelle erreichen teils eine vergleichbare Ergonomie.

Backforce V Plus

Der Gaming-Stuhl Backforce V Plus stammt aus deutscher Herstellung. Quelle: Backforce (Interstuhl) Backforce V Plus (500 Euro, Test im PCGH-Ratgeber, Wertung: 5 Sterne)

Für ca. 500 Euro, Test im PCGH-Ratgeber, Wertung: 5 Sterne
Der Backforce V Plus, präsentiert sich als verbesserte Version des Backforce V. Mit erweiterten Ausstattungsmerkmalen sorgt er für noch mehr Sitzkomfort und optimiert die Ergonomie weiter. Eine herausragende Ergänzung sind die 5D-Armlehnen, die nicht nur angenehm weich gepolstert sind, sondern auch in verschiedene Richtungen bewegt und angepasst werden können - eine Funktion, die bisher nur den Sondereditionen des Backforce V, wie der Backforce V PCGH-Edition, vorbehalten war.

Im Bereich der Ergonomie bietet der Backforce V Plus einige Verbesserungen, darunter eine hochwertigere Synchronmechanik mit verstellbarer Gewichtsregulierung. Diese ermöglicht eine individuelle Anpassung des Gegendrucks der Lehne an den Rücken in vier Stufen, basierend auf dem Körpergewicht und der Rückenmuskulatur. Eine weitere ergonomische Verbesserung ist die integrierte Lordosenstütze in der Lehne. Die ist sowohl horizontal als auch vertikal verstellbar, um die fünf Lendenwirbel optimal zu unterstützen.

Trotz des bereits hohen Sitzkomforts des Backforce V werden dem Backforce V Plus durch die Sitzneigungs- und Sitztiefenverstellung zusätzliche Funktionen hinzugefügt, die besonders für Gamer mit langen Beinen und/oder einem großen Gesäß von Vorteil sind. Die Sitzpolsterung, die über zwei Zonen mit verschiedenen Härtegraden verfügt, trägt ebenfalls zum verbesserten Sitzkomfort bei, indem sie sich perfekt an die Gesäßform anpasst. Dies macht den Backforce V Plus auch bei einem Körpergewicht von mehr als 100 kg noch äußerst komfortabel.

Die anpassbare Lordosenstütze, die Sitzneigungsfunktion und die Sitztiefenverstellung gewährleisten zusammen eine optimale Ergonomie. Und das alles zu einem äußerst attraktiven Preis von nur 500 Euro. Das ist uns eine Fünf-Sterne-Wertung und eine Empfehlung wert.

Wie der Backforce V PCGH Edition ist auch der Backforce V Plus wieder als PCGH-Edition erhältlich. Deren Bezüge erstrahlen im PCGH-Blau und sind mit gelben Stick-Applikationen und den weiß bestickten Patches verziert.

Fractal Design Refine Mesh Dark

<strong>Fractal Design Refine Mesh Black (500 Euro, </strong><a href='ratgeber.pcgameshardware.de/fractal-design-refine-mesh-test/'><strong>Test im PCGH-Ratgeber</strong></a><strong>, Wertung: 5 Sterne)</strong> Quelle: Fractal Design Fractal Design Refine Mesh Black (500 Euro, Test im PCGH-Ratgeber, Wertung: 5 Sterne)

Für 500 Euro, Test in PCGH 12/2024, Wertung: 5 Sterne
Alter Schwede! Fractal Design kann Gaming-Stühle und das richtig gut, wie der Debütant, der Fractal Design Define-Mesh zeigt. Den bietet man in verschiedenen Varianten an, die sich nicht in der Ausstattung, aber in Bezugsmaterial und Farbe unterscheiden. So gibt es neben der Mesh-Version zum selben Preis von 500 Euro auch ein Modell mit Kaltschaumpolsterung und Fabric-Bezug. Während das Mesh-Gewebe luftdurchlässiger ist und sich flexibel anpasst, bietet die Polsterung eine festere Haptik. Für gut betuchte Gamer bietet Fractal sogar für 900 Euro eine Version mit Alcantara-Lederbezug an. Die Konstruktion des Stuhls orientiert sich an hochwertigen Bürostühlen und setzt auf Materialien wie glasfaserverstärkten Kunststoff, Aluminium und Stahl. Durch den Verzicht auf Holz kann die Mesh-Bespannung optimal realisiert werden. Die Synchronmechanik ermöglicht ein ergonomisches Wippen im Verhältnis 2:1 zwischen Sitzfläche und Rückenlehne. Die Rückenlehne lässt sich um bis zu 130° nach hinten neigen und in 13 Stufen arretieren.

Zu den Ergonomie-Highlights zählen eine höhen- und tiefenverstellbare Lordosenstütze in der Lehne, eine Sitztiefenverstellung um bis zu 55 mm und eine abnehmbare Nackenstütze, die um 120 mm in der Höhe bewegt werden kann. Die 4D-Armlehnen sind in mehreren Richtungen verstellbar und ermöglichen eine Anpassung an die individuelle Körperanatomie. Allerdings ist die Rasterung für Bewegungen nach vorn und hinten zu fein geraten, das macht diese zu leichtgängig. In der Praxis überzeugt der Fractal Design Define-Mesh mit ausgezeichneter Ergonomie und hohem Sitzkomfort. Das Mesh-Gewebe passt sich optimal an die Körperform an und die Druckverteilung ist gleichmäßig. Innerhalb der Gewichtsspezifikation bis 125 Kilogramm bleibt der Fractal Design Refine Mesh auch bei langem Sitzen bequem. Dank der ergonomisch geformten Lehne und den individuell einstellbaren Funktionen sitzen Sie hier sehr komfortabel und gesund - sowohl beim Arbeiten als auch beim Gaming.

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Backforce One Plus

Made in Germany: Der Gaming-Stuhl Backforce One Plus ist das Premiummodell der Deutschen. Quelle: Backforce Backforce One Plus (700 Euro, Test in PCGH 12/2020, Wertung: 5 Sterne)

Für ca. 700 Euro, Test in PCGH 12/2020, Wertung: 5 Sterne
Made in Germany: Der Backforce One Plus ist der Nachfolger des mit fünf Sternen prämierten Backforce One, wobei das Plus im Namen für die Extras steht, auf die man beim Vorgänger wegen des günstigen Preises von 600 Euro verzichten muss. Obwohl der Backforce One Plus zu einem attraktiven Preis von 700 Euro zu haben ist, lässt seine Ausstattung keine Wünsche offen. Das mit seinen schwarz polierten Flächen auffällige Alu-Fußkreuz sowie die bis zu einem Gewicht von 130 kg ausgelegte Gasfeder gab es schon beim Backforce One ohne Plus. Wie beim Vorgänger setzt der Hersteller auch beim Backforce One Plus auf eine ergonomische Synchronmechanik, das Lehnenpolster und die beim Backforce One Plus nicht mehr über zwei Härtegrade verfügende Sitzpolsterung liegen wie bei Sitzmöbeln mit Bürostuhlgenen auf einer Formholzplatte auf.

Das erste Plus des Backforce-Gaming-Stuhls sind seine mit Velours gepolsterten 5D-Armlehnen, die nach oben/unten, vor/zurück und auf der horizontalen Ebene nach links/rechts bewegt sowie gedreht werden können. Zusätzlich lassen sich die Lehnen bei dem nach hinten wegklappen. Dies macht sie für Gitarrenspieler oder Gamer interessant, die im Schneidersitz auf ihrem Stuhl hocken. Zwei weitere neue Ausstattungsextras des Backforce One Plus sind die Sitztiefenverstellung (6,5 cm), die Sitzneigungsfunktion sowie die in die Lehne integrierte, per Drehregler horizontal und vertikal verstellbare Lordosenstütze. Beide Features helfen, die schon sehr gute Ergonomie des bequemen Gaming-Stuhls noch zu verbessern. Der Spieler kann die Position der Sitzfläche und der Lordosenstütze so genau an die Anatomie seines Körpers (Beinlänge, Gesäßgröße) anpassen. Dazu kommen der sehr angenehme Widerstand der Polsterung sowie die optimale Stütze des Becken- und Lendenbereichs durch die gewölbte Lehnenform.

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Razer Fujin Pro

Für ca. 1.070 Euro, Test in PCGH Ratgeber, Wertung: 5 Sterne

<strong>Razer Fujin Pro (1.200 Euro, </strong><a href='ratgeber.pcgameshardware.de/razer-fujin-pro-im-test/'><strong>Test im PCGH-Ratgeber</strong></a><strong>, Wertung: 5 Sterne)</strong> Quelle: Razer  Razer Fujin Pro (1.200 Euro, Test im PCGH-Ratgeber, Wertung: 5 Sterne) Der Razer Fujin Pro ist ein sogenannter Mesh-Gaming-Stuhl, der sich durch atmungsaktives Netzgewebe aus thermoplastischen Elastomeren und Polyester von traditionellen Gaming-Stühlen unterscheidet. Im Gegensatz zu Modellen wie dem Iskur oder Enki, die auf gepolsterte Bezüge setzen, bietet das Mesh des Fujin Pro eine exzellente Luftzirkulation und angenehme Haptik. Zudem fehlen die üblichen Seitenwangen an Sitz und Rückenlehne, was für mehr Platz und Komfort sorgt.

Die Grundkonstruktion ähnelt der eines ergonomischen Bürostuhls mit Synchronmechanik, die für dynamisches und komfortables Sitzen sorgt. Anstelle von Polstern auf Holzplatten verwendet der Fujin Pro ein Netzgewebe, das auf einen stabilen Kunststoffrahmen gespannt ist. Die Sitzfläche ist mit einer stabilen Haltekonstruktion verbunden, während die Lehne auf einem robusten Metallrahmen aus einer Aluminiumlegierung montiert ist. Diese hochwertige Konstruktion sorgt für Stabilität und verhindert Klappern.

Die Ergonomie wird durch mehrere anpassbare Elemente optimiert, darunter eine sechsstufige und bis zu 2 cm tiefenverstellbare Lordosenstütze sowie eine abnehmbare Nackenstütze, die in Höhe und Tiefe einstellbar ist. Bei einer Sitzprobe zeigte sich der Stuhl als äußerst bequem, mit ausreichend Platz für verschiedene Körperformen. Das atmungsaktive Mesh passt sich dem Körper gut an, bietet angenehmen Widerstand und verteilt den Druck gleichmäßig.

Die Synchronmechanik mit manueller Gewichtsregulierung, die ergonomische Form der Lehne und die individuell einstellbare Lordosenstütze machen den Razer Fujin Pro zu einem äußerst ergonomischen und komfortablen Gaming-Stuhl, der sich perfekt an den Körper anpasst.

Wer mehr über Razer neuen Mesh-Gaming-Stuhl erfahren möchte, findet im PCGH-Ratgeber einen detaillierten Test des Razer Fujin Pro.

Asus ROG Destrier Ergo

<strong>Asus ROG Destrier Ergo </strong>(<strong>730</strong> <strong>Euro, </strong><a href='ratgeber.pcgameshardware.de/asus-rog-destrier-ergo-test/'><strong>Test im PCGH Ratgeber</strong></a><strong>, Wertung: 5 Sterne</strong>) Quelle: Asus Asus ROG Destrier Ergo (730 Euro, Test im PCGH Ratgeber, Wertung: 5 Sterne)

Für ca. 730 Euro, Test in PCGH Ratgeber, Wertung: 5 Sterne
Beim Design und der Optik des Asus ROG Destrier Ergo geht der Hersteller eigene Wege. Bei der Grundkonstruktion des Gaming-Stuhls, auf den Asus nur 2 Jahre Garantie gibt, setzt man auf eine Synchronmechanik als zentrales Element. Die ist sehr ergonomisch, da die Lehne nicht am Sitzelement selbst, sondern an dessen Unterbau mit der Mechanik befestigt ist. So bewegen sich Sitzfläche und Rückenlehne unabhängig voneinander in einem bestimmten Verhältnis. Dabei können Sie die Lehne um bis zu 135 Grad nach hinten neigen und in vier Stufen arretieren.

Bei der speziellen Lehnen- und Sitzflächenkonstruktion liegen keine Polster auf einer Holzplatte auf und Bezüge fehlen auch. Dafür kommt ein atmungsaktives Netzgewebe aus Kunststoff (High-Tension Mesh) zum Einsatz, das mit hoher Spannung auf einen Kunststoffrahmen gespannt wird. Zur Top-Ausstattung des Asus ROG Destrier Ergo gehört eine Lordosenstütze, die Sie um 7 cm in der Höhe und um 1 cm in der Tiefe verschieben können. Dazu kommen eine separate Nackenstütze, die von einem als "Acoustic Panel" bezeichneten Akustikschutz umgeben ist, und etwas zu wackelige 3D-Armlehnen. Letztere können sie bis zu 14 cm nach oben verschieben und um 360 Grad drehen.

Trotz fehlender Polster mit Bezügen ist der Asus ROG Destrier Ergo super bequem. Der Gegendruck, den man am Gesäß und Rücken spürt, ist mit einem mittelharten Polster vergleichbar: Da das Netzgewebe des Sitzes mit einer sehr hohen Spannung auf dessen Kunststoffrahmen befestigt ist, sinkt es auch bei schwergewichtigen Gamern nicht zu weit ein. Die Druckverteilung ist sehr gut und das Mesh passt sich perfekt an die Gesäßform an. Des Weiteren bietet das Netzgewebe der Lehne eine optimale Druckverteilung. Eine weitere positive Eigenschaft des Asus ROG Destrier Ergo ist die optimale Ergonomie. Dank der Kombination aus der Lehnenform und der individuell anpassbaren Lordosenstütze sowie Sitztiefe sitzen Sie hier mit maximaler Ergonomie.

Einen umfangreicheren Einzeltest des Asus ROG Destrier Ergo finden Sie in unserem Ratgeber-Portal.

Gamechanger L

<strong>Gamechanger L (900 Euro, Test in PCGH 11/2018, Wertung: 5 Sterne)</strong> Quelle: Gamechanger Gamechanger L (900 Euro, Test in PCGH 11/2018, Wertung: 5 Sterne)

Für ca. 900 Euro, Vertrieb über Gamechanger, Test in PCGH 11/2018, Wertung: 5 Stern
Mit dem Gamechanger L, der einen tollen Sitzkomfort und eine tolle Ergonomie bietet, beweist die üblicherweise Bürostühle produzierende Manufaktur, dass ein empfehlenswertes Sitzmöbel für Spieler auch ohne Schalensitzdesign mit Stützwangen an der Lehne und Sitzfläche auskommt. Im Gegenzug fließen beim Sitzkomfort und der Ergonomie die Erfahrungen ein, die man in über 50 Jahren Stuhlproduktion gemacht hat. So finden Sie auf der Ausstattungsliste eine Synchronmechanik, bei der sich Rückenlehne und Sitzfläche unabhängig voneinander bewegen. Zusätzlich lassen sich die Armlehnen per Schnellverschluss nach links und rechts sowie die Sitzfläche um 5 cm nach vorn verschieben. Diese Features erweisen sich bei der Anpassung der Ergonomie genauso wie die höhenverstellbare Rückenlehne als äußerst nützlich.

An Bequemlichkeit mangelt es dem nur im hauseigenen Shop erhältlichen Gamechanger L ebenfalls nicht. Da das mittelharte Sitzpolster auf einer 13,2 mm dicken dampfgeformten Sperrholzplatte aufliegt, sinkt es nur wenig ein und bietet dem Gesäß einen gleichmäßigen Widerstand. Die Polsterung der Rückenlehne ist nicht ganz so hart, gibt der Wirbelsäule und der Lende aber dank ihres vorgewölbten Lordosenbereichs auch ohne Lordosenkissen optimalen Halt. Beides sorgt dafür, dass man in dem Fünf-Sterne-Stuhl auch in der typischen Haltung beim Spielen super bequem und äußerst entspannt sitzt. Im hauseigenen Shop bietet Gamechanger übrigens einen Konfigurator an. Dort können Sie den Stuhl individuell farblich anpassen und es kann sogar Ihr eigenes Logo eingestickt werden.

Quersus VAOS 3.1 Diamond Black

<strong>Quersus VAOS 3.1 Diamond Black (500 Euro, Test in PCGH 12/2024, Wertung: 5 Sterne)</strong> Quelle: Quersus Quersus VAOS 3.1 Diamond Black (500 Euro, Test in PCGH 12/2024, Wertung: 5 Sterne)

Für 390 Euro, Test in PCGH 12/2024, Wertung: 5 Sterne
Quersus bietet mit dem VAOS 3.1 Diamond Black einen Gaming-Stuhl, der auch für den Büroeinsatz geeignet ist. Bei der Grundkonstruktion unterscheidet er sich von vielen Konkurrenzmodellen durch den Verzicht auf Holzplatten. Stattdessen ist der Sitz aus einem lackierten und verzinkten Stahlrahmen mit zwei Querstreben und einer verschweißten Stahlplatte gefertigt. Auch die Rückenlehne basiert auf einem Stahlrahmen mit sechs Querstreben, ergänzt durch eine flexible Kunststoffplatte als Basis für die Lordosenstütze. Die Polsterung besteht aus einem dreischichtigen Kaltschaum, wobei jede Schicht eine unterschiedliche Dichte aufweist. Die Kontaktflächen von Sitz und Lehne sind mit luftdurchlässigem APS-Stoff bezogen. An den seitlichen Wangen wird haltbares Kunstwildleder verwendet.

Zur Ausstattung des VAOS 3.1 Diamond Black gehören 4D-Armlehnen mit austauschbaren Auflagen, eine in Höhe und Tiefe verstellbare Lordosenstütze sowie ein Nackenstützkissen. Beim Probesitzen fällt der hohe Sitzkomfort auf. Die mittelharten, mehrlagigen Polster sorgen auch für gleichmäßiges Einsinken bei Nutzern über 100 kg. Dabei gewährleistet die formstabile untere Schicht eine gleichmäßige Druckverteilung. Die Sitzfläche bietet auch Gamern mit größerem Körperbau ausreichend Platz. Die Rückenpolsterung punktet mit guter Druckverteilung, mittlerer Härte und Anpassungsfähigkeit an die Rückenform. Gerade letzteres sorgt genauso für eine sehr gut bewertete Ergonomie wie die in der Höhe und Tiefe (Ausprägung) an Ihre Körperanatomie anpassbare Lordosenstütze, welche die Lendenwirbel ergonomisch stützt. Dabei schmiegt sich Ihr Rücken dank Synchronmechanik ergonomisch und bequem in die Lehne.

Recaro Nxt (Premiummodell mit Vollausstattung)

Für ca. 860 Euro, Test in PCGH 09/2024, Wertung: 5 Sterne

<strong>Recaro Nxt Premiummodell (820 Euro, </strong><a href='ratgeber.pcgameshardware.de/recaro-nxt-test/'><strong>Test im PCGH-Ratgeber</strong></a><strong>, Wertung: 5 Sterne)</strong> Quelle: Recaro Recaro Nxt Premiummodell (820 Euro, Test im PCGH-Ratgeber, Wertung: 5 Sterne)

Der Recaro Nxt ist vollständig konfigurierbar, wobei sich Recaro die Anpassungen bei Farbe, Material und Funktionen anständig bezahlen lässt. Das Basismodell mit Synchronmechanik und schwarzen Stoffbezügen kostet 600 Euro. Zusätzliche Materialien wie Mikrofaser Dinamica und Stoff erhöhen den Preis um 50 Euro, PU-Leder Skai um 80 Euro. Weitere kostenpflichtige Optionen steigern den Gesamtpreis auf bis zu 840 Euro. Weiterer Posten, die den Gesamtpreis nach oben drücken, sind eine 4-Wege-Lordosenstütze (40 Euro), Sitzneigung (10 Euro), Sitztiefenverstellung (20 Euro), 5D-Armlehnen (40 Euro), ein Aluminium-Fußkreuz (40 Euro) und weiche Rollen (10 Euro).

Der Aufbau des Stuhls erfolgt in drei Schritten ohne Werkzeug und dauert etwa 10 Minuten. Bei der Konstruktion unterscheidet sich der Nxt von herkömmlichen Stühlen. Statt Holz wird eine Kunststoffplatte für Sitz und Lehne verwendet. Die Lehne besteht aus drei separat gepolsterten Segmenten, die laut Recaro den Rücken optimal stützen.

Bei unserer Sitzprobe zeigte sich die Polsterung des Nxt als fest, aber komfortabel, auch für Personen bis 120 kg. Die Druckverteilung ist unabhängig vom Gewicht gut, da auf Seitenwangen verzichtet wurde und die Sitzfläche nur leicht gewölbt ist. Die Lehne bietet ebenfalls eine harte Polsterung, was in Kombination mit der verstellbaren Lendenwirbelstütze für eine solide Stützung des Rückens sorgt. Die flexible Konstruktion der Lehne unterscheidet sich von starren Holzlehnen und passt gut an.

In puncto Ergonomie überzeugt der Recaro Nxt mit seiner Synchronmechanik (dynamisches Sitzen) und vielen Anpassungsmöglichkeiten. Die Sitztiefenverstellung und Breitenverstellung der Armlehnen unterstützen verschiedene Körpergrößen und beugen Verspannungen vor. Die wegklappbaren 5D-Armlehnen erleichtern den Zugang zum Schreibtisch und bieten zusätzlichen Komfort für Musiker oder Gamer im Schneidersitz. Auch die Sitzneigung um 4 Grad nach vorn verbessert die Sitzhaltung und bringt Nutzer näher an den Monitor.

Auf der folgenden Seite erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines Gaming-Stuhls unbedingt achten sollten. Dabei geht es unter anderem um die Ergonomie, um das Gewicht und um Themen wie Design, Farbgebung sowie Verzierungen. Außerdem erläutern wir die Bedeutung von Rollen sowie der Gasdruckfeder und präsentieren Ihnen weitere technische Themen rund um Gaming-Stühle.

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  1. Seite 1 Empfehlenswerte Gaming-Stühle: Unsere Top 10
  2. Seite 2 Kaufberatung Teil 1: Grundlangen erklärt
  3. Seite 3 Kaufberatung Teil 2: Wipp- oder Synchronmechanik?
    • Kommentare (81)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CptSam PC-Selbstbauer(in)
        Welcher wäre denn eher zu empfehlen, der FlexiSpot Morpher oder der Fractal Design Refine?
      • Von CptSam PC-Selbstbauer(in)
        Welcher wäre denn eher zu empfehlen, der FlexiSpot Morpher oder der Fractal Design Refine?
      • Von Capucius Software-Overclocker(in)
        Ich hab mich nach längerem Schauen und Probieren dann für einen hochwertigen Bürostuhl entschieden, das ganze Gamesgedöns kostet entweder einfach mehr Geld oder sorgt bei gleichem Preis für Abstriche beim Material.
      • Von RAZORLIGHT Software-Overclocker(in)
        Man sollte den Negativpunkt beim Fractal Refine entfernen.
        Die neueren Chargen haben keine leichtgängigen Armlehnen mehr, im Gegenteil schöne Rasterung (sitze gerade Probe auf einem Exemplar!)
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von JackA
        Was für Preise!
        Ich habe mir vor nem guten Jahr für zu Hause den hier geholt: https://www.amazon.de/gp/...
        Der sieht aus wie 500€, fühlt sich an wie 500€, hat gekostet 140€ und ich habe nichts zu beanstanden.

        Auf der Arbeit hatte ich letztens einen 609€ Steelcase Reply Air bekommen, wo nach 2 Wochen sitzen die Rückenlehne komplett durchgerissen war (ohne darauf Sport zu treiben). Auch fühlt er sich generell wesentlich billiger an als der 140€ Stuhl. Soviel zum Thema "Qualität hat ihren Preis". Dass ich nicht lache! Wohl eher "ich lasse mich gerne mit Mondpreisen übern Tisch ziehen!".
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Genau aus diesem Grund gebe ich nicht mehr aus, als nötig ist. Vorher hatte ich einen DX Racer für viel Geld gekauft, dessen Armlehnen sich nach nur einem Jahr extrem abgenutzt haben. Jetzt habe ich einen 150-Euro-Stuhl, so einen wie du von eBay, und das Teil ist viel besser verarbeitet.
      • Von donbachi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Bei mir ist es jetzt der Indeed Operator von Dauphin geworden.
        Ergonomisch, viele Einstellungsmöglichkeiten, Top Synchronmechanik, hohe Qualität, dezente Optik... und ich sitze seit einigen Tagen äußerst bequem darauf.
        Habe ihn für 360 € bekommen und bin bis jetzt sehr zufrieden damit!

        Sollte ich mal irgendwo einen Backforce V Plus sehen, werde ich auf jeden Fall probesitzen, rein aus Interesse.
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