Rockstar: GTA-6-Entwickler bestätigt erneutes Datenleck und Lösegeldforderung
Eine bekannte Hackergruppe gab an, in die Cloud-Server der GTA-6-Entwickler eingedrungen zu sein und fordert Lösegeld. Rockstar Games gibt sich gelassen.
Der Stern im Rockstar-Logo sieht schon lange wie ein großes, fünfzackiges Fadenkreuz für Hacker und Datendiebe aller Art aus. Bei dem prestigeträchtigen Studio gab es in den vergangenen Jahren mehrere undichte Stellen. Erst im März 2026 behauptete ein Hacker, Teile des GTA-6-Quellcodes im Internet gefunden zu haben, aber an den Gerüchten war wenig Fleisch.
Lösegeld
Jetzt tauchte jedoch eine ernstzunehmende Bedrohung auf: Das Hackerkollektiv "ShinyHunters" wendete sich in einer Lösegeldforderung direkt an das Studio. Die Gruppe hinterlässt schon seit 2020 ihre Spuren in den Servern großer Firmen, zum Beispiel bei Microsoft, Wattpad und Ticketmaster.
"Rockstar Games
Eure Snowflake-Instanzen wurden dank Anodot.dom entblößt. Zahlt oder wir leaken. Das ist die letzte Warnung, bis zum 14. April 2026 Kontakt aufzunehmen, bevor wir leaken und viele nervige (digitale) Probleme auf euch zukommen. Trefft die richtige Entscheidung, seid nicht die nächste Schlagzeile."
Quelle: The Cybersec Guru
Eine bekannte Hackergruppe gab an, in die Cloud-Server der GTA-6-Entwickler eingedrungen zu sein und fordert Lösegeld.
Mit dem Freifahrtschein
Wie sie selbst schon preisgeben, erlangte Shinyhunters den Zugang nicht durch einen direkten Angriff auf die Serverstrukturen von Rockstar, sondern über ein Leck bei Anodot.com. Das ist eine Plattform, die KI-Werkzeuge zur Datenanalyse anbietet, von denen zu ihrem Pech auch Rockstar Gebrauch gemacht hat. Zu Analysezwecken berechtigte der Entwickler Anodot, auf seine Cloudstrukturen zuzugreifen.
Shinyhunters wurmten sich also in die Systeme der Analyseplattform und stahlen dort Authentifizierungszeichen, mit denen sie dann ganz offiziell bei Rockstar einsteigen konnten.
Nutzerdaten betroffen?
Gegenüber der Kotaku bestätigte Rockstar am 11. April 2026, dass im Zuge eines Third-Party-Datenlecks auf eine begrenzte Menge nicht-materieller Firmendaten zugegriffen wurde. Das Studio beteuert aber, dass der Vorfall keinen Einfluss auf die Firma selbst oder die Spieler haben solle.
Aufgrund der Angaben von Rockstar und dem bisherigen Modus Operandi von Shinyhunters lässt sich nicht zu hundert Prozent ausschließen, dass Nutzerdaten geklaut wurden. Aber gerade im Hinblick auf die bevorstehende Veröffentlichung von GTA 6 im November 2026 liegt vermutlich mehr Interesse an den projektspezifischen Firmendaten auf beiden Seiten der Lösegeldverhandlung.
Quellen: Kotaku, The Cybersec Guru


Voll komisch irgendwie & eigentlich auch überhaupt nicht schlimm: Entwickler von Spielen in denen es um Kriminalität geht wird plötzlich selbst Opfer von Kriminalität ... so ein Pech aber auch...
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Man fragt sich schon, wie dumm Hacker sein können... Dass sie selten was sinnvolles machen, ist klar.
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