GTA 6: Angeblich Quellcode im Umlauf - Hacker deutet neuen Leak an
Ein Hacker behauptet, Teile des GTA-6-Quellcodes seien im Internet aufgetaucht. Offizielle Bestätigungen gibt es nicht. Die Hinweise stammen aus einschlägigen Foren und könnten mit früheren Rockstar-Leaks zusammenhängen.
Vor rund zwei Wochen meldete einer der Informanten, dass Rockstar Games hermetisch abgeriegelt ist wie Area 51, wenn es um Neuigkeiten geht. Und, dass man bewusst Falschinformationen streut, um Leakern auf die Schliche zu kommen. Mit diesem ausgestattet kursieren erneut Leak-Behauptungen rund um GTA 6.
Wie Insider Gaming berichtet, behauptet ein Hacker, dass Teile des Quellcodes von Grand Theft Auto 6 im Internet im Umlauf seien. Eine offizielle Bestätigung von Rockstar Games oder dem Mutterkonzern Take-Two Interactive gibt es bislang nicht.
Die Informationen stammen aus Beiträgen in einschlägigen Leak-Foren. Dort soll ein Nutzer erklärt haben, Zugriff auf Teile des GTA-6-Quellcodes zu besitzen. Konkrete Dateien oder ein vollständiger Datensatz wurden öffentlich bislang jedoch nicht eindeutig nachgewiesen. Entsprechend handelt es sich derzeit um unbestätigte Angaben, die mit Vorsicht betrachtet werden müssen.
Der mutmaßliche Hacker deutet laut Bericht an, dass das Material aus früheren Datendiebstählen stammen könnte. Dabei wird erneut der große Rockstar-Leak aus dem Jahr 2022 erwähnt. Damals gelangten zahlreiche Entwicklungsaufnahmen und interne Inhalte aus einer frühen Version von GTA 6 ins Netz. Die Aufnahmen verbreiteten sich schnell über soziale Netzwerke und Videoplattformen.
Zusammenhang mit früherem Rockstar-Leak möglich
Der damalige Angriff auf Rockstar Games gilt als einer der größten Leaks in der Geschichte der Spielebranche. Der Angreifer verschaffte sich Zugriff auf interne Systeme und veröffentlichte anschließend über 90 Videos aus einer frühen Entwicklungsphase von GTA 6. Begünstigt wurde das durch die Coronapandemie und Remote-Work-Regelungen, die Systeme angreifbarer machten. Die Authentizität des Materials bestätigte Rockstar später selbst.
In der Folge leitete der Publisher rechtliche Schritte ein. Der mutmaßliche Täter wurde später identifiziert und strafrechtlich verfolgt. Ob der aktuell behauptete Quellcode-Leak tatsächlich mit diesem Vorfall zusammenhängt, ist derzeit allerdings nicht bestätigt.
Sollte echter Quellcode in Umlauf geraten, könnte das für Entwickler und Publisher erhebliche Konsequenzen haben. Quellcode enthält zentrale Bestandteile einer Software, darunter technische Strukturen, Funktionen und interne Werkzeuge. Unternehmen schützen solche Daten normalerweise streng, da sie für Sicherheitsanalysen, Modifikationen oder mögliche Exploits genutzt werden könnten.
Keine Bestätigung von Rockstar oder Take-Two
Rockstar Games und Take-Two Interactive haben sich bislang nicht öffentlich zu den aktuellen Behauptungen geäußert. Auch unabhängige Verifikationen des angeblichen Materials liegen derzeit nicht vor. Leaks rund um GTA 6 sorgen regelmäßig für Aufmerksamkeit. Das Spiel gilt als eines der meist erwarteten Projekte der Branche. Rockstar veröffentlichte Ende 2023 den ersten offiziellen Trailer. Der Release ist laut aktueller Planung für 2026 vorgesehen.
Quellen: via Raptors201966 auf Reddit, videotechuk_ #1 und videotechuk_ #2 auf X, via Insider Gaming

Es gibt doch schon genug Horror Geschichten die sich hinter den Türen der Entwicker Studios abgespielt haben, sei es der Umgang mit Mitarbeitern, Druck von Finanzlern usw ... da wird halt jemand n Arsch als Chef gehabt haben und schon ist der Leak da.
Finanzieller Schaden ? Eher wieder Marketing um die PR Maschine weiterrollen zulassen.
Wenn der öffentlich wird, kann jeder genau sehen, wie Dinge funktionieren – von Engine-Technik über KI bis hin zu Netzwerk- und Anti-Cheat-Systemen. Damit lassen sich natürlich auch viel leichter Cheats oder Exploits entwickeln, vor allem bei Spielen mit Online-Features.
Dazu kommt, dass in so einem Projekt Jahre an Arbeit stecken: eigene Tools, technische Lösungen, Tricks für Performance usw. Das ist im Grunde Know-how, das ein Studio verständlicherweise nicht einfach ins Internet kippen möchte.
Und oft steckt im Code auch Technik von Drittanbietern, die unter Lizenz steht und gar nicht öffentlich werden darf.
Open Source kann später natürlich super sein (siehe Doom oder Quake), aber die wurden erst Jahre nach Release freigegeben. Ein ungeplanter Leak während der Entwicklung ist für ein Studio eher der Worst Case.
Und trotzdem kann ich es nicht nachvollziehen. Man kann es nicht gut finden, was auch immer. Okay. Aber "die Motivation zu verlieren" ist für mich nie nachvollziehbar, sofern man nur ein Teil des Teams ist und man trotz Quellcode jetzt nicht davon ausgehen muss, dass da ein Clone um die Ecke kommt. Und selbst wenn, man ist seinen Job doch eh los, sobald ein 1, 2, 3 Jahre um sind.
Aber nichts, leider.