Fortnite: Geldsegen für Epic-Gründer Tim Sweeney
Durch den eigentlich kostenlosen Battle-Royale-Modus von Fortnite wird Tim Sweeney, Gründer und CEO von Epic Games, zum Milliardär. Maßgeblich durch den Verkauf von Skins und Emotes soll Fortnite noch dieses Jahr 2 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren, was den Wert von Epic Games auf bis zu 14 Mrd. USD hieven könnte.
Nach Erfolgen wie die Gears-of-War-Serie zu Xbox-360-Zeiten verdiente Epic Games in den vergangenen Jahren vor allem an der Lizenzierung der hauseigenen Unreal Engine 3 und UE4 an dritte Studios. Ein richtiger Videospielverkaufshit blieb lange aus. Der wirtschaftliche Erfolg von Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) animierte Epic Games 2017 dazu, selbst einen Battle-Royale-Shooter aufzulegen. Fortnite diente als Basis und brachte genau das mit, was den eigenen Survival-Shooter von PUBG abgrenzen sollte: Die Comic-artige Grafik eignet sich für jüngere Spieler und das Bausystem ändert das Gameplay erheblich. Der größte Clou war jedoch die Entscheidung, den Battle-Royale-Teil von Fortnite kostenlos anzubieten. Die Einstiegshürde ist damit quasi nicht existent.
Epic Games' Marktwert steigt durch Fortnite auf bis zu 14 Mrd. USD
Als Monetisierungsmodell nutzt Epic Games den Verkauf von Skins sowie Emotes und bedient sich damit eines Konzepts, das League of Legends zum Umsatztreiber machte. Zufällig gehört der LoL-Entwickler, Riot Games, zum chinesischen Konzernriesen Tencent, der auch einen 40 Prozent hohen Anteil an Epic Games besitzt - dieser kostete die Chinesen 2012 825 Millionen US-Dollar. Den Löwenanteil besitzt allerdings noch Tim Sweeney, dem letzten verbleibenden Gründer und jetziger CEO von Epic Games. An der Börse ist das Studio bis dato übrigens nicht notiert.
Lesenswertes zum Battle-Royale-Shooter: Die Grafikentwicklung von Fortnite: Vom düsteren Drama zum Zombie-Minecraft
Sweeney dürfte sich über den wirtschaftlichen Erfolg von Fortnite ganz besonders freuen. Bloomberg schätzt seinen "Wert" inzwischen auf 5 bis 8 Milliarden US-Dollar. Verantwortlich dafür ist - Sie ahnen es vielleicht schon - Fortnite. Bislang soll der Titel 1,25 Mrd. USD in Epic Games' Kassen gespült haben. Da kann man auch schon mal 100 Mio. USD als Preisgelder für E-Sports-Turniere zur Verfügung stellen. Bis zum Jahresende soll der Umsatz auf 2 Mrd. USD ansteigen. Epic Games als Studio könnte damit auf einen theoretischen Marktwert von bis zu 14 Mrd. US-Dollar klettern. Für Tencent wären die 825 Mio. USD 2012 damit quasi ein Schnäppchen gewesen und Sweeney könnte eigentlich seine Füße hochlegen - wäre da nicht das Image eines bodenständigen Workaholics.
Quelle: bloomberg.com

Für UT wird es aber wirklich mal Zeit. Naja, Quake macht auch Bock.
Ja der Bengel schwimmt jetzt wahrlich in Geld.
2.Kinder: Ohhh, nein! Kinder spielen ein Videospiel! Was ist das denn für eine Aussage von dir?
Ja, Kinder sind wohl deren größte Zielgruppe, und nu? Macht das Spiel für dich plötzlich keinen Spaß mehr, weil du von einem Zwölfjährigen einen Headshot kassiert hast?
Man hat es auch an den Preis sehr gut erkannt, wie beliebt Fortnite war.
Am Anfang hat ein sehr guter Fortnite Cheat so 50€ bis 70€ pro Monat gekostet. Heute geht es ab 100€ los.
Wenn man ein Unternehmen gründet, erfolgreich erweitert und v.a. auch über Jahre hält, hat man das verdient.
Willkommen in der Welt der Wirtschaft.
Wie sinnvoll die entwickelten Inhalte sind, bleibt dahingestellt. Auf jeden Fall sind genug Leute bereit ihr Geld dafür auszugeben, also hat er alles richtig gemacht.
Er hat eine Idee gehabt.