Star Wars: Fortnite-Streit um KI-Stimme von Darth Vader

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Star Wars: Fortnite-Streit um KI-Stimme von Darth Vader
Quelle: Fortnite

Bei der aktuellen Kollaboration von Fortnite und Star Wars kommt eine KI-Stimme von Darth Vader zum Einsatz. Das gefällt einer US-Gewerkschaft aber nicht.

Im beliebten Battle-Royale-Titel Fortnite begegnen Spieler aktuell wieder zahlreichen Star-Wars-Inhalten, und dazu gehört auch ein spielbarer Darth Vader, der mithilfe von konversationeller KI auf Basis eines Sprachmodells kontextuell kommunizieren kann. Die US-amerikanische Schauspieler-, TV- und Radio-Gewerkschaft SAG-AFTRA hat dagegen nun eine Klageschrift beim National Labor Relations Board eingelegt, die als Bundesbehörde für die Überwachung und Durchsetzung der Arbeitsbeziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zuständig ist.

In einer Stellungnahme hierzu erklärt die SAG-AFTRA, dass man von der verantwortlichen Epic-Games-Tochter Llama Productions über die Absicht der Verwendung der KI-Stimme statt eines menschlichen Sprechers hätte in Kenntnis gesetzt werden müssen und keine angemessenen Bedingungen ausgehandelt worden seien. Wie die Kollegen von Golem hierzu berichten, will die Gewerkschaft "damit wohl die Rechte einiger Mitglieder verteidigen, die zuvor an der Realisierung von Darth Vaders Stimme gearbeitet haben, etwa dessen Stimmlage und Aussprache".

Fortnite: Darth-Vader-Stimme von Sprecher freigegeben

Weiter heißt es in dem Bericht aber auch, dass der im vergangenen Jahr verstorbene und ursprüngliche Darth-Vader-Sprecher James Earl Jones die Rechte an seiner Stimme vor seinem Tod verkauft habe, um sie von einer KI für die Ewigkeit synthetisieren zu lassen. In der Ankündigung zu dem Darth-Vader-Feature in Fortnite auf der offiziellen Webseite zum Spiel ist indes auch ein Statement der Familie von Jones zu lesen. In dem steht, dass man hoffe, dass die Zusammenarbeit sowohl langjährigen Fans als auch jüngeren Generationen die Chance bietet, sich an dem ikonischen Charakter zu erfreuen.

"James Earl war der Meinung, dass die Stimme von Darth Vader untrennbar mit der Geschichte von Star Wars verbunden sei, und er wollte immer, dass Fans aller Altersgruppen diese Geschichte weiterhin erleben können", heißt es dort. Zudem ist davon auszugehen, dass sich Epic Games beziehungsweise Llama Productions dahingehend beim Rechteinhaber abgesichert hat. Inwieweit also die Beschwerde der US-Gewerkschaft in dem Zusammenhang gerechtfertigt ist, bleibt abzuwarten.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von der_yappi Volt-Modder(in)
        Ich glaube das dürfte das kleinste Problem sein so wie die AI Voice rumflucht...
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von theGucky Volt-Modder(in)
        Epic hat in dem Fall nichts falsch gemacht.
        Es ist ein etablierter Charakter mit einer etablierten Stimme. Der Synchronsprecher hat sein Einverständnis vor dem Tod gegeben und auch dessen Familie, also der Rechteinhaber, hat zugestimmt.
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Zitat von Schara
        Oder gibt es eine Pflicht Synchronsprecher aus der Gewerkschaft zu nutzen? Ich denke nicht.
        Ich glaube mich zu erinnern dass sie ja genau deswegen vor nicht all zu langer Zeit ewig gestreikt haben, weshalb sich ja so viele Filme und Serien teils um Jahre verschoben haben.

        Da ging es im Kern immer um den Einsstz von KI und dass sie sich eben ihre Arbeitsplätze sichern wollten und die Sprecher eben nicht einfach beliebig durch KIs ausgetauscht werden.

        Wenn dann Fortnite genau sowas nutzt ohne das vorher mit der Gewerkschaft geklärt zu haben ist klar, dass die nicht amused sind darüber.
      • Von Schara Software-Overclocker(in)
        Also AFAIK haben sie sich die Rechte an der Stimme gesichert und die Gewerkschaft versucht sich hier, ohne Grund, einzumischen.
        Oder gibt es eine Pflicht Synchronsprecher aus der Gewerkschaft zu nutzen? Ich denke nicht.
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