FidelityFX Super Resolution: AMD stellt sich der Qualitäts-Kritik
Ein leitender Mitarbeiter von AMDs Gaming-Softwareabteilung hat zahlreiche Fragen zur Upscaling-Technik FidelityFX Super Resolution beantwortet. Dabei wurden unter anderem auch die Qualität, der Verzicht auf Machine-Learning und die Zukunft von Fidelity FX Super Resolution angesprochen.
Während Nvidia mit DLSS bereits seit 2018 eine neuartige Upscaling-Technologie anbietet, folgte AMDs Konter erst vor vier Monaten. Im Juni stellte das Unternehmen FidelityFX Super Resolution vor, das wie DLSS eine bessere Hochskalierung von Bildern ermöglichen soll. Die Herangehensweise der Unternehmen unterscheidet sich dabei aber deutlich.
Kompatibilität statt Qualität
Nvidia setzt bei DLSS auf Machine-Learning und einen Algorithmus, der neben dem aktuellen Bild auch die zuvor berechneten Bilder miteinbezieht. AMDs FidelityFX Super Resolution ist hingegen ein traditionellerer Ansatz, bei dem das Bild ohne vorherige Informationen hochskaliert wird. Zudem setzt die Technik auf von Hand programmierte Algorithmen, und nicht auf ein trainiertes Modell wie bei Nvidia.
Zumindest im Moment kommt FidelityFX Super Resolution damit nicht an die Qualität von DLSS (2.0) heran, was auch Nick Thibieroz, Direktor von AMDs Game-Engineering-Abteilung, indirekt zugibt. In einem Interview mit Eurogamer sprach er über AMDs Upscaling-Technik und erwähnte dabei auf Nachfrage, dass es am Markt derzeit Upscaling-Techniken gibt, die bessere Ergebnisse als FidelityFX Super Resolution liefern. Diese Vorteile seien aber zum Teil nur in Standbildern und bei vergrößerten Analysen sichtbar.
"If you solely focus on just one facet of upscaling - let's talk image quality - then sure, I think it's fair to say some upscaling techniques out there may provide better results (although in some cases "pixel peeping" on still images may be needed to make this claim)."
Trotzdem sieht Thibieroz AMDs Lösung nicht im Nachteil: Laut ihm hat FidelityFX Super Resolution schlicht eine andere Zielsetzung als Nvidias DLSS. Demnach sollte AMDs Technik möglichst offen sein und den Entwicklern somit einen leichteren Zugang ermöglichen. Zudem seie s wichtig gewesen, dass AMDs Technik auf allen Plattformen funktioniert - also auch auf den Konsolen von Sony und Microsoft.
Passend dazu: AMD FSR: Neue AAA-Spiele mit Fidelity FX Super Resolution
Mit Hinblick auf die Nutzung von Machine-Learning, wie es Nvidia bei DLSS tut, ist Thibieroz zurückhaltend. Demnach sei die Technik kein Garant für gute und konsistente Qualität, was etwa an DLSS 1 gesehen werden kann. Im Moment zieht AMD daher klassische, "von Hand" programmierte Algorithmen vor, die zudem auch auch auf älteren Grafikkarten lauffähig sind.
Für die Zukunft ist es laut Thibieroz aber durchaus möglich, dass sich FidelityFX Super Resolution noch in eine speziellere Richtung entwickelt. Demnach gibt es mit der FidelityFX Super Resolution 1.0 nun eine Grundversion mit breiter Kompatibilität. Darauf aufbauend könnte AMD nun Lösungen entwickeln, die beispielsweise bestimmte GPU-Features nutzen, die in älteren Modellen fehlen.
"Since FSR 1.0 was developed for a broad set of users and platforms there's now a solution in place for virtually everyone, and this allows us to direct some of our focus on solutions possibly leveraging more advanced GPU functionalities or performance levels."
Quelle: Eurogamer

Nehmen wir mal die RX 5700 XT und die RTX 2070 super. Beide nehmen sich in der Rasterleistung nicht viel.
Während man mit der Nvidia Karte FSR/DLSS/Raytracing bekommt, steht aus der Habenseite von der RX 5700 XT nur FSR.
Was jetzt jemand will/braucht ist eine andere Sache. Aber unbestreitbar ist, daß eine RTX 2070 super mehr zu bieten hat. In Cyberpunk war ich, bei einer Auflösung von 3440x1440p und identischer Einstellung, mit der RTX 2070 super/DLSS Quali schneller unterwegs als mit der RX 6800.
Was DLSS [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] abgeliefert hat interessiert doch nicht. Wir haben [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] und FSR muß sich mit dem aktuellen DLSS messen.
Insofern ist die Frage was Nvidia 2018 abgeliefert hat eine absolut essentielle Frage zur Beantwortung dieser Frage.
Und auch im heutigen Vergleich welche Technologie besser ist spielt das eine Rolle wenn man die Frage langfristig beantworten möchte.
Wenn man die Frage stichpunktartig. Welche Technologie am 25.10.2021 die besser ist spielt dlss 1.0 keine Rolle. In der Frage welche Technologie zukünftig besser sein könnte spielt die Weiterentwicklung von dlss in 2 Jahren sehr wohl eine Rolle da fsr noch keine 2 Jahre Zeit hat nach Release zu Reifen. Gerade als Open Source Produkt gibt es viel Potential darauf dass sich zukünftig viele Menschen darauf stürzen werden den Algorithmus verbessern zu wollen....
Letzten Endes aber wissen weder du noch ich was am Ende wirklich besser sein wird es sind alles nur Einschätzungen durch eine imaginäre Glaskugel...
Man verzichtet also freiwillig auf Performance und lässt zu dass der direkte Konkurrent, in dem Fall Intel, im Vergleich besser aussieht?
Das ist vollkommen unlogisch.
Es ist mit sicherheit für NVIDIA kein natürlicher Vorgang.
und noch lange kein Garant das sie die nächsten freien Entwicklungen überhaupt mal unterstützen.
Sie tun es wenn sie sich einen Vorteil darauf erhoffen, und sofern technisch machbar, wird man XeSS sicher auch mit Tensor Cores pushen.