FidelityFX Super Resolution: AMDs Geschenk im Videotest
Spiele werden immer hübscher und anspruchsvoller, vor allem durch den Einsatz von Raytracing. Doch der Markt ist leergefegt, Grafikkarten kosten derzeit ein kleines Vermögen. Maßnahmen, die Leistung einsparen und dabei trotzdem ein hübsches Bild erzeugen, sind daher gefragter denn je. Das Feature, welches AMD in Kooperation mit seinen Software-Partnern auf die Gaming-Welt loslässt, ist eine direkte Antwort auf die Probleme und somit für alle Leser spannend. Vorhang auf für FidelityFX Super Resolution, kurz FSR.
Das Kernproblem ist uralt: Je mehr Bildpunkte berechnet werden müssen, also je höher die Auflösung, desto härter muss die Grafikkarte schuften. Pixel sind allein ihr Fachgebiet, der Prozessor befiehlt ihr lediglich, was sie zu tun hat, aber nicht, wie fein das Bild am Ende aufgelöst ist. Mit dem Aufkommen von Raytracing hat der Grafikchip eine weitere Aufgabe zu schultern - und kollabiert in vielen Fällen unter der Last. Wenn Pixel die Wurzel allen Übels (für die GPU) sind, liegt es nahe, daran zu sparen. Das wird bereits seit Jahrzehnten getan, Echtzeitgrafik ist ein einziger Kompromiss. Neuartig sind hingegen Verfahren, die intern zwar kräftig Pixel sparen, dank smarter Ideen aber dennoch Bilder ausgeben, die ansatzweise "nativ" aussehen.
Nvidia präsentierte bereits im Spätsommer 2018 ein entsprechendes Verfahren, das sich des Problems annehmen soll: Deep Learning Super-Sampling, kurz DLSS. Der Start verlief mehr als holprig und die Ergebnisse von DLSS 1.0 ließen zu wünschen übrig, die Grundidee darf jedoch als visionär bezeichnet werden. Es dauerte rund 1,5 Jahre und erforderte invasive Änderungen am Verfahren, bis Nvidias Versprechen mit der Realität mithalten konnten, doch mit DLSS 2.0 war es schließlich geschafft. Das Verfahren verrechnet und rekonstruiert die Bilddaten räumlich (spatial) und zeitlich (temporal) derart clever, dass nicht nur ein riesiges Fps-Plus zu verzeichnen ist. Teile der Bilder werden sogar besser und stabiler wiedergegeben als bei höherer, in der Regel nativer Auflösung.
Das neue Upscaling-Verfahren FidelityFX Super Resolution, im Folgenden meist FSR genannt, ist konzeptionell das genaue Gegenteil von DLSS: Es ist open-source, funktioniert prinzipiell mit jeder Grafikkarte, APU, Notebook-GPU sowie auf den neuen Konsolen (!) und lässt sich vergleichsweise einfach in Spiele implementieren - auch in solche, die längst erschienen sind. FSR funktioniert sowohl mit den Lower-Level-APIs DirectX 12 und Vulkan, als auch mit dem weitverbreiteten DirectX 11. FSR ist das neueste Mitglied im FidelityFX-Toolset, dessen wohl bekannteste Zutat Contrast Adaptive Sharpening (CAS) ist, und wird ab Mitte Juli dort öffentlich zur Verfügung stehen. In der Zwischenzeit haben die AMD-Partner bereits Zugriff und breite Unterstützung für und von FSR zugesagt. Das deutet einen gewissen Nutzen an, den wir uns im Video einmal genauer anschauen:

Wegen 50w sich daran echt auftugeilen das amd hier soooo viel weniger verbraucht als NVIDIA is wirklich (sry) echt lächerlich
bei Metro Exodus Enhanced Edition
natürlich mit gleichen Settings
3080ti Werkseinstellung fast 400 Watt
6800XT Werkseinstellung knapp 300 Watt
Untervolten kann ich meine 6800XT auch Prima. 1025mv und -6% Powerlimit
Kommt dann wieder auf das selbe raus
Genauso wie bei Big navi es auch auf 350 oder 370 erhöhen kann...
Stock is es bei 3080ti 350w (igor Tests....)
Gerade für den kleineren Marktteilnehmer würde es sich ja anbieten um Marktanteile zu gewinnen, durch so eine Aktion, weil es Vertrauen schafft.
Kommt halt drauf an wo AMD hin möchte, bei den CPUs werden zumindest im Serverumfeld auch FPGAs integriert werden, wieso also nicht auch bei den GPUs?
Technisch machbar aber für den Anbieter nicht lohnenswert. Man kann ja schließlich stattdessen auch eine neue Generation des ASIC verkaufen.
FPGAs lohnen immer da wo die Stückzahl für ein ASIC nicht reicht. Davon sind Consumer GPUs meilenweit entfernt.
Und zum Thema Kosten noch, das FPGA muss ja nicht zwingend in 7nm produziert werden, wodurch man wiederum bei der GPU Chipfläche und Kosten spart, weil z.B. nvidias Tensorcores sind ja mit im Design und kosten auch Fläche...
Der Knackpunkt ist vermutlich die Kommunikation, aber das sollte mit einem Chipletdesign dann im Prinzip kein Problem mehr sein, zumindest, wenn dies auch für den Consumerbereich kommen sollte.
Inhaltlich sah für mich alles was nicht UHD war deutlich verwaschener aus. Aber wie schon an andere Stelle erwähnt ist die Konkurrenz von FSR ja auch nicht nativ sondern klassisches Upscaling. Der eine Vergleich der Art in Godfall war dann auch wieder nicht so enttäuschend.
Weg schmeißen und neu machen.
FPGAs lohnen immer da wo die Stückzahl für ein ASIC nicht reicht. Davon sind Consumer GPUs meilenweit entfernt.