Western Digital bringt erste 18-TB-Festplatte als WD Gold auf den Markt
Im PCGH-Preisvergleich sind zwei neue Festplatten aufgetaucht, mit denen Western Digital die WD-Gold-Reihe ergänzen will. Die größere der beiden Festplatten ist das erste Endkunden-Modell mit 18 Terabyte Speicher.
Schon zum Jahreswechsel hat Western Digital die ersten 18- und 20-Terabyte-Festplatten an Geschäftskunden ausgeliefert, jetzt soll erstmals ein Modell mit 18 TB auch in den normalen Handel kommen: Im PCGH-Preisvergleich sind zwei neue Festplatten aus der WD-Gold-Reihe aufgetaucht, die 16 bzw. 18 TB Speicher bieten sollen. Die offizielle Website von Western Digital weiß hingegen noch nichts von den Neulingen, dort ist immer noch eine bereits bekannte Festplatte mit 14 TB das Topmodell.
WD Gold mit 16 und 18 TB
Die WD-Gold-Serie richtet sich an Geschäftskunden und ist für den Dauereinsatz ausgelegt, die Modelle kommen aber auch in den normalen Handel. Dadurch stellt Western Digital mit der 18-TB-Festplatte einen neuen Rekord auf, denn bislang gibt es für Endkunden nur Festplatten mit maximal 16 TB.
Viel ist zu den beiden Neuzugängen noch nicht bekannt, die bekannten Daten stammen lediglich von Händlern und damit nicht aus erster Hand. Laut der Eintragung im Preisvergleich sollen die Festplatten die Kennnummern WD181KRYZ (18 TB) und WD161KRYZ (16 TB) tragen und auf ein gewöhnliches SATA-Interface setzen. Außerdem sollen die Laufwerke je mit 7.200 RPM arbeiten und 512 MB Cache bieten. Als Speicherverfahren wird das schnellere CMR genannt, wie es bereits bei der ursprünglich angekündigten 18-TB-Festplatte der Fall ist.
Passend zum Thema: Western Digital wird wegen verschwiegener SMR-Technik verklagt
| Kennnummer | Kapazität | Geschwindigkeit | Bauform | Drehzahl | Haltbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| WD181KRYZ | 18 TB | X | 3,5 / SATA 6 GB/s | 7.200 RPM | 2,5 Mio. Stunden (MTBF) |
| WD161KRYZ | 16 TB | X | 3,5 / SATA 6 GB/s | 7.200 RPM | 2,5 Mio. Stunden (MTBF) |
| WD141KRYZ | 14 TB | 267 MB/s | 3,5 / SATA 6 GB/s | 7.200 RPM | 2,5 Mio. Stunden (MTBF) |
Gegenüber aktuellen Festplatten wird derzeit noch ein deutlicher Aufpreis verlangt: Die günstigsten Modelle mit 16 TB gibt es für 420 Euro, wohingegen die WD Gold mit 16 TB für 580 Euro gelistet ist. Für das Topmodell mit 18 TB werden sogar 650 Euro genannt. Wirklich überraschend sind diese Preise aber nicht, denn die Gold-Modelle von Western Digital sind auch sonst alles andere als günstig: Die schon seit Längerem erhältliche Variante mit 14 TB Speicher kostet stolze 490 Euro. Zudem sind die beiden neuen Festplatten noch nicht lieferbar, die Preise könnten also noch angepasst werden.
Quellen: PCGH-Preisvergleich (16TB), PCGH-Preisvergleich (18TB), via Computerbase, Tomshardware

Ich habe allerdings auch noch nie die Notwendigkeit gesehen, ein Board mit 8 bis 12 SATA-Anschlüssen zu kaufen. Bisher skalierte der zunehmende Speicherplatzbedarf wunderbar mit einem 6-HDD-Setup auf einem stinknormalen Mainboard in einem sehr handlichen Mini-Tower.
Von meinen 40 TByte sind jetzt noch knapp 8 TByte frei. Wenn sich das dem Ende nähert, werde ich eine der 4-TByte-HDDs oder maximal beide gegen Platten mit 8 oder 10 TByte austauschen und die Vierer erweitern den Backup-Server, welcher auch nicht allzu viele interne Anschlüsse benötigt, denn externe Festplattengehäuse mit 4 oder 5 Bays gibt es gut und preiswert.
Ich sehe nur wenig Sinn darin, gleich um 18 TByte aufzurüsten. Da würde die teuer erworbene HDD nur alt, ohne dass ihre Kapazität bei mir ausgenutzt werden könnte. Bedarf und Erwerb müssen schon irgendwie verhältnismäßig sein.
Würde ich jetzt von Null ausgehend einen Homeserver aufbauen und hätte sofort den Platzbedarf, der bei mir erst über die Jahre gewachsen ist, würde ich die Investition nicht grundsätzlich scheuen.
Dickes ABER: Wenn ich 4 x 10 TByte günstiger bekommen kann als 2 x 18 TByte, nehme ich natürlich die Kostenersparnis, das Plus an Speicher und die verdoppelte Option auf physische Redundanz gerne mit.
Der Bilderordner meines Telefones ist deutlich untrer einem GB an Speicherplatz. Nach ca. 2,5 Jahren Nutzung... und selbst DIE Bilder sind zu 98% eigentlich (mittlerweile) unnötig.
Aber ich kenne auchn Haufen Leute deren telefone immer chronischen Speichermangel haben. Was aber einfach immer dran liegt dass Tonnen an unnötigem Mist draufsind, es kümmert sich ja kein Normalnutzer um seine Daten heutzutage^^
Da ich einen dedizierten Homeserver betreibe, käme ich vermutlich in Versuchung, wenn das Plus an Performance bei Unraid größer wäre. Bis vor zwei, drei Jahren hatte Unraid noch den Vorteil, eine der wenigen Lösungen mit Echtzeit-Redundanz zu sein, aber auch das ist inzwischen kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
Grundsätzlich arbeiten aber alle Lösungen, die bisher auf dem Markt überlebt haben, grundsolide und man kann tatsächlich nach individuellen Features gehen.
Ähem, nun gut, um Storage Spaces von Microsoft sollte man einen Bogen machen. Die haben es in ihrer Umsetzung tatsächlich geschafft, so ziemlich alle Vorteile von Pooling zu ignorieren und die wenigen Nachteile zu akkumulieren. Das Ganze ist mäßig stabil, arbeitet vergleichsweise langsam und ist vor allem extrem unflexibel und intransparent.
Eine einzelne Datei, die 2 GByte groß ist, kann logischerweise nicht auf einen Datenträger mit nur 1 GByte Speicher gespiegelt werden. Allerdings ist es in der Praxis eher unwahrscheinlich, dass eine einzige Datei größer ist als einer eingebundenen Datenträger. Wobei man allerdings aus Jux und Tollerei auch durchaus kleine USB-Sticks, Speicherkarten oder meinetwegen eine 3.5"-Diskette in den Pool eingliedern könnte.
Je mehr physische Datenträger man einbindet, um so mehr Optionen hat man, was die Anzahl der Spiegelungen angeht. Man kann natürlich auch logische Laufwerke einbinden und darauf spiegeln, aber das wäre ziemlich sinnlos.
Was man dabei verstehen muss: DrivePool verwendet ein virtuelles Dateisystem. Das Dateisystem der integrierten Datenträger wird nicht angerührt und man kann alle Dateien aus dem Pool, die physisch auf den jeweiligen Datenträgern gelandet sind, auch direkt von diesen lesen. Es ist natürlich nicht zu empfehlen, im gepoolten Part eines Datenträgers etwas zu ändern, weil das die Integrität des Pools angreift. Das wird zwar korrigiert, macht aber dem Pool unnötig Arbeit.
Man kann allerdings die Kapazität eines integrierten Datenträgers, die nicht tatsächlich vom Pool genutzt wird, weiterhin *direkt* nutzen. Einmal angenommen, ich hätte Disk1 und Disk2 (beide jeweils 4 TByte) integriert und der Pool nutzt davon je 1TByte, dann wären auf den Platten noch je 3 TByte außerhalb des Pools verfügbar. Alles, was man in den Pool speichert, verringert die Kapazität außerhalb des Pools, alles was man außerhalb des Pools auf gepoolte Platten speichert, verringert die Kapazität des Pools.
Organisatorisch ist das natürlich ein Traum, weil man wirklich jedes freie Byte nutzen kann, ohne sich über Festplatten- oder Ordnerstrukturen einzelner Datenträger Gedanken machen zu müssen, diese aber zu Wartungszwecken trotzdem zur Verfügung hat.