HGST Ultrastar He12: 12 Terabyte-Festplatte ist nun endlich zu haben
Ab jetzt kann man eine 12 Terabyte-Festplatte von Western Digital für 700€ erstehen. Die HGST Ultrastar He12 ist ein Helium gefülltes Datengrab mit acht Magnetscheiben und soll bald verfügbar sein.
Wem die eigene Speicherleistung nicht mehr ausreicht, der kann dank Speicherhersteller Western Digital nun auf eine Festplatte mit 12 Terabyte Kapazität in seinen heimischen PC verbauen. Der neue Speichergigant im 3,5 Zoll-Formfaktor begründet mittlerweile die vierte Generation der Helio-Seal-Technologie: Ein Verfahren, bei dem Helium statt Luft im Gehäuse der HDD zum Einsatz kommt. Der Grund dafür ist nicht sofort einleuchtend, aber durch die geringere Dichte des Edelgases kann der Hersteller mehr rotierende Magnetscheiben (Platter) verbauen. So können nun sieben statt sechs dieser Platter eingesetzt werden und der bisherige Kapazitätsrekord von 10 Terabyte auf zwölf TB angehoben werden. Bei luftgefüllten Datengräbern konnte man bisher nur sechs Scheiben in einem 3,5 Zoll-Gehäuse verbauen.
Helium hat zudem noch einen weiteren Vorteil: Die geringere Dichte erzeugt weniger Widerstand beim Drehen der Platten, wodurch die Leistungsaufnahme pro Terabyte sinkt. Verglichen mit den luftgefüllten Vertretern sinkt dadurch der Verbrauch um 54 Prozent. HGST wird die Festplatte ab Mai im SAS- und SATA-Format anbieten. Im Leerlauf wird die Platte dann 5,3 und 7,2 Watt bei der SATA-Version verbrauchen, die SAS-Version benötigt mehr Energie und kommt auf 6,1 Watt im Ruhezustand und 9,8 Watt unter Last. Die HDD wird mit der PMR-Technologie (Perpendicular Magnetic Recording) Daten speichern, bei der Information senkrecht zur Oberfläche gespeichert werden. Verglichen mit der Vorläufertechnologie Longitudinal Recording kann eine dreimal höhere Datendichte erreicht werden. Western Digitals HGST hat aber für 2017 noch ein weiteres Ass im Ärmel, denn die erste 14 Terabyte-HDD soll laut eigener Roadmap noch dieses Jahr erscheinen.
Besitzen Sie eine ähnlich große Festplatte? Oder haben Sie der rotierenden Speichertechnologie schon lange den Rücken gekehrt? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

Ich hasse unkorrekte News
Hoffe da tut sich noch was, wobei ich aber erst mal gerne eine Verfügbarkeit sehen würde :/
Nicht.
Jetzt könnte man zwar wild spekulieren, was sich HGST bei so einer schwachsinnigen Politik denkt. Mangels Konkurenz können sie es sich halt leisten.
Das angebliche Ass im Ärmel (He14) wird dann wohl Ende 2017 offiziell angekündigt und ist 2020 lieferbar (zusammne mit dem ersten Tesa-Laufwerk, um die Daten auch zu bezahlbaren Preisen sichern zu können).
Eine CPU funktioniert elektronisch, eine Festplatte mechanisch.
Nicht.