Seagate stellt neues Portfolio mit 10-Terabyte-Platten vor
Seagate hat sein neues Portfolio vorgestellt. Neben der Umbenennung der Serien werden 10-Terabyte-Modelle für Endkunden mit konventioneller Technik eingeführt. Die sind zwar kein Schnäppchen, aber immer noch günstiger als die bisher verfügbaren Enterprise-Modelle.
Seagate hat sein Portfolio an 10-Terabyte-Festplatten vorgestellt, das sich an Privatkunden richtet. Bisher waren die im erhältlichen Modelle vor allem auf Unternehmen zugeschnitten, was sich auch im Preis bemerkbar machte. Für den Heimgebrauch waren diese Laufwerke in der Regel zu teuer. Wahnsinnig viel günstiger wird es bei den Endkundenmodellen nicht, aber doch ein bisschen.
Unter dem Namen Barracuda Pro werden die Laufwerke mit 6, 8 und 10 Terabyte vertrieben, wobei das 10er-Modell einen Listenpreis von 535 US-Dollar hat. Damit ist es rund 100 Euro billiger als die Enterprise-Modelle, aber noch nicht verfügbar. Für den immer noch ordentlichen Preis bekommt man aber ein mit 7.200 statt 5.400 Umdrehungen drehendes Laufwerk, das laut Hersteller 220 Megabyte pro Sekunde auf die sieben Platter mit konventioneller Technik verschiebt. Zugriffszeiten nannte man nicht. Dafür nennt man den Verbrauch mit 6,8 Watt im Betrieb und 4,5 Watt im Leerlauf. Die Barracuda Pro kann sich zudem selbstverschlüsseln. Wird das Passwort geändert, löscht die Festplatte automatisch alle darauf befindlichen Daten.
Neben diesem Spitzenmodell wurden auch weitere neue Modelle angekündigt. Die Barracuda in 2,5 Zoll bietet bis 4 Terabyte Speicherplatz, das Desktop-Pendant ebenso. Außerdem gibt es die Firecuda, wie die SSHDs genannt werden, bis 1 Terabyte. Die Ironwolf fast bis 10 Terabyte und ist für NAS-Systeme optimiert (und verfügbar), die Skyhawk für Überwachungssysteme. Letztere kann bis zu 180 Terabyte im Jahr garantiert wegschreiben. Eine Ironwolf Pro soll im Herbst kommen. Technische Details kann man den Datenblättern der Seagate-Webseite entnehmen.

In sehr guten Settings/Quali komprimiert als fertiges Material im HEVC kannste von 50-100 MBit/s ausgehen (da sieht ein nicht mit der Lupe bewaffneter Mensch keinen Unterschied mehr), da kommste pro Stunde Film auf grob 30-40 GB raus. Härter gesottene bzw. weniger qualitätsgeile komprimierer nutzen auch mal nur die halbe oder ein viertel der Bitrate.
BMPC UHD RAW / 24 fps --> ~740 GB pro Stunde!
Wenn solche Kameras erscheinen die 60fps abliefern dürfte man in der Größenordnung 2TB pro Stunde Film angekommen sein, dann ist deine 10TB Platte nach 5 Stunden Aufnahme voll...
BMPC UHD RAW / 24 fps --> ~740 GB pro Stunde!
Wenn solche Kameras erscheinen die 60fps abliefern dürfte man in der Größenordnung 2TB pro Stunde Film angekommen sein, dann ist deine 10TB Platte nach 5 Stunden Aufnahme voll...
Mutige Aussage