Seagate Enterprise Capacity 3.5 HDD v4: Server-Festplatten mit 6 TByte gelistet
Der kalifornische Speichermedienhersteller Seagate hat in einer Pressemitteilung die Enterprise Capacity 3.5 HDD v4 angekündigt. Die neue Festplattenserie wartet mit einer Kapazität von bis zu 6 TByte auf, allerdings wird im Gegensatz zu HGST auf "herkömmliche" Technik gesetzt. In unserem Preisvergleich werden bereits zahlreiche Modelle gelistet, sind aber noch nicht verfügbar.
Quelle: Seagate
Seagate Enterprise Capacity 3.5 HDD v4 (3)
Nachdem Seagate seine hauseigenen 6-TByte-Festplatten bereits Anfang Februar angekündigte, hat nun die Markteinführung stattgefunden. Die neue Baureihe firmiert als Enterprise Capacity 3.5 HDD v4 und eignet sich, wie der Name bereits verdeutlicht, vor allem für Rechenzentren. Hervorgehoben werden besonders Cloud-basierte Server. Nach HGST als Western-Digital-Tochter ist Seagate also der zweite Hersteller, der die hohe Kapazität zur Verfügung stellen kann. Allerdings setzen die Kalifornier auf "herkömmliche" Technik, sodass beim Topmodell sechs Platter mit je 1 TByte in einem 3,5-Zoll-Gehäuse untergebracht werden. HGST setzt hingegen auf sieben Magnetscheiben, die dank Helium-Füllung mit dem geringen Platz auskommen.
Neben dem für Rechenzentren üblichen SAS-Standard (12 Gbit/s) wird Seagate auch verschiedene SATA-Ausführungen (6 Gbit/s) feilbieten. In unserem Preisvergleich werden die neuen Festplatten bereits größtenteils gelistet, sind jedoch noch nicht verfügbar. Preislich unterbietet der Hersteller die Konkurrenz bei 6 TByte deutlich mit rund 77 Euro pro Terabyte, wohingegen HGST mindestens 108 Euro aufruft. Laut Pressemitteilung hat die Auslieferung an Großkunden sowie Zwischenhändler bereits begonnen, sodass die Festplatten in Kürze verfügbar sein sollten.
Quelle: Seagate (Pressemitteilung, Produktseite)

) oder ein Sockel 2011 System mit 6-Kerner.
Du kannst die ja auch als Spieler betreiben. Kein Problem (sofern die Anschlüsse passen, aber das geht ja).
Aber sinnvoll ist das garantiert nicht. Evtl. die großen 5/6TB Platten, wobei mit Sicherheit in einiger Zeit auch die Consumer Modelle mit der Kapazität kommen...
Vergleich
Seagate Barracuda 7200.14 3TB -> 83,- ( Seagate Barracuda 7200.14 3TB, SATA 6Gb/s (ST3000DM001) Preisvergleich | Geizhals Deutschland )
Die neuen Enterprise Modelle gehen bei 4TB los - und ~ 300,-
Das ist mehr als 3x so viel bei nur "etwas" mehr Speicher. Und da du vermutlich eh nicht so viele Spiele hast reicht auch ne Barracuda oder eine größere SSD.
Die ENTERPRISE Platten sind nunmal nicht für den Consumer/nicht für den Hausgebrauch gemacht. Die sind für RECHENZENTREN. Das sind komplett andere Anforderungen. Die sind nicht für Spiele optimiert, für Spiele viel zu teuer, wahrscheinlich nicht mal allzu schnell, weil muss nicht. In Rechenzentren laufen Platten eh nicht "einzeln".
Und als Datengrab für den Spieler tut's auch eine WD Red mit 4TB -> ~145,- ( Western Digital WD Red 4TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD40EFRX) Preisvergleich | Geizhals Deutschland ) trotzdem nur die Hälfte...
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Gehn tut das, klar. Es ist aber nicht sinnvoll für Spieler. Genau so wenig wie eine Titan Z, 780Ti Quad-SLI (Quad-SLI insgesamt, Triple-SLI auch schon), ein 19" Rack/Gehäuse, 2 Xeon-Prozessoren, 16GB RAM (<- typischer Punkt
Es bringt dir als Spieler nur begrenzt, wenn überhaupt was, kostet aber deutlich mehr - als "geeignet" bezeichne ich das nicht.
Vor Aufkommen der SSDs habe ich mir auch eingebildet, ich müsste mir eine WD Raptor kaufen. Ich war sogar zufrieden mit den Dingern... warum auch nicht?
Du kannst jede Festplatte auch als Spieler betreiben aber es ist nicht zwangsläufig sinnvoll, Enterprise Platten gehören genau so wie 10/15k RPM Platten nicht dazu.
Schon mal auf den Preis geschaut? Das sind halt Enterprise-Platten, da haben Firmen besseren Support und alles, für Privatnutzer lohnt sich das schlichtweg nicht.
Trotzdem kannst Du sie auch als Spieler problemlos einsetzen.
@Topic: Viel Spaß (und Zeit) beim Raid-Rebuild.