Festplatten: Western Digital mit höchster Ausfallrate bei Backblaze
Das US-Unternehmen Backblaze bietet Cloud-Dienste für Backups an und verwendet dementsprechend viele große Festplatten verschiedener Anbieter. Allerdings setzt Backblaze dabei auf die günstigen SATA-Laufwerke, die eigentlich nur für den Desktop und nicht für Server gedacht sind. Die Ausfallraten dieser Laufwerke geben einen gewissen Einblick auf die Qualität verschiedener Modelle.
Normalerweise bieten die Festplatten-Hersteller ganz spezielle Modelle ihrer Laufwerke an, die für einen 24/7-Betrieb in Servern gedacht sind, da hier ganz andere Belastungen auftreten als beispielsweise bei einem Desktop-PC. Das US-Unternehmen Backblaze bietet Speicherplatz für Cloud-Backups an, verwendet in seinen Servern aber trotzdem keine speziellen Laufwerke, sondern die wesentlich günstigeren SATA-Laufwerke für herkömmliche PCs.
Trotzdem ist Backblaze aber daran interessiert, welche dieser Festplatten besonders zuverlässig funktionieren und welche Modelle welches Herstellers eventuell größere Ausfallraten aufweisen. Die entsprechenden Statistiken werden dann auch veröffentlicht und lassen zumindest einen gewissen Einblick in die Qualität verschiedener Laufwerke zu.
Die neuesten Statistiken von Backblaze stammen aus dem 1. Quartal 2016 und von mehr als 60.000 Festplatten. Diese Daten werden allerdings gefiltert, so dass nur Modelle mit mindestens 45 Exemplaren im Einsatz sind, damit nicht Einzelfälle die gesamte Statistik zu sehr trüben. Das meistverwendete Modell ist allerdings sie seit 2013 erhältlichen 4-TB-Festplatten von Seagate mit der Bezeichnung ST4000DM000.
Die höchste Ausfallrate weist mit 12,57 Prozent Annual Failure Rate (AFR) die Western Digital Red mit 2 TByte (WD20ERFX) auf, die es allerdings schon seit 2012 gibt und damit nicht mehr zu den aktuellsten Modellen gehört. Die etwas neuere WD30EFRX mit 3 TByte hat nur eine AFR von 3,09 Prozent. Wie in den letzten Statistiken auch waren Modelle von HGST aus den Deskstar- und Megascale-Serien besonders zuverlässig.
Wie die c't in einer ausführlichen Analyse der Daten berichtet, gibt es aber auch pro Festplatten-Typ recht große Schwankungen, außerdem fehlen Angaben dazu, wie lange die Festplatten im Mittel bereits im Betrieb waren bevor sie ausfielen. Der Betrieb in Servern mit vielen weiteren Festplattne in der Nähe könnte auch durch Vibrationen zu Ausfällen führen, die im Normalbetrieb nicht auftreten würden.


Ich glaube der König war IBM mit der Deathstar Reihe äh Deskstar
Ja, die IBM war damals legendär.
Man steckt nie drin auch wenn WD nicht gerade die Wahl der Stunde wäre bei mir.
Tja, jede HDD ist eben ein Unikat, mal hat man mehr und mal weniger Glück (außer man kauft eine WD Green
Vor allem muss man bedenken aus wie vielen Teilen eine HDD besteht, und wenn nur eins davon versagt ist sie hinüber
Darum sichert man seine Daten am besten immer an mehreren Orten, manchmal ist man nämlich auch selber schuld weil man zB seine Daten löscht oder sich einen Virus einfängt
Hängt dann wohl auch einfach vom Händler ab.
Allerdings wird wohl kaum jemand Platten aus Spaß zurückgeben wollen, meistens gehen ja da auch Daten bei verloren.