Festplatten mit 120 TByte: Roadmap von Seagate bis 2030 und darüber hinaus
Obwohl SSDs immer weiter auf dem Vormarsch sind, haben Festplatten noch nicht ausgedient. Seagate hat nun eine Roadmap für kommende HDDs veröffentlicht und plant 90 Terabyte große Modelle bis 2030. Dank neuer Technologien soll es darüber hinaus auch Festplatten mit 120 TByte geben.
Vor allem in Servern haben klassische Festplatten noch nicht ausgedient. Seagate hat für die mechanischen Laufwerke daher noch große Pläne, wie aus einer neuen, zum Analyst Day veröffentlichten Roadmap hervorgeht. Die sieht eine deutlich höhere Datendichte vor, entsprechend soll die Kapazität bis zum Jahr 2030 auf 90 Terabyte steigen. Dabei setzen die Amerikaner in den nächsten Jahren weiterhin auf Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR). Dieses Verfahren kommt aktuell schon bei den 20-TB-Modellen des Herstellers zum Einsatz.
Ein in den Schreibkopf integrierter Laser erhitzt die Magnetpartikel hierbei vor dem Schreiben punktuell auf knapp unter die Curie-Temperatur von 450 °C. Die Magnetfeldstärke sinkt damit ebenso wie die Größe der Schreibkopfes, was eine höhere Speicherdichte ermöglicht. Um HAMR zu deichseln, bestehen die Platter aus Glas statt aus Aluminium. Kann man auf diese Weise bisher 1,3 Terabit pro Quadratzoll unterbringen, sollen es bis 2026 schon 2,6 TBit/in² sein. Festplatten würden bis dahin auf 50 Terabyte wachsen.
Ob die Roadmap eingehalten werden kann, wird sich natürlich zeigen müssen. Im Labor habe Seagate die in den Raum gestellte Speicherdichte allerdings schon erreicht. Die Roadmap ist bis 2026 tatsächlich auch recht konkret gehalten.
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120-TB-Festplatten im kommenden Jahrzehnt
Bis 2030 wollen die HDD-Bauer 4 bis 6 TBit/in² erreichen. Auf Basis von 10 TB großen Plattern stehen dann Festplatten mit einer Kapazität von 90 Terabyte im Raum. Glasplatter alleine sollen es aber nicht richten. Zusätzlich komme eine Eisen-Platin-Legierung zum Einsatz. Das nächste Ziel seien dann 5 bis 7 TBit/in² für 105 TByte große Laufwerke.
Mehr zum Thema: Festplatten-Markt: Händler verkaufen 2020 erstmals mehr SSDs als HDDs
Die nächste Kapazitätssteigerung hin zu 120+ großen Festplatten steht nach derzeitiger Planung aber erst im kommenden Jahrzehnt durch Bit Patterned Media (BPM) ins Haus. Bei dieser Zukunftstechnologie werden Daten in magnetischen Inseln gespeichert, die eine schärfere Trennung anhand ihrer magnetischen Eigenschaften ermöglichen. Bis dahin dürfte aber noch eine Menge Wasser die Flüsse dieser Welt herunterfileßen. Spruchreif sind derartige Laufwerke also noch längst nicht.

Ich vermute das es für die meisten Privatanwender viel zu viel ist.
Es gibt nicht ein einziges Gerät zu kaufen.
Und wenn, wird es achtstellig kosten.
(mal etwas OT: soll man den Sex Spam eigentlich weiterhin melden oder ertrinkt ihr in Meldungen?)
Das ist eben eines der großen Probleme. Die HDDs werden nur etwa linear schneller, wenn die Bits verkleinert werden, die Speicherkapazität steigt hingegen etwa quadratisch.. Meine 10 GB HDD hatte eine Transferrate von etwa 10MB/sec und war damit in etwas über 15 min ausgelesen, heutige 20TB HDDs brauchen dafür etwa 2 Tage.
Und wir hätten schnellere 2,5" SSDs.
Was wir mal hatten war das die Köpfe der Platten separat ansprechbar waren.
Was fehlt wäre ein HDD interner Platter RAID.
Ober+Unterseite Les/Schreibbar.
Sehe gerade 22,5GBit/s ist seit 2017 fertig, 45GBit/s in der Mache.
12GBit/s ist von 2013