HGST Ultrastar He10: Western Digital verbessert 10-TByte-HDD an allen Fronten
Unter der Marke HGST bringt Western Digital die Ultrastar He10 als zweite hauseigene 10-Terabyte-Festplatte auf den Enterprise-Markt. Die Spezifikationen wurden praktisch in allen Bereichen verbessert, wobei die HDD weiterhin auf eine Helium-Füllung und ein 26,1 mm hohes 3,5-Zoll-Gehäuse setzt. Auf SMR verzichtet HGST zugunsten besserer Leistungswerte.
Im vergangenen Sommer hat HGST mit der Ultrastar Archive Ha10 die erste Festplatte mit einer Kapazität von 10 Terabyte auf den Markt gebracht. Ein halbes Jahr später folgt jetzt die Ultrastar He10 in einer 10-TByte-Version, die laut einer Pressemitteilung ab sofort an Enterprise-Kunden verschickt werden soll. Den Neuling hat der Hersteller in vielerlei Hinsicht verbessert, wie ein Blick in die Spezifikationen zeigt.
Grundsätzlich kommt weiterhin eine Helium- statt-Luftfüllung zum Einsatz, um die 10 TByte wie gehabt in einem 26,1 mm hohen 3,5-Zoll-Gehäuse zu ermöglichen. Die Platter sind bei der He10 allerdings nicht mehr ganz so dicht gepackt, statt 830 sind es jetzt 816 Gbit/Zoll. Dabei verzichtet HGST auf SMR ("Shingled Magnetic Recording"), also überlappende Spuren, welche die Datendichte erhöhen, dafür aber die Übertragungsgeschwindigkeiten verringern. Die Drehgeschwindigkeit bleibt mit 7.200 RPM unverändert, der 256 MiByte große Cache ebenfalls.
Die sequenzielle Übertragungsrate steigt auf 249 MB/s lesend und 237 MB/s schreibend an, bei der Ha10 sind es lediglich 157 beziehungsweise 68. Gleichzeitig sinkt die Leistungsaufnahme von 7,6 auf 6,8 Watt im typischen Betrieb. Die Funktionstüchtigkeit wird nun ab einer Umgebungstemperatur von 5 statt 10 Grad Celsius gewährleistet. Die "Mean Time Between Failures" (MTBF) wird von 2 auf 2,5 Millionen Stunden erhöht, wobei die Garantiezeit bei fünf Jahren bleibt. Neben einer SATA-6Gbit/s-Version gibt es die Ultrastar He10 auch mit SAS 12 Gbit/s (Ha10 nur mit SAS 6 Gbit/s)
Quelle: Western Digital (Pressemitteilung, Produktseite)

249MB/s~2GBit/s
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Ein unbedingt notwendiger Schritt!
249MB/s~2GBit/s
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Aber auch die Archive HDD soll man zwar nicht in größeren Raids betreiben wegen der Vibrationen und eventuell auch Hitzeentwicklung, aber ein kleinen NAS schadet der auch nicht. Man soll ja ohnehin backups machen und redundante Raids benutzen, da ist es auch nicht so schlimm wenn tatsächlich eine den Geist aufgibt.
Aber 10 TB haben schon etwas.