Auswertung zeigt: Auch HDD-Preise ziehen während der Speicherkrise stark an
Laut Techpowerup sind die Preise für mechanische Festplatten in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Obwohl kein klassischer Lieferengpass vorliegt, betrifft die Entwicklung weite Teile des HDD-Marktes.
Laut einer Auswertung von Techpowerup sind die Preise für mechanische Festplatten in den vergangenen vier Monaten im Durchschnitt um rund 46 Prozent gestiegen. Die Analyse basiert auf der Beobachtung mehrerer Marktsegmente und zeigt, dass nahezu alle Kapazitätsklassen und Hersteller betroffen sind. Techpowerup betont, dass es keine Hinweise auf akute Lieferengpässe oder Störungen der globalen Lieferkette gibt. Die Preissteigerungen seien vielmehr schrittweise erfolgt und verdeutlichen den aktuellen Wandel des Speichermarktes.
Steigende Nachfrage aus Rechenzentren als Treiber
Als Hauptgrund für die Entwicklung nennt Techpowerup die anhaltend hohe Nachfrage aus dem Rechenzentrumssegment. Trotz des zunehmenden Einsatzes von SSDs greifen Hyperscaler und Serverbetreiber weiterhin auf HDDs zurück, insbesondere für die Archivierung und Backups großer Datenmengen. Entscheidend sei dabei der weiterhin niedrige Preis pro Terabyte. Große Hardwarehersteller, wie Seagate und Western Digital profitieren laut Techpowerup von dieser stabilen Nachfrage, da dieser Bereich deutlich lukrativer ausfällt als der Privatverbrauchermarkt. Das einzige Problem: Das Produktionsvolumen sei nicht im gleichen Maße ausgeweitet worden.
Parallelen zum RAM-Markt
Die Preisentwicklung bei den HDDs reiht sich damit in einen breiteren Trend ein. Vor allem bei Arbeitsspeicher beobachten Marktanalysen bekanntlich seit einiger Zeit steigende Preise, auch hier wieder ausgelöst durch die hohe Nachfrage aus dem KI-Segment. Wie beim RAM konkurriert der Endkundenmarkt zunehmend mit Großabnehmern um begrenzte Produktionskapazitäten.
Techpowerup sieht bei den HDD-Preissteigerungen daher nicht eine kurzfristige Schwankung, sondern vielmehr eine strukturelle Verschiebung der Nachfrage. Für Privatverbraucher bedeutet das vorerst höhere Kosten - nicht mehr nur beim Arbeitsspeicher, sondern auch beim Massenspeicher. Klassische Festplatten bleiben zwar weiterhin günstiger als SSDs, verlieren jedoch einen Teil ihres bisherigen Preisvorteils.
Wie machen sich die steigenden Preise im Speichermarkt bei Ihnen bemerkbar? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns zudem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Techpowerup

auf der 18er Platte waren auch schon 13tp. das habe ich dann alles überspielt und nun sind beide voll
ich überlege bereits, ob ich ein raid nicht wieder auflösen soll. speichermangel
Dafuer brauchst aber nen passendes case + motherboard + hba...
auf der 18er Platte waren auch schon 13tp. das habe ich dann alles überspielt und nun sind beide voll
ich überlege bereits, ob ich ein raid nicht wieder auflösen soll. speichermangel
Ob wir noch in unserem leben das Petabyte Zeitalter miterleben werden, glaube ich eher nicht.
Jetzt würde ich für die Teile fast 500 € mehr zahlen.
Das Problem ist nur, dass die 4× 16 TB (also 32 TB mit RAID) bereits voll sind …
bei der Einrichtung im NAS sind 2 Stück im 5 Minutenabstand abgekackt. Donnerstag reklamiert und ich bekomme sie ausgetauscht. Die anderen zwei mit dem WD-Tool Kitfox überprüft, soweit in Ordnung - der volle Scan der zweiten läuft noch bis morgen früh aber ich bin da guter Hoffnung.
Aber: als hier vor einigen Tagen die Schlagzeile "Barracuda günstig wie nirgendwo" kam hatte ich dort (bei Galaxus) bestellt - 289 Euro ist (jetzt erst recht) ein sehr guter Kurs und hab das einfach laufen lassen obwohl nicht lieferbar.
Heute Versandbestätigung
Es ist nur eine zweite NAS für Backup von allem möglichen - kein 24/7 -
sozusagen ein Luxusproblem