HAMR-Festplatten: Seagate bringt die ersten 30-TB-Modelle in den freien Verkauf
Nach Jahren der Entwicklungszeit sind die ersten Seagate-Festplatten auf HAMR-Basis für Endkunden im freien Handel zugänglich. Los geht's ab rund 560 Euro.
Es hat zwar einige Jahre gedauert, doch seit Mitte Juli ist es so weit: Die ersten HAMR-Festplatten von Seagate sind im freien Verkauf gelandet. Mit den "Exos M" und "Ironwolf Pro" genannten HDDs sind die Laufwerke auf Basis der "Heat-Assisted Magnetic Recording"-Technologie erstmals für Privatanwender und kleinere Unternehmen im Handel erhältlich.
Herzstück der neuen Festplatten bildet Seagates "Mozaic 3+"-Plattform: Bei diesem Verfahren erhitzt ein winziger, in den Schreibkopf integrierter Laser die Magnetscheibe punktuell auf etwa 450 Grad Celsius. Diese kurzzeitige Erhitzung dauert nur Nanosekunden und ermöglicht es, magnetische Bits deutlich kleiner und dichter zu schreiben als bei herkömmlichen Verfahren.
Daraus resultiert eine Speicherdichte von rund 3 Terabyte pro Platte, sodass die verfügbaren Kapazitäten aktuell bei bis zu 30 TB liegen. Folgende unverbindliche Preisempfehlungen nennt Seagate im Rahmen der Pressemitteilung:
- Exos M 28 TB: 559,99 Euro
- Exos M 30 TB: 589,99 Euro
- Ironwolf Pro 28 TB: 622,99 Euro
- Ironwolf Pro 30 TB: 660,99 Euro
Als mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) nennt Seagate etwa 2,5 Millionen Stunden, zudem gibt es eine fünfjährige Garantie seitens des Herstellers. Erste hauseigene Benchmarks (via Tom's Hardware) verorten die maximale Übertragungsrate bei etwa 275 MB/s; die durchschnittliche Leistungsaufnahme liegt indes bei 6,9 Watt. Im Hinblick auf die Performance sollen die Ironwolf- und Exos-Festplatten ihren "regulären" Gegenstücken in nichts nachstehen - außer bei gemischten Arbeitslasten, denn hier sollen dank des 512-MB-Caches sogar Vorteile entstehen.
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Der erwärmt die Stelle vor dem Schreiben auf 450Grad, genau das ist seine Aufgabe. Nicht das Lesen und Schreiben wie bei einer CD/DVD.
Was haben die Leute nur immer mit Temperaturen und Leistungen nur weil das Wort "Laser" fällt? Das hier ist nur ein Beispiel, im ganzen Netz liest man ständig Horrorstories von HAMR-Platten die doch brennen könnten, 50W Leistungsaufnahme haben und womöglich noch ein Loch in die Gehäusewand schneiden können.
Leute, der Laser erhitzt einen exakt definierten winzig kleinen Bereich für Sekundenbruchteile beim Schreibvorgang. Da reden wir vom Milliwattbereich. Die Platten haben weder eine (wegen des Lasers) nennenswert höhere Leistungsaufnahme noch werden die Dinger wärmer als CMR-HDDs.
Das, was der Laser da macht ist ums irgendwie anschaulich zu sagen... naja... stell dir vor die Festplatte wäre so groß wie ein Fußballstadion - ob da HAMR verwendet wird oder nicht ist energetisch gefühlt so, als ob du aufn Elfmeterpunkt ein Teelicht stellst oder nicht.
Und das mein Post witzig gemeint war/ist muss man da eigentlich nicht erst mit erwähnen.
Ich fasse es nicht. Die HAMR-Konstante (solche Festplatten kommen "in ein, zwei Jahren"... seit ~2002) ist Geschichte.
Was haben die Leute nur immer mit Temperaturen und Leistungen nur weil das Wort "Laser" fällt? Das hier ist nur ein Beispiel, im ganzen Netz liest man ständig Horrorstories von HAMR-Platten die doch brennen könnten, 50W Leistungsaufnahme haben und womöglich noch ein Loch in die Gehäusewand schneiden können.
Leute, der Laser erhitzt einen exakt definierten winzig kleinen Bereich für Sekundenbruchteile beim Schreibvorgang. Da reden wir vom Milliwattbereich. Die Platten haben weder eine (wegen des Lasers) nennenswert höhere Leistungsaufnahme noch werden die Dinger wärmer als CMR-HDDs.
Das, was der Laser da macht ist ums irgendwie anschaulich zu sagen... naja... stell dir vor die Festplatte wäre so groß wie ein Fußballstadion - ob da HAMR verwendet wird oder nicht ist energetisch gefühlt so, als ob du aufn Elfmeterpunkt ein Teelicht stellst oder nicht.