DiskStation Manager (DSM) 7.3: Synology-Update entfernt ungeliebte Beschränkungen

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DiskStation Manager (DSM) 7.3: Synology-Update entfernt ungeliebte Beschränkungen
Quelle: PCGH/Amazon

Synology hat ein zumindest teilweises Einsehen: Das Update auf den DiskStation Manager 7.3 erlaubt in einigen Fällen wieder den Einsatz von Drittanbieter-Festplatten.

Vor rund einem halben Jahr hat NAS-Hersteller Synology den Pfad des "Festplatten-Zwangs" weiter zementiert. Nach Enterprise-Modellen durften auch die Plus-Varianten des Unternehmens keine Festplatten mehr nutzen, die nicht entweder von Synology stammen oder zumindest von ihnen zertifiziert wurden. Mit dem jüngsten Update des "DiskStation Manager" (DSM) auf Version 7.3 folgt nun eine erste Kehrtwende.

Für "mehr Flexibilität"

Dies geht aus der zugehörigen Release-Mitteilung zu DSM 7.3 hervor, die Synology im Rahmen der Update-Freigabe veröffentlichte. Demzufolge stehen "Zuverlässigkeit und Stabilität seit jeher im Mittelpunkt", sodass Anwender mit der Entscheidung für die Drittanbieter-Freigabe mehr Flexibilität erhalten sollten.

Konkret können nun die DiskStation-Serien Plus, Value und J (Modelljahr 2025) mit DSM-Version 7.3 Laufwerke von Drittherstellern verwenden. Explizit wird auch die Installation und Erstellung von Speicherpools erwähnt - mit Ausnahme von M.2-basierten Pools und Caches, die weiterhin dem "Festplatten-Zwang" unterliegen.

Abseits von dieser Änderung verspricht das Update auf DSM 7.3 eine verbesserte Speichereffizienz. Hierfür kommt "Synology Tiering" zum Einsatz, das die Dateiverwaltung zwischen Speicherebenen auf Basis der Zugriffsmuster automatisiert. Nutzer können diesen Vorgang über Richtlinien wie der Änderungszeit anpassen. Wie gewohnt hat das neue DSM-Update auch einige Sicherheitsverbesserungen in petto: Mit neuen Risikoindikatoren soll "die Priorisierung und Abwehr von Bedrohungen" erleichtert werden.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Klausikowski Freizeitschrauber(in)
        Als ich mir vor knapp zwei Jahren endlich mal ein richtiges NAS hingestellt habe war auch Syno
        in der engeren Wahl. "Dank" schlechterer Ausstattung (KEIN 2,5G beispielsweise, etc.) ist es dann
        aber ein QNAP 873A geworden, außerdem stand ein kleines QNAP TS230 sowieso schon hier.
        Von daher war mir die Oberfläche eh vertraut. Dürfte etwas sperriger als DSM sein, aber man
        gewöhnt sich an alles. Unterm Strich habe ich es nicht mal ansatzweise bereut, hoffentlich
        kommt QNAP nicht irgendwann auch auf seltsame Ideen
        Außerdem war das 873er zusammen mit nem 4port-2,5er Switch für rund 900 Tacken ein
        MUSS-Kauf, da konnte ich gar nicht widerstehen.
      • Von Klausikowski Freizeitschrauber(in)
        Als ich mir vor knapp zwei Jahren endlich mal ein richtiges NAS hingestellt habe war auch Syno
        in der engeren Wahl. "Dank" schlechterer Ausstattung (KEIN 2,5G beispielsweise, etc.) ist es dann
        aber ein QNAP 873A geworden, außerdem stand ein kleines QNAP TS230 sowieso schon hier.
        Von daher war mir die Oberfläche eh vertraut. Dürfte etwas sperriger als DSM sein, aber man
        gewöhnt sich an alles. Unterm Strich habe ich es nicht mal ansatzweise bereut, hoffentlich
        kommt QNAP nicht irgendwann auch auf seltsame Ideen
        Außerdem war das 873er zusammen mit nem 4port-2,5er Switch für rund 900 Tacken ein
        MUSS-Kauf, da konnte ich gar nicht widerstehen.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DD6VD
        Das sehe ich genauso, ich bin seit 2010 oder sogar noch früher Synology Kunde erst mit kleine, jetzt nur noch mit 8 Bay NAS. Für mich ist der Zug abgefahren bei der Firma. Hardware mäßig war ich eh schon nie so begeistert, ob es die CPU ist oder die LAN Ports. Ich bin ja erstaunt, dass sie bei einem 2025 Gerät mittlerweile 2.5Gbit Anschlüsse verwenden, LOL. Sollten jetzt meine DS-1821+ den Geist aufgeben oder nicht mehr ausreichen, kommt nur noch UGREEN oder QNAP ins Haus. Ja Synology ist wirklich sehr zuverlässig was das System betrifft und die Updates, aber das, was die sich da geleistet haben mit Zwangshardware, das war für mich der Punkt wo ich gesagt habe die Firma nie wieder, so etwas geht gar nicht. Und jetzt von Flexibilität zu reden und wieder zurückzurudern, wo sie merken das sich die Entscheidung auf das Geschäft auswirkt, ist eigentlich die nächste Frechheit. Die müssen uns wie unsere Politiker in unserem Lande für total bescheuert halten.
        Stimme da zu, aber 2,5Gbit/s ist immer noch stabil für die meisten Router die heutzutage so um die 100-150€ kommen.
        Switch mit 2,5 bekommste auch hinterhergeworfen. 10Gbit/s nicht mehr.
        Daher ist das für mich weniger n Problem.
      • Von TausendWatt
        Synology kommt mir nicht mehr ins Haus. Sowas kann ich nicht unterstützen. Das Update lockert es, aber Synology hält ja bei rinigen Funktionen trotzdem daran fest, M2 Cache.
        QNap *handschüttel
      • Von Norisk699 Software-Overclocker(in)
        Ich bin User von Synology und habe ein NAS von denen. Ich mag die Software.

        Aber das war schon krass. Hätte mir mit der Einschränkung sicher nicht noch ein Synology gekauft. Zum Glück haben sie den Fehler -sehr spät- korrigiert.

        So kann man ohne Not eine ganze Firma an die Wand fahren... Mann Mann Mann...
      • Von DD6VD Kabelverknoter(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Der Schuss ist gehörig nach hinten losgegangen, und das meiner Meinung nach auch absolut verdient. Synology werde ich mit der Kneifzange nicht mehr anfassen.
        Das sehe ich genauso, ich bin seit 2010 oder sogar noch früher Synology Kunde erst mit kleine, jetzt nur noch mit 8 Bay NAS. Für mich ist der Zug abgefahren bei der Firma. Hardware mäßig war ich eh schon nie so begeistert, ob es die CPU ist oder die LAN Ports. Ich bin ja erstaunt, dass sie bei einem 2025 Gerät mittlerweile 2.5Gbit Anschlüsse verwenden, LOL. Sollten jetzt meine DS-1821+ den Geist aufgeben oder nicht mehr ausreichen, kommt nur noch UGREEN oder QNAP ins Haus. Ja Synology ist wirklich sehr zuverlässig was das System betrifft und die Updates, aber das, was die sich da geleistet haben mit Zwangshardware, das war für mich der Punkt wo ich gesagt habe die Firma nie wieder, so etwas geht gar nicht. Und jetzt von Flexibilität zu reden und wieder zurückzurudern, wo sie merken das sich die Entscheidung auf das Geschäft auswirkt, ist eigentlich die nächste Frechheit. Die müssen uns wie unsere Politiker in unserem Lande für total bescheuert halten.
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