Samsung Neo QLED QN90C im Test: Gaming-tauglicher 4K-TV mit Mini-LEDs
Obwohl Samsung nun auch mittlerweile OLEDs bietet, möchte der Hersteller mit qualitativ guten LCDs der Neo-QLED-Reihe eine Alternative bieten. Braucht es die denn, wenn es schon zu ähnlichen Preisen OLEDs anderer Marken gibt? Dass diese nicht immer besser oder sich für jeden eignen, stellen wir hier im Test des 4K-Fernsehers Neo QLED QN90C fest.
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Vor ein paar Jahren wäre eher die Hölle zugefroren, als dass Samsung nun doch OLED-TVs auf den Markt brächte. Die QLED-Technik war selbst unter den Top-Modellen bei Samsung vertreten. QLED liest sich fast gleich wie OLED, nur handelt es sich um eine grundlegend andere Panel-Technik. OLEDs verfügen über selbstleuchtende Pixel, kommen also ohne Hintergrundbeleuchtung aus, können daher pixelweise absolutes Schwarz darstelle, was in einem nahezu unendlichen Kontrast resultiert. Bei QLEDs handelt es sich um VA- oder IPS- bzw. ADS-LCDs, die über ein LED-Hintergrundlicht verfügen. Eine Quantum-Dot-Schicht sorgte für größere Farbraumvolumen. Nun sind Samsungs OLEDs aber ziemlich teuer und nur Oberklasse-Modellen vorbehalten, was bei LG noch anders ist. Im mittleren bis oberen Preissegment bietet Samsung noch immer LCDs, die man QLED nennt, wie etwa den hier getesteten Samsung GQ55QN90C.
Der Samsung QN90C QLED ist ein Oberklasse-4K-Fernseher, der 2023 auf den Markt kam und den Samsung QN90B QLED in Samsungs Portfolio ersetzt. Er ist in zahlreichen Größen erhältlich, von 43 bis 85 Zoll, sodass für jeden etwas dabei ist. Wie üblich steigt der Preis der Fernseher auch innerhalb einer Modellreihe mit der Größe. Wir haben den GN90C in 55 Zoll getestet. Zu erwähnen ist, dass in den kleineren Größen, also 43 und 50 Zoll ein VA-Panel zum Einsatz kommt und ab 55 Zoll erst das IPS-ähnliche ADS-Panel von Samsung. Mit ADS will Samsung das Beste beider LCD-Techniken vereinen, also schnelle Reaktionszeiten, gute Blickwinkelstabilität und hohen (VA-)Kontrast, was dem Hersteller aber nur bedingt gelingt. Doch dazu mehr im Abschnitt zur Bildqualität.
Der QN90C wird von Samsungs Neural Quantum Prozessor 4K angetrieben, der erstmals 2022 eingeführt wurde und für eine bessere Hochskalierung sorgen soll. Wie andere Samsung-Fernseher verwendet er Samsungs proprietäre Tizen OS-Oberfläche, die eine große Auswahl an Apps und Spielen bietet. Er ist mit den Sprachassistenten Bixby und Alexa kompatibel und unterstützt den neuen Smart-Home-Standard Matter, sodass Sie alle Ihre Matter-kompatiblen Smart-Geräte über Ihren Fernseher steuern können.
Ausstattung: Spärlich im Zubehör, üppig im und am TV
Das Zubehör ist bei Fernsehern üblicherweise spärlich. Hier liegen lediglich etwas Papierkram, ein Stromkabel und eine Fernbedienung bei. Das HDMI-Kabel darf separat angeschafft werden - das wäre schon mal der wesentlichste Unterschied zu Monitoren, mal abgesehen von den internen Details wie dem TV-Tuner und dem fehlenden Displayport-Anschluss.
Quelle: Samsung
Samsung GQ55QN90C1
Die Fernbedienung ist angenehm kompakt und nicht überladen. Sie bietet die wesentlichsten Bedienelemente und lässt sich mit einem kleinen Panel an der Rückseite sogar per Solar laden. Wie effektiv das Ganze ist, können wir wegen der kurzen Testdauer aber nicht beurteilen. Kriegsentscheidend ist so ein Feature nicht unbedingt, aber zählt immerhin zur Kategorie "ganz nett". Immerhin benötigt die Fernbedienung dadurch keine Batterie und kann per USB-C geladen werden.
Zudem ist der TV mit Bedienelementen am unteren Rand ausgestattet. Es gibt eine einzige Taste zum Ein- und Ausschalten des Fernsehers sowie zum Ändern von Kanälen, Lautstärke und Eingängen.
Ebenfalls ein wesentlicher Unterschied zu Monitoren ist die Soundqualität von Fernsehern. Wenn überhaupt, wird bei Monitoren, besonders Gaming-Modellen lediglich eine Telefonhörerqualität geliefert, da man davon ausgeht, dass externe Boxen oder ein Headset verwendet werden. Der QN90C aber verfügt über ein integriertes 4.2.2-Kanal-Dolby-Atmos-Lautsprechersystem, das ein glaubhaftes Gefühl von Räumlichkeit erzeugt. Dieser Effekt wird durch die Funktion "Object Tracking Sound Plus" des Fernsehers unterstützt, die dafür sorgt, dass der Ton direktionaler und besser auf das Geschehen auf dem Bildschirm abgestimmt ist. Natürlich werden Sie bei einem so dünnen Fernseher nicht viel Bass hören, und Filme mit basslastigen Soundtracks klangen nicht besonders beeindruckend, wenn sie über die integrierten Lautsprecher des QN90C wiedergegeben wurden. Wenn man die Lautstärke auf einen hohen Pegel drückt, wirkt der Ton etwas dumpf, was dazu führt, dass der räumliche Klang, den man bei einem niedrigeren Pegel hört, abflacht.
Wir empfehlen, die Audioeinstellung "Verstärken" zu aktivieren, wodurch alles lauter und klarer klingt. Die Fernseher der QN90C-Serie bieten auch die Q-Symphony-Funktion des Unternehmens, mit der Sie den integrierten Ton des Geräts mit den Soundbars der Q- und S-Serie von Samsung für einen besseren Klang kombinieren können.

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Ich habe einen Samsung GQ43QN90B den es mit 43" und 55" mit 144Hz gibt, die größeren haben nur 120Hz.
So kann testufo auch aussehen
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Samsung und P/L? Soll das ein Witz sein? Davon abgesehen nennt ihr nicht ein einziges Mal im Artikel den Preis. Der Grund dürfte klar sein: Man würde sich wohl schlapplachen, wenn man bedenkt das man einen 120Hz-Hisense-Mini-LED schon für die Hälfte kriegt.
Statt diesem PR-Gequatsche, was so 1 zu 1 aus der PR-Abteilung von Samsung stammen könnte, hätte ich gerne mal gewusst wie viele Zonen überhaupt verbaut sind? Aber solche nebensächlichen Infos haben wohl nicht mehr in diesen hochwertigen Test gepasst.
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War u.a. mit einer der Gründe weshalb ich mich vor 2 Jahren für den Odyssey Neo G9 entschieden hatte.
Natürlich alles andere als günstig, doch mit über 2000 Dimming Zonen auf 49 Zoll mehr als zufriedenstellend.