Free-/G-Sync, Input Lag und Fazit
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Input Lag & Freesync G-Sync
Ein entscheidender Faktor für Gamer und alle, die ein reaktionsschnelles Seherlebnis suchen, ist der Input Lag eines Fernsehers. Beim Samsung GQ55QN90C wurden zwei verschiedene Messmethoden angewendet, um eine genaue Einschätzung des Input Lags zu erhalten. Mit dem renommierten Leo-Bodnar-Tool wurde ein Input Lag von 2,8 ms gemessen, was ein beeindruckend schnelles Ergebnis ist und für ein nahezu verzögerungsfreies Gameplay sorgt. Dieser Wert ist besonders für professionelle Gamer und E-Sport-Enthusiasten von Bedeutung, da jede Millisekunde zählt. Bei der Messung mit dem OSRTT, einem weiteren zuverlässigen Tool zur Bestimmung des Input Lags, wurde ein Durchschnitt von 100 Schüssen von 20,2 ms ermittelt. Es ist wichtig zu beachten, dass unterschiedliche Messmethoden zu vollkommen anderen Ergebnissen führen können, je nachdem, welche Aspekte des Input Lags sie berücksichtigen. Die 2,8 ms sind auf die TV-Elektronik ohne Bildaufbau, weil oberer Rand, zurückzuführen, während das SRTT in Windows mittig bei nativer Frequenz misst. Dennoch zeigen beide Werte, dass der GQ55QN90C in Sachen Reaktionszeit hervorragend abschneidet und sich ideal für anspruchsvolle Gaming-Sessions eignet.
Quelle: PC Games Hardware
Samsung GQ55QN90C1: Input Lag
Freesync und G-Sync sind Synchronisationstechnologien, die entwickelt wurden, um das sogenannte "Screen Tearing" zu verhindern und ein flüssigeres Gameplay zu ermöglichen. Screen Tearing tritt auf, wenn die Bildwiederholrate eines Monitors oder Fernsehers nicht mit der Bildrate einer Grafikkarte übereinstimmt, also asynchron ist. Das Ergebnis sind oft unschöne horizontale Linien oder "Risse" im Bild. Zum Glück unterstützen aktuelle Konsolen, wie etwa die Xbox oder die PS5 bereits die Technik per HDMI.
Beim Samsung GQ55QN90C ist besonders bemerkenswert, dass sowohl Freesync als auch G-Sync Compatible (eine Version von G-Sync, die ohne spezielle Hardware auskommt) über den gesamten Bereich von quasi 1 Hz bis 120 Hz funktionieren. Das bedeutet, dass unabhängig von der Bildrate des Spiels oder Inhalts, sei es extrem niedrig oder hoch, das Display in der Lage ist, sich nahtlos anzupassen und ein optimales Seherlebnis zu bieten. Dies ist besonders vorteilhaft für Gamer, die von den dynamischen Bildraten moderner Spiele profitieren möchten, ohne Kompromisse bei der Bildqualität eingehen zu müssen. Das muss nicht selbstverständlich sein, denn bei früheren Samsung-TVs funktionierte G-Sync per HDMI bislang nicht zuverlässig - hier aber schon.
Fazit: Guter Gaming-TV für alle, die es hell mögen
Der Samsung GQ55QN90C präsentiert sich als solide Wahl für Gaming-Enthusiasten, egal ob PC-Gamer oder Konsolero. Mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, die dank Free- und G-Sync dynamisch ist, bietet er alle nötigen technischen Voraussetzungen für ein klares und flüssiges Gameplay.
Der sinnvoll abgestimmte Pixel-Overdrive minimiert die Schlieren, auch wenn das Niveau nicht ganz so gut ist wie etwa bei OLED-TVs gleicher Preisklasse, die dafür aber in der Maximalhelligkeit nicht mithalten können.
| Diagonale | 55 Zoll |
|---|---|
| Produktname | GQ55QN90C |
| Hersteller | Samsung |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 1.350,-/befriedigend |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2915152 |
| Ausstattung (20 %) | 2,38 |
| Anschlüsse | 4 × HDMI 2.1, 1 × TV-Tuner, 2 × USB-A, 1 × RJ-45, 1 × CI+ |
| Max. Auflösung/Pixeldichte | 3.840 × 2.160/80,1 ppi |
| Panel-Typ/Diagonale | VA/139,7 cm |
| Netzteil/VESA-Halterung | Intern/200 × 200 |
| Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) | 20,6 kg/122,7 cm × 76,8 cm × 23,7 cm |
| Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. | Nein/-/- |
| Garantie | 2 Jahre |
| Zubehör | Stromkabel |
| Eigenschaften (20 %) | 2,35 |
| Bildwiederholrate/VRR | 1–120 Hz/Freesync (G-Sync Compatible) |
| Farbtiefe/Farben | 10 Bit/1,07 Mrd. Farben |
| Kontrastverhältnis/Schwarzwert | 3.298:1/0,2 cd/m² |
| Max. Leistungsaufnahme/Stand-by | 156 Watt/1 Watt |
| Farbraumvolumen | 179 %/123 % |
| Besonderheiten | Lautsprecher, PiP, PbP, Schwarzaufhellung |
| Leistung (60 %) | 1,59 |
| Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) | 2,8 ms/20,2 ms |
| Farbtreue (ø Delta E 2000) | 4,2 |
| ø Reaktionszeit (Min.-Max.) | 9,7 ms (0,1–17,5 ms) |
| Min.-max. Helligkeit, Abweichungen | 27–656,4 cd/m², bis 9 % |
| VRR-Funktionalität | Voller Bereich |
| Schlieren-/Korona-Bildung | Sichtbar |
| Endnote | 1,90 |
| + | Gute Helligkeit auch in HDR |
| + | Geringer Input Lag |
| - | Recht teuer |
Insgesamt ist der Samsung GQ55QN90C ein durchdachtes Gerät, das viele der für Gamer wichtigen Eigenschaften in sich vereint. Er mag zwar nicht perfekt sein, aber ein Nonplusultra gibt es einfach nicht, schon gar nicht in dieser Preisklasse. Dennoch bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Preis zu Leistung, das viele Spieler zu schätzen wissen werden. Für wen ist also so ein QLED gegenüber ein OLED geeignet? Eben jeder, der das Helligkeitsniveau zu schätzen weiß oder es aufgrund des hellen, lichtdurchfluteten Wohnzimmers benötigt.

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Ich habe einen Samsung GQ43QN90B den es mit 43" und 55" mit 144Hz gibt, die größeren haben nur 120Hz.
So kann testufo auch aussehen
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Samsung und P/L? Soll das ein Witz sein? Davon abgesehen nennt ihr nicht ein einziges Mal im Artikel den Preis. Der Grund dürfte klar sein: Man würde sich wohl schlapplachen, wenn man bedenkt das man einen 120Hz-Hisense-Mini-LED schon für die Hälfte kriegt.
Statt diesem PR-Gequatsche, was so 1 zu 1 aus der PR-Abteilung von Samsung stammen könnte, hätte ich gerne mal gewusst wie viele Zonen überhaupt verbaut sind? Aber solche nebensächlichen Infos haben wohl nicht mehr in diesen hochwertigen Test gepasst.
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War u.a. mit einer der Gründe weshalb ich mich vor 2 Jahren für den Odyssey Neo G9 entschieden hatte.
Natürlich alles andere als günstig, doch mit über 2000 Dimming Zonen auf 49 Zoll mehr als zufriedenstellend.