Bildqualität
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Bildqualität: Hervorragend, wie zu erwarten bei dem Preis
Der Samsung GQ55QN90C, also die von uns getestete 55-Zoll-Variante, verfügt über die übliche Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln, also 4K/UHD im 16:9-Format. Diese Auflösung, kombiniert mit einer Pixeldichte von 80,1 ppi, verspricht bei entsprechendem Sitzabstand noch immer scharfe Bilder und feine Details, die besonders bei Inhalten in nativer Auflösung zur Geltung kommen. 8K gibt es zwar schon einige Jahre in so manchen High-End-Modellen, aber die Zeit des vierfachen 4Ks ist noch viele Jahre entfernt.
In den Varianten unterhalb 55 Zoll kommt hier ein VA-Panel zum Einsatz. Ab 55 Zoll und darüber verwendet Samsung das IPS-ähnliche ADS-Panel. Es ist bekannt für seine breiten Betrachtungswinkel und gute Farbgenauigkeit. Dies wird durch das beeindruckende Kontrastverhältnis von 3.298:1 und einen Schwarzwert von 0,2 cd/m² bestätigt. Solche Werte sorgen für ein tiefes Schwarz und lebendige Farben, was besonders in dunklen Filmszenen oder beim Gaming von Vorteil ist.
Quelle: PC Games Hardware
Samsung GQ55QN90C1: Farbabweichungen unkalibriert
In Sachen Farbwiedergabe bietet der GQ55QN90C eine Farbtiefe von 10 Bit, was bedeutet, dass er bis zu 1,07 Milliarden Farben darstellen kann. Das ist mehr als ausreichend, um auch feinste Farbnuancen sichtbar zu machen. Erst recht fürs Gaming, das meistens ohnehin im 8-Bit-tiefen sRGB-Farbraum abläuft, sofern kein HDR aktiv ist. Allerdings zeigt der durchschnittliche Delta-E-2000-Wert von 4,2, dass es gelegentlich zu geringfügigen Farbabweichungen kommen kann. Dieser Wert ist zwar nicht perfekt, aber für den durchschnittlichen Betrachter immer noch einwandfrei. Mit Sicherheit lässt sich der Wert mittels aufwendiger Kalibrierung noch etwas drücken, was aber für den Otto-Normalgamer absolut nicht nötig ist.
Die Helligkeitswerte sind ebenfalls beeindruckend. Mit einer maximalen Helligkeit von 656,4 cd/m² kann der Fernseher auch ohne HDR Inhalte mit einer guten Leuchtkraft darstellen, was zu hohem Kontrast, dynamischeren und lebendigeren Bildern führt. Die minimale Helligkeit von 27 cd/m² ist ausreichend für dunkle Umgebungen, wobei die Helligkeits-Abweichung von bis zu neun Prozent in unserer Messung für einen Mittel- bis Oberklasse-Fernseher noch immer absolut okay ist, weil diese Unterschiede nicht auffallen.
Quelle: PC Games Hardware
Samsung GQ55QN90C1: Helligkeitsabweichungen
Der Samsung QN90C unterstützt die volle Bandbreite von 48 GBit/s von HDMI 2.1 an allen vier HDMI-Anschlüssen, sodass Sie die Flexibilität haben, mehrere Geräte mit hoher Bandbreite zu nutzen, z. B. wenn Sie beide Konsolen der neuen Generation besitzen. Leider unterstützt Samsung nicht Dolby Vision, dafür aber HDR10+, was ähnlich, aber nicht so weitverbreitet ist.
HDR-Qualität: Strahlend hell
Dank der Mini-LED-Dimmfunktion verfügt der Samsung QN90C über einen hervorragenden Kontrast - nicht nur in HDR, aber besonders hier. Das Ergebnis sind sehr tiefe Schwarztöne in einem dunklen Raum, selbst wenn helle Lichter auf dem Bildschirm zu sehen sind. Nach wie vor sind minimale Überstrahlungen sichtbar, wenn der Blickwinkel leicht schräg ist und der harte Übergang sich auf Schwarz-Weiß bezieht. Nun ist das in der Praxis selten der Fall, sodass der Halo-Effekt mit nachleuchtenden Kanten kaum sichtbar ist.
Unter HDR im zehn Prozent großen Fenster messen wir in etwa eine doppelt so hohe Maximalhelligkeit wie unter SDR, also um die 1.200 cd/m². Andere Tests schreiben bei kleineren Messgrößen Helligkeitswerte bis knapp an die 2.000 cd/m², was aber nicht unbedingt in der Praxis vorkommen muss und die HDR-Qualität zwangsweise direkt verbessert. Da aber das Local Dimming mit den vielen Mini-LED-Zonen gut funktioniert und der 10-Bit-Farbraum ordentlich groß ist, lässt sich sagen, dass der Samsung GQ55QN90C eine beeindruckende HDR-Qualität bietet. Die Kombination aus hoher Helligkeit, starkem Kontrast und breitem Farbraum sorgt für ein lebendiges und realistisches Bild, das HDR-Inhalte in ihrer vollen Pracht zur Geltung bringt.
Bewegtbildqualität: Kein E-Sport-Niveau, aber brauchbar
Farbqualität ist die Stärke des Fernsehers, die wird auch in TV-Reviews andernorts exzessiv abgeklopft. Fürs Gaming ist aber ein ebenso scharfes Bewegtbild wichtig. Da es in Spielen oftmals rasanter zugeht als in Videos, sind hier eine hohe Bildwiederholrate und geringe Reaktionszeiten gefragt. Die VA-Panels der 43- und 50-Zoll-Varianten verfügen über 144 Hz, die ADS-Panels ab 55 Zoll, welches wir hier getestet haben, lediglich über 120 Hz. Der Unterschied ist aber unwesentlich. Wer höhere Frequenzen in 4K möchte, findet diese nur bei Monitoren.
Quelle: PC Games Hardware
Samsung GQ55QN90C1: Schlieren per testufo.com
Nun hatten wir gehofft, dass das ADS-Panel die mittelmäßigen, aber gleichmäßigen Reaktionszeiten eines IPS-Panels erbt, aber dass das nicht ganz der Fall ist, sehen wir schon, wenn wir das Testufo am TV anschmeißen. Hier stecken noch einige VA-typischen Schlieren in dunklen Farben in der Technik, sodass das UFO auf dunklem Grund leicht stärker schliert. Außerdem erkennen wir einen leichten Pixel-Overdrive, das wohl im Gaming-Modus standardmäßig aktiv ist. Leider ist es auf dem Bild nicht sichtbar.
Quelle: PC Games Hardware
Samsung GQ55QN90C1: Reaktionszeiten
Spätestens die Messung der Reaktionszeiten bestätigen sowohl die Ausreißer in den Reaktionszeiten als auch den sogenannten Overshoot der Pixel-Übersteuerung, der diese eigentlich kompensieren soll. Monitore haben im Menü oft ein frei wählbares, abgestuftes Overdrive. Nicht so beim Samsung QN90C, der offensichtlich "intelligent" die eigene Overdrive-Stufe je nach Bildfrequenz, also meistens 60 oder 120 Hz, selbst wählt. Wie erwartet, fallen die absoluten Werte der Pixel-Reaktionen im Durchschnitt auch mittelmäßig aus, was aber für einen 120-Hz-TV mit Schwerpunkt auf Farbqualität weniger relevant ist. Fernseher wie dieser sind zwar durchaus tauglich fürs Gaming, aber wer etwa einen noch besseren Kompromiss im Bewegtbild sucht, kommt an einem entsprechenden Monitor nicht vorbei. Zu erwähnen wäre da etwa Samsungs Top-Modell mit 4K/UHD und 240 Hz, welcher gleichermaßen brillante Farben und hervorragende Bewegtbildqualität abliefert.

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Ich habe einen Samsung GQ43QN90B den es mit 43" und 55" mit 144Hz gibt, die größeren haben nur 120Hz.
So kann testufo auch aussehen
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Samsung und P/L? Soll das ein Witz sein? Davon abgesehen nennt ihr nicht ein einziges Mal im Artikel den Preis. Der Grund dürfte klar sein: Man würde sich wohl schlapplachen, wenn man bedenkt das man einen 120Hz-Hisense-Mini-LED schon für die Hälfte kriegt.
Statt diesem PR-Gequatsche, was so 1 zu 1 aus der PR-Abteilung von Samsung stammen könnte, hätte ich gerne mal gewusst wie viele Zonen überhaupt verbaut sind? Aber solche nebensächlichen Infos haben wohl nicht mehr in diesen hochwertigen Test gepasst.
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War u.a. mit einer der Gründe weshalb ich mich vor 2 Jahren für den Odyssey Neo G9 entschieden hatte.
Natürlich alles andere als günstig, doch mit über 2000 Dimming Zonen auf 49 Zoll mehr als zufriedenstellend.