CEATEC 2016: Panasonic zeigt quasi unsichtbare Fernseher in der Glastür
Auf der CEATEC 2016 in Japan hat Panasonic Fernseher ausgestellt, die auf den ersten Blick nicht als solche erkennbar sind. Es werden OLED-Panels in Glasoberflächen integriert, die im ausgeschalteten Zustand beispielsweise aussehen wie eine ganz normale Schranktür, eingeschaltet aber ein gutes Bild liefern sollen. Bis zur Marktreife werden allerdings noch ein paar Jahre vergehen, wie Panasonic zugibt.
Nachdem Sharp auf der CEATEC bereits einen Blick in die Zukunft gewagt hat, folgt Panasonic mit Neuigkeiten zu "unsichtbaren" Fernsehern. Während Normalsterbliche noch auf bezahlbare OLED-Geräte warten, integriert sie der japanische Hersteller bereits in Glasoberflächen. Im ausgeschalteten Zustand sind die Fernseher kaum zu sehen - das Glas ist höchstens etwas dunkler als gewöhnlich. Im eingeschalteten Zustand bekomme man ein Bild geliefert, das sich gegenüber "klassischen" TVs nicht verstecken müsse.
Auf der CEATEC hat Panasonic zwei Ausführungen gezeigt. Bei der ersten wurde der Fernseher in einen Schrank integriert, bei der zweiten in ein Schaufenster. Im Optimalfall ist der Raum hinter dem Fernseher abgedunkelt, bei Licht wird das Bild durchscheinend - was sich im Falle des Schaufensters zu Werbezwecken ausnutzen ließe. Dank der OLED-Technik braucht es keine störende Hintergrundbeleuchtung.
Die Webseite engadget.com hat sich den Panasonic-Stand auf der CEATEC vor Ort angesehen, konnte aber nicht allzu viele Zusatzinformationen in Erfahrung bringen. Zum Funktionsprinzip schweigt sich der Hersteller genauso aus wie zu den Spezifikationen. Klar ist nur, dass noch einige Zeit bis zur Marktreife vergehen wird. Laut Panasonic möchte man noch mindestens drei Jahre an der Technologie entwickeln, bis man über eine Markteinführung nachdenkt. Die Preise werden zunächst gewiss nicht ganz günstig ausfallen.

dann könnte ich das theoretisch auf das Fenster anbringen und somit mir den Platz für den Fernseher sparen, aber eine Anschlussbox wird es sicher geben, weil irgendwie müssen die Geräte angeschlossen werden.
Günstig wird es sicher zuerst mal nicht aber falls ich mal im Lotto gewinne dann sollte es reichen
Holst einfach ein Stück "Glass" unterwegs aus der Tasche.
Die ganzen neuen Gehäuse mit Glasfenstern... in 144Hz bitte! *träum*
Haben Will
Günstig wird es sicher zuerst mal nicht aber falls ich mal im Lotto gewinne dann sollte es reichen
Mit animierten und dann wahrscheinlich auch interaktiven Schaufenstern kommen wir dem Cyberpunk wieder ein Stückchen näher.
Für die einen toll, für die anderen nervig - so oder so, interessante Entwicklung.
@Van25:
Genau, Kühlschrank auf, Glotze an, so kann man abnehmen weil ausser Glotze gucken nichts drinn ist...