Over 3.000: Kann LG jetzt sehr helle OLEDs? [Update]
LG hat die META Technology 2.0 vorgestellt, die OLED-Panels endlich sehr hell machen sollen. Im Hands-on-Test erreichte die Technik auch tatsächlich über 3.000 cd/m² im 3-Prozent-Fenster.
Auf der CES hat LG neue OLED-Panels vorgestellt, die mitunter auch auf die "META Technology 2.0" setzen. Klingt sperrig, dient am Ende aber einem Zweck: Höherer Helligkeit bei OLED-Panels. Das ist der Fokus von LG, denn es ist auf dem Papier die größte Schwäche der WRGB-Panel-Technik - sie erreicht nicht die Werte an Helligkeit, die andere Panel-Techniken schaffen.
Mit META Technology 2.0 soll das aber nun klappen. Die META Technology 2.0 besteht aus MLA+ (Micro Lens Array Plus) mit optimierten Linsen im Mikrometerbereich, dem verbesserten "META Multi Booster"-Algorithmus für mehr Helligkeit und dem "Detail Enhancer"-Algorithmus für größere Helligkeitsdetailtiefe. Zusammen ergibt das eine neue maximale Helligkeit von 3.000 cd/m², so LG.
In einem Hands-on-Test von HDTVTest schaffte das Panel auch tatsächlich diesen Wert - etwas über 3.000 cd/m² in einem 3-Prozent-Fenster. Man muss wohl erwähnen, dass einmal auf ein cineastisches Erlebnis kalibriert, vermutlich nicht mehr ganz die 3.000 cd/m² möglich sind, aber dennoch ist es eine Steigerung seit dem letzten Jahr und für den Moment die bislang höchste gemessene Spitzenhelligkeit eines Serien-OLED-Fernsehers.
Das steckt hinter META Technology 2.0
Bleibt die Frage, wie LG die Werte erreicht? Grundsätzlich basiert META Technology 2.0 auf der letztjährigen Technologie MLA+, wurde aber um den META Multi Booster erweitert. Der Helligkeit optimierende Algorithmus analysiert laut LG jede Szene, um nicht nur den Helligkeits-Spitzenwert zu verbessern, sondern auch die Farbhelligkeit für eine verfeinerte und optimierte Bildqualität zu steigern. Durch die Integration von MLA+ und META Multi Booster erzielt die META Technology 2.0 laut LG eine höhere Farbhelligkeit von bis zu 1.500 cd/m² und ist somit 114 Prozent heller als konventionelle OLEDs.
Grundsätzlich hatte LG mit den mikroskopischen Linsen die Helligkeit der Geräte passiv verbessert, indem man das vorhandene Licht besser nutzt. Von MLA auf MLA+ wurden die Linsen getunt, was Volumen und Gleichmäßigkeit verbessern soll. Der META Booster aus dem letzten Jahr wurde zudem auch verbessert, analysiert das Bild und optimiert so die Lichtausbeute. In der Ausbaustufe 2024 wurde das optimiert und soll die Spitzenhelligkeit um bis zu 42 Prozent erhöhen - im besagten 3-Prozent-Fenster.
Man wird sich aber bei jedem Hersteller, der META Technology 2.0 verbaut, informieren müssen, welche Helligkeitswerte das Panel erreicht, denn ironischerweise spielen hier mittlerweile auch die Zertifikate für Leistungsaufnahme der EU eine Rolle. Für ein besseres Zertifikat könnte man etwas Helligkeit reduzieren. Ohne den META Booster schaffte ein baugleiches Panel rund 2.300 cd/m² - rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
Wie immer gilt: Abschließend wissen wird man es erst, wenn die Geräte verfügbar und testbar sind. Klar ist, dass die Südkoreaner versuchen, den größten Kritikpunkt zu eliminieren - die Helligkeit. Im Vergleich zu MiniLED wird OLED - Stand jetzt - wohl bei der Helligkeit nicht aufschließen können, aber als die in Summe bessere Option betrachtet, weil die verbleibenden Vorteile überwiegen. Beim Thema Burn-in hat LG damit begonnen, für Monitore großzügigere Garantien zu vergeben. Im Vergleich zu Fernsehern erreichen Monitore aber noch nicht die Helligkeitswerte, was unter anderem mit der Größe und der damit möglichen Wärmeumwälzung zu tun hat. Je wärmer OLED arbeiten, desto höher wird das Risiko von der Image-Retention. Für den UltraGear 32GS95UE, der auf der CES 2024 vorgestellt wurde, hat man noch keine Werte genannt. Update: Für den UltraGear 32GS95UE wird auf der CES eine Spitzenhelligkeit von 1.300 cd/m² in einem 1,5-Prozent-Fenster genannt; sowie ebenfalls DisplayHDR 400 True Black. Für die Modelle. 45GS95QE, 45GS96QB und 27GS95QE nennt LG VESAs DisplayHDR 400.
Wer als Gamer mehr Helligkeit will und den Platz hat, greift zum kleinsten Fernseher mit einer Diagonalen von 48 Zoll. Allerdings sei hier erwähnt, dass META Technology 2.0 nur bei Panels von 55, 65, 77 und 83 Zoll angeboten wird. 48 und 97 Zoll gehen leer aus; vermutlich, weil die Fertigung hier noch nicht umgestellt ist.



Darum gehts doch - die Leute motzen dass man mit "so wenig Nits" nicht überleben kann haben im Geschäft aber zu 80% garantiert ein mieseres Display als das was ich oben genannt hab. Paradox oder ?
Das passiert doch so selten.
Nur weil ich etwas offensichtliches, Lebenseinschneidendes vermeiden möchte kann ich dennoch mir aktuell einen OLED daheim hinstellen. So viel Risiko kann ich mir dann doch erlauben.
Und nein, ich will nicht erblinden weil mein TV das starren in die Sonne realistisch darstellen kann.
Habs selbst erlebt. Film weiß ich leider nicht mehr. War auf alle Fälle ein eher dunkler Film und ich hatte Gäste da, wir haben den zusammen geschaut. War dunkel, nur leichte Beleuchtung im Raum an. Dann kam eine helle Szene und alle die wir Raum saßen haben den Kopf weggedreht weil es unangenehm war. Und mein TV hat glaub nur 850 Spitzenhelligkeit. Und das will ich zumindest nicht.
Deswegen hat man beispielsweise bei OLED und viel Tageslichtnutzung vertsärkte Einbrennprobleme, weil die Spitzenhelligkeit deutlich öfter bereitgestellt wird. Meine Erfahrung ist da Googlemapsnutzung auf einem Amoled, wo nach 2-3 Monaten das Bild eingebrannt war und getauscht werden musste.
MfG
Es soll ja realistische Darstellungen erlauben.
Und was denkst du wie Hell eine richtige Blendgranate ist.
Oder zb..auch die Sonne. Mit gutem HDR soll es bisschen blenden wenn man direkt in die Sonne schaut.
Denn in echt macht es das ja auch!
Und nein, ich will nicht erblinden weil mein TV das starren in die Sonne realistisch darstellen kann.
Habs selbst erlebt. Film weiß ich leider nicht mehr. War auf alle Fälle ein eher dunkler Film und ich hatte Gäste da, wir haben den zusammen geschaut. War dunkel, nur leichte Beleuchtung im Raum an. Dann kam eine helle Szene und alle die wir Raum saßen haben den Kopf weggedreht weil es unangenehm war. Und mein TV hat glaub nur 850 Spitzenhelligkeit. Und das will ich zumindest nicht.
Darüber hinaus hätte ich beim Zocken mit statischen Elementen immer im Hinterkopf "OMG, wenn ich das nun 8h am Stück mache - bleibt es im Bilmschirm als Schatten?"
Was Einbrennen angeht, gibts Software-Lösungen wie z.B. Logo-Erkennung (die auch bei HUDs funktioniert und, grob gesagt, genau an diesen Bereichen die Helligkeit z.T. drastisch reduziert), Pixel-Shifting (einfarbige Flächen fluktuieren leicht mit anderen Farben oder das Bild verschiebt sich leicht, um mögliche Einbrenn-Effekte abzumildern) und schlussendlich den Pixel-Refresher. Jedes OLED-Gerät, was du nicht bei Temu oder AliExpress gekauft hast, hat das.
Damit da noch was einbrennt, muss man das schon ordentlich mit realitätsfernen Szenarien erzwingen wollen. Alle Software-Lösungen abstellen, Helligkeit auf konstante 100%, alle Energiespareinstellungen deaktivieren, wochenlanges Standbild ohne Ausschalten, Pixelrefresher deaktivieren. Von solchen Szenarien reden wir hier mittlerweile...
Zitat: " The same LCD TVs continue to degrade, and some are so bad that they're unwatchable. The Hisense U8H, which started to show some uniformity issues in our last update, is now completely blue in the center of the screen, and the Samsung TU8000 looks terrible. Over a dozen LCD TVs are now showing signs of image retention"
Ein anderer Punkt ist, dass die Hintergrundbeleuchtung degradiert. Das ist vorallem bei den CFL der Fall, LEDs sind da weniger Problematisch und altern gleichmäßig.
Wenn man einen 15 Jahre alten WQHD Monitor hat, dann braucht man eben eine RTX 4080 oder 4090, wenn man die neuesten Titel möglichst nativ zocken will. Neue Spiele kann man dann auch wirklich sehen, es sei denn, man hat Tomaten auf den Augen. Bei Raytracing kommt es drauf an, ob man das ganze zu schätzen weiß, da hilft dann auch ein neuer Monitor nichts mehr. Wenn, dann hätte ich an deiner Stelle HDR als Beispiel genommen.
Nun kann man natürlich debattieren, ob WQHD heute noch eine geeignete Auflösung ist und ob 60Hz noch zeitgemäß sind, aber wenn man damit klar kommt, warum nicht?
.
Du kannst halt eben nicht eingestehen, wenn du dich irgendwo geirrt hast, bzw. dass bestimmte Dinge eben doch einen Vorteil haben. Stattdessen fängst du an Mist zu verzapfen, keine sehr überzeugende Strategie.
Nimm es mir nicht übel, aber intelligente Leute sollten kein Problem damit haben sowas auch einzugestehen, anstatt die Dinge absolut zwanghaft zu leugnen. In einer Diskussion würde ich dann versuchen dich genau auf diesen Punkt festzunageln, womit du dann gezwungen bist zwanghaft Blödsinn zu verzapfen. Damit könnte ich dann von den eigentlichen Stärken (die OLED defintiv hat) ablenken und dich aufs Glatteis führen. Am Ende würde ich eine Diskussion OLED vs LCD haushoch gewinnen, obwohl OLED die bessere Technologie ist.
Du solltest lernen auch mal gewisse Punkte anzuerkennen, statt krampfhaft irgendwelchen Mist zu verzapfen.
Du bist in einem hellen Büro? Dann ist ist LCD die Technologie der Wahl. Du bist am Tag mehrere hundert km unterwegs und das ohne gesicherte Lademöglichkeit? Dann ist ein Diesel für dich momentan die optimale Wahl. Ein leugnen dieser Tatsachen unterminiert den eigenen Standpunkt.
Das ist auch eine Tatsache, die ein vernünftiger Mensch nicht leugnen kann. Der Rest ist dann egal. Wie gut irgend ein Verbrenner ist (den Punkt kannst du bringen, wenn es um die Haltbarkeit Verbrenner vs Elektro geht) oder wie lange der Akku jetzt genau hält ist egal. Weniger Zyklen sind besser als mehr Zyklen, das ist in einfacher Fakt, der sich jedem erschließt.
Das kannst du drehen und wenden wie du willst.
Aber dann sind wir wieder bei dem Punkt: weniger Zyklen sind besser als mehr Zyklen.
Von daher: ja: man sollte sich in gewissem maß versichern, das deckt dann auch Blitzschlag ab.
Muß nicht alles sicher sein, aber bestimmte Dinge sollte man einplanen.
Das passiert doch so selten.
Das ist halt einfach etwas, das einem hier passieren kann. In anderen Regionen der Welt kann es einem relativ egal sein. Vernünftige Menschen bereiten sich darauf vor. Im übrigen ging es auch hier darum, dass das ein Vorteil ist. Dass es eine tolle Sache ist, im Stau länger ein warmes, fahrbereites Auto zu haben, ist eben auch eine objektive Tatsache.
Ansonsten zeig mir doch den Renault Zoe mit 80kWh Akku. I'm interested.
Ich habe auch nicht behauptet, dass es ein Auto mit einem größeren Akku umsonst gibt. Dass es immer 20-30k sind, ist aber zu bezweifeln. Bei Zoe könnte es schon reichen auf einen eCorsa umzusteigen, der hat dann gut 70km mehr Reichweite und kostet auch nicht die Welt mehr. Wenn man natürlich täglich über 400km fährt, dann ist es besser sich ein richtig dickes eAuto zu kaufen, auch wenn in solchen Extremfällen der Diesel klar die bessere Wahl ist.