Fallout 4 mit Patch 1.9.4 und HD-Texturen - Benchmark und Vergleich
Bethesda hat für Fallout 4 einen neuen Patch und einen kostenlosen, knapp 60 GiByte großen HD-Textur-DLC veröffentlicht. Auch an der Engine selbst haben die Entwickler geschraubt. Das schreit förmlich nach Benchmarks und Bildvergleichen - mit einer Reihe GPUs bewaffnet, wagen wir uns erneut in die stimmige Endzeitwelt.
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Am 6. Februar veröffentlichte Bethesda neben dem Patch 1.9.4, der neben einigen kleineren Bedienungs-Optimierungen für den Mod-Support - wohl hauptsächlich wegen der Konsolen, praktisch jeder PC-Modder dürfte ein externes Tool wie den Nexus-Mod-Manager nutzen - auch einige Performance-Fixes sowie den Support für das HD-Texturen-Paket mit sich brachte. Letzteres kann als kostenloser DLC optional heruntergeladen werden und wiegt massive 55 GiByte, also mehr als doppelt so viel wie das Hauptspiel (ohne DLCs) inklusive seiner Standardtexturen. Bethesda verwirrte PC-Nutzer zudem mit recht seltsam anmutenden PC-Systemvoraussetzungen für die optionalen High-Density-Pixel-Tapeten und listete dort bei den empfohlenen Anforderungen neben einer Geforce GTX 1080 kurzzeitig eine (zumindest bislang) nicht existierende Radeon RX 490. Zudem wird Spielern dort mit dem Core i7-5820K nun ein Intel-Sechskerner ans Herz gelegt, was für zusätzliche Verwirrung sorgte, denn prinzipiell sollten hochauflösendere Texturen den Prozessor praktisch nicht zusätzlich belasten.
All das ist Grund genug für PC Games Hardware, erneut ins Grafikkarten-Archiv zu greifen und zu testen, wie sich die Leistung mit Patch 1.9.4 samt aufgehübschter HD-Texturen tatsächlich vom ursprünglichen Fallout 4 unterscheidet. Außerdem vergleichen wir, ob sich der ganze Aufwand optisch überhaupt lohnt.
Fallout 4 mit HD-Texturen - Optisch sichtbar, aber nur mit Lupe
Die optischen Verbesserungen der neuen HD-Texturen halten sich in Grenzen: Einige Objekten wie beispielsweise Bretter oder herumstehenden Fässern, sehen mit dem HD-DLC durchaus etwas detaillierter aus. Generell muss man die Unterschiede beim direkten Vergleich des gesamten Bildschirminhalts jedoch mit der Lupe suchen. Insbesondere die Bodentexturen wirken praktisch identisch, auch bei Mauerwerk oder dem Beton von Bunkerwänden sind nur geringe Verbesserungen sichtbar - wenn sich denn überhaupt ein Unterschied zeigt. Es fällt daher etwas schwer, die geringen optischen Gewinne mit der gewaltigen Datenmenge des HD-Pakets ins Verhältnis zu setzen. Hochauflösender sind am ehesten noch die Normal-Maps einiger Texturen, welche den Pixeltapeten Tiefe verleihen, bei dem Gros des Rests liegen die Texturen offenbar einfach in einem weniger stark komprimierten Format vor - anders lässt sich deren recht adipöses Gewicht kaum erklären. Ärgerlich: Auch die schon langen Ladezeiten von Fallout 4 haben sich mit dem HD-Pack nochmals verlängert. Wer das in dieser Hinsicht schon ohne hochauflösende Texturen lästig auffallende Fallout 4 aus diesem Grund bislang nicht schon auf einer SSD liegen hatte, wird es sich nun wünschen - wobei unsere Fallout-4-Vanilla-Version (ohne Erweiterungs-DLCs) von knapp 25 GiByte auf über 80 GiByte explodierte und nun mehr als die dreifache Menge des kostbaren SSD-Speichers benötigt.
Ebenfalls nervig: Die HD-Texturen lassen sich weder mittels Ingame-Menü noch in der ini-Datei deaktivieren. Die aus Skyrim oder älteren Fallout-Titeln bekannte Mod-Option (mit der sich auch DLCs zu- und abschalten ließen) wurde für Fallout 4 aus dem Launcher wegrationalisiert, das offenbar insbesondere für die Konsolen angepasste Ingame-Menü für DLCs bietet lediglich einen Überblick über aktiven Content. Der einzige offensichtliche Weg, die HD-Texturen wieder zu deaktivieren, ist das DLC unter Steam zu entfernen. Dann werden die Daten allerdings auch gelöscht, wenn Sie vielleicht doch noch einmal die HD-Texturen ausprobieren wollen, steht ein erneuter 60-GB-Download an. Wir haben uns schließlich dazu durch gerungen, die einzelnen DLC-Daten (DLCUltraHighResolution.esm sowie DLCUltraHighResolution - Textures01.ba2 bis - Textures15.ba2) händisch aus dem Data-Ordner herein und heraus zu kopieren - das funktioniert zwar, ist aber etwas lästig. Auch wenn das zuvorkommende Angebot für PC-Spieler von Bethesda natürlich lobenswert ist, das HD-Texturen-Paket hätte man hübscher, praktischer und vor allem effizienter umsetzten können.
Fallout 4 mit HD-Texturen - Performance und neue Benchmarks
Patch 1.9.4 brachte ein Tuning mit sich, welches die Performance-kritischen Schatten angeht. Streng genommen könnte man hier von einem "Downgrade" sprechen, die Schatten werden in der Ferne nun etwas undeutlicher und niedriger aufgelöst. In normalen Spielsituationen ist dies jedoch kaum zu erkennen, etwas auffälliger ist es, wenn Sie sich in eine erhöhte Position begeben und von dort mit schrägem Blickwinkel auf die Schatten sehen. Bevor Sie sich über den wenig auffälligen Qualitätsverlust beschweren: Die meisten Spieler dürften die Schatteneinstellungen aufgrund der von ihnen verursachten, schwankenden Leistung schon aus eigenem Antrieb von Hand reduziert haben. Eventuell können diese nun die Schattenqualität im Optionsmenü wieder anheben, was zu schärferen Schatten im Nahbereich führen würde. Der Effekt durch das Schatten-Tuning ist außerdem sehr angenehm: Insbesondere in städtischen Gebieten ist die Performance deutlich besser, lästiger Input-Lag fällt deutlich weniger stark auf und derbe Slowdowns sind nun praktisch verschwunden. Für diesen Performance-Boost reicht es indes, den 83 MiByte großen Patch 1.9.4 herunter zu laden.
Quelle: PC Games Hardware
Mit Patch 1.9.4 hat Bethesda die Overhead- und performance-kritischen Schatten überarbeitet. Deren Auflösung reduziert sich nun bei erhöhter Entfernung (stärker) zudem werden sie weichgezeichnet. Das resultiert in einer etwas undeutlicheren Darstellung in der Distanz, die allerdings nur aus erhöhter Position und schrägem Blickwinkel wirklich ins Auge springt. Auf der Habenseite läuft Fallout 4 nun deutlich geschmeidiger, Leistungsschwankungen fallen weit weniger gravierend ins Gewicht.
Da sich Fallout 4 im Grafikkarten-Leistungsindex 2016/2017 befindet, können wir Ihnen einige Vergleichswerte mit Version 1.8 und ohne HD-Texturen - also dem Zustand vor den jüngsten Updates - anbieten. Die folgenden Vergleichswerte von 25 Referenz-Grafikkarten entsprechen dem, was monatlich in die PCGH-Leistungsbewertung einfließt (19 Spiele in 3 Auflösungen, 1 Open-CL-Anwendung):
Fallout 4 mit HD-Texturen - Das Streaming und dessen Anforderungen
Die Performance mit den HD-Texturen ist prinzipiell sehr unauffällig. Sie benötigen offenbar einiges an zusätzlichem Grafikspeicher, jedoch ist die Menge schwer zu beziffern. Denn Fallout 4 blendet Texturdaten aus, wenn der Speicher nicht ausreicht, es ist daher auch mit Grafikkarten mit wenig Speicher keine stark einbrechende Leistung zu befürchten. Tatsächlich fallen die Frameraten sehr ähnlich zu jenen aus, die ohne HD-Texturen erstellt wurden, selbst bei Grafikkarten mit wenig Speicher. Allerdings neigt das Spiel durchaus zu feinen Rucklern. Offenbar gehen diese gehen jedoch nicht einzig auf die HD-Texturen zurück, sondern auf das nun eventuell stärker belastete Streaming, das selbst auf unserem übertakteten i7-6900K @ 4,0 GHz nie ganz sauber arbeitet - die große Datenmenge muss schließlich auch erst einmal bewegt werden. Offenbar priorisiert die Engine das Textur-Streaming außerdem nicht übermäßig hoch, weshalb wir beim Laden eines Spielstands, Rennen durch die Landschaft oder nach einer Schnellreise selbst mit einer 8-GiByte-GPU für einige Sekunden matschige Texturen zu Gesicht bekommen, die erst eine gewisse Zeit danach durch die HD-Varianten ersetzt werden - bei wenig GPU-Speicher tritt dieses Phänomen offenbar verstärkt auf, sodass Sie selbst mit HD-Pack eventuell niedriger aufgelöste Texturen zu Gesicht bekommen, als Sie es ohne das Textur-DLC täten.
In Zusammenhang mit dem Streaming und der Priorisierung der Streaming-Engine ergibt eventuell sogar der für das DLC empfohlene i7-5820K einen gewissen Sinn, denn Fallout 4 nutzt Mehrkernsysteme mit mehr als 4 Threads immerhin ordentlich. Die genaue Lastverteilung des Streamings, Spiel- und Physikberechnungen ist uns zwar nicht bekannt, aber möglicherweise bringt es mit den HD-Texturen streaming-technische Vorteile, wenn die Last auf zusätzliche Kerne verteilt werden kann. Wie bereits geschrieben, treten aber auch auf einem Intel Achtkerner noch einige kleine Aussetzer auf. Doch schauen wir einmal, wie sich die CPU auf die Performance bei Fallout 4 auswirkt, wenn die HD-Texturen de- oder aktiviert wurden.
In 720p skaliert Fallout 4 tatsächlich mit mehr als 4 Kernen/8 Threads, das haben wir schon zu einem früheren Zeitpunkt während unseres Techniktests festgestellt - Aber, und dies ist eher unerwartet: Das Streaming der HD-Texturen kostet tatsächlich (CPU-)Leistung. Diese fällt in den Benchmarks nur sehr gering aus, allerdings könnten sich Unterschiede auch in der Optik (später aufploppende Texturen) oder bei der Frameverteilung zeigen, also verstärkt feine Ruckler auftreten, wenn Sie eine schwächere CPU mit wenig Kernen haben. Auch wenn Sie keinen Achtkerner (und auch keinen Sechskerner) benötigen, die minimalen Leistungsunterschiede suggerieren zumindest, dass es beim Streaming Vorteile hat, eine CPU mit vielen Threads zu besitzen, was sich beim Einsatz der HD-Texturen verstärkt.

Auch in Fallout 1 und 2 hat man massenweise dieser Eastereggs finden können: eine gewisse blaue Telefonzelle, ein gelandetes imperiales Shuttle inklusive einem "Darth Vader", ein abgestürztes Shuttle aus Star Trek TOS inklusive einem toten Redshirt, wo ich gerade bei abgestürtzt bin, man findet in der Wüste ein Walskelett neben einem Blumentopf mit Gänseblümchen und unendlich viel mehr...
absolut der 1. Teil glänzte schon mit dem Humor es war köstlich
und hatte echt Charme
was haben wir uns nach der Demo die es für Teil 1 gab feuchte Augen bekommen das war gamePlay von feinsten
An jeder Ecke findet sich irgendwas komisches, interessantes oder unerwartetes. So gefällt mir Openworld!
Und dann gibts da natürlich noch die ganzen Mods, die das Spiel spätestens zu dem machen was du dir vorstellst.
Auch in Fallout 1 und 2 hat man massenweise dieser Eastereggs finden können: eine gewisse blaue Telefonzelle, ein gelandetes imperiales Shuttle inklusive einem "Darth Vader", ein abgestürztes Shuttle aus Star Trek TOS inklusive einem toten Redshirt, wo ich gerade bei abgestürtzt bin, man findet in der Wüste ein Walskelett neben einem Blumentopf mit Gänseblümchen und unendlich viel mehr...
Was ich dir über F4 sagen kann, ist aber folgendes: Das Spiel mag sich so spielen wie Skyrim als Shooter, aber, was F4 so besonders macht ist erstens die Atmosphäre und zweitens die vielen kleinen Geschichten die du überall erlebst. Die Nebenquests sind Bethesda-typisch tausend mal spannender als die Hauptquest. Man findet andauernd skurrile Dinge, z. B. die Überreste von zwei Personen in einem Büro, die wohl gerade eine Meinungsverschiedenheit hatten:
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Oder diese zwei hübschen, die draußen wohl gerade sowas wie einen romantischen Abend verbringen wollten:
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An jeder Ecke findet sich irgendwas komisches, interessantes oder unerwartetes. So gefällt mir Openworld!
Und dann gibts da natürlich noch die ganzen Mods, die das Spiel spätestens zu dem machen was du dir vorstellst.
...
AMD optimiert bedeutet eben nicht nur stur weniger Tessellation.
Bethesdas RPGs folgen noch mehr dem immer gleichen Schema F als selbst Uplays Openworld-Titel, schon seit Morrowind gibt es in der Hinsicht keinerlei Fortschritt. Das macht die Spiele zwar nicht schlecht aber da selbst die Engine noch weitestgehend die Selbe ist (von minimalen Updates für höhre DX-Versionen abgesehen ^^), sind vor allem die lahmen Storylines eher ermüdend. Hätte ich es nicht für einen Bruchteil des Neupreises inklusive Seasonpass bekommen, hätte ich wohl die Finger davon gelassen.