Weltrekord mit AMD FX-8350: Vishera-CPU auf 8.176,47 MHz übertaktet
Heute um 6 Uhr fiel das Test-Embargo zu den neuen Vishera-Prozessoren. Einen ausführlichen Testbericht finden Sie bereits auf unserer Internetseite. Wie sich nun zeigt, eignen sich die Vishera-CPUs wieder besonders gut zum Übertakten. Möglich macht es die Piledriver-Architektur. Süd-Koreaner haben mit dem FX-8350 (vorerst) einen neuen Rekord aufgestellt.
Heute, um 6 Uhr morgens zu deutscher Zeit, fiel das Testembargo zu den neuen AMD-Vishera-Prozessoren. Einen ausführlichen Test des FX-8350 finden Sie bereits auf unserer Internetseite. Bei der Vishera-Generation setzt AMD nach Trinity erneut auf die Piledriver-Architektur. Diese ist unter anderem für ihr hohes Overclocking-Potenzial bekannt. Was die neuen Vishera-CPUs aber tatsächlich leisten können, zeigt der vorerst aktuelle Weltrekord mit dem Vishera-Flaggschiff FX-8350.
Die Südkoreaner nutzten bei dem Weltrekord das Asus Crosshair V Formula-Z als Mainboard. In dem System waren insgesamt acht GiByte RAM der Marke Samsung verbaut. Beim Betriebssystem setzte man auf Windows 7. Insgesamt waren alle acht Kerne des FX-8350 aktiv. Bei einer anliegenden Spannung von 1,932 Volt erreichten die neuen Rekordhalter eine Frequenz von 8.176,47 MHz. Somit ist der FX-8350 der erste Vishera-Prozessor im 8-GHz-Klub. Offensichtlich bieten die Vishera-CPUs ein OC-Potential auf Höhe der ersten Bulldozer-Generation. Der Weltrekord mit dem Bulldozer-Flaggschiff FX-8150 liegt derzeit bei 8.709 MHz. Es bleibt spannend, ob die Vishera-CPUs diese Marke erreichen oder sogar übertreffen können. Im PCGH-Preisvergleich finden Sie den FX-8350 für rund 190 Euro.
Quelle: HWBot

Diese Leistungsaufnahme ist in der Kalkulation wenig von Bedeutung, denn bemessen für den produktiven Einsatz ist in der theoretischen Physik für die doppelt so hohe Taktfrequenz ebenso die Versorgungsspannung um den Faktor 2 aufzubringen (E=mc²).
Bedenke, dass ein Prozessor bei einer Übertaktung kein stabiles Endergebnis für den produktiven Einsatz zu liefern braucht, dessen FPU-, IMC-, APIC-, PCIe- und sonstige Einheiten bloß auf ein absolutes Minimum zu werkeln brauchen, sodass eine solch niedrige Kernspannung noch gerade so aufrechtzuerhalten ist, um bestenfalls das Betriebssystem hoch fahren zu können, denn mit nur knapp 2,0 Volt ist die Produktivität nicht gewährleistet.
Diese Beispielrechnung verdeutlicht, wie hoch die thermische Verlustleistung ansteigt, sobald dieser Prozessor an seine Spitzenlast (Peak Load) herangeführt wird, also Gaming-Produktivität, was nicht einmal eine HPTX-Platine von EVGA mit 4 x 4 ATX12V v2.3 packe, insofern es denn auf die AM3+-Plattform ausgelegt wäre:
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Bei solchen taktraten und Spannungen ist der Wandler aufm MoBo doch hart an der Grenze, oder? Da muss ich mich einfach fragen ob es schonmal jemand versucht hat die CPU Spannungen über externe , stabilisierte Netzteile extra zu regeln? Dadurch wäre ja eine konstantere Stromversorgung und Überwachung möglich...
Zum Topic : ich bin immer wieder beeindruckt wie leistungsfähig heutige Chips sein können....
Wie gesagt ist das beim Extrem OC aber vollkommen egal, auch wenn ein paar Messungen mal interessant wären.
Das heisst nicht, dass Intel nicht noch viel leistungsfähiger und dabei effizienter wäre, aber es gibt zumindest Szenarien, wo der Kauf von Piledriver nicht nur eine reine Wohltat wäre
ja,durch die steigung der spannung(ca 0,7 mehr für 8 ghz oc,nehmen wir an 1,2 stock,wären 1,7 fach.)
rechnen wir die 450 watt nochmal mal 1,7 haben wir ganze 765 watt(wegen hitze langsammer elektronenfluss warscheinlich weniger aber ein messergebniss wäre interessant)
@~AnthraX~
Die Cpus richten sich nicht nur an leute die OC wollen,es gibt sehr soziale leute die freiwillig das schlechtere nehmen damit intel noch kunkurenz hat,doch da finde ich den hohen stromverbrauch für den altagsbetrieb schon happig.