F1 23 im Tech-Test: Wichtige Erkenntnisse bei Grafikkarten [Update]
Update, jetzt mit 19 Grafikkarten im Benchmark: F1 23 ging just an den Start. Im Performance-Brief verraten wir Ihnen, welche Anforderungen das diesjährige Formel-1-Spiel an den Gaming-PC stellt, und präsentieren Ihnen ausgewählte Benchmarks. Des Weiteren beschreiben wir Ihnen die wichtigsten Neuerungen und Features von F1 23.
In diesem Artikel
Update vom 16. Juni: Da wir ohnehin weitere Grafikkarten mit Layers of Fear (UE 5.1.1) sowie Park Beyond (UE 4.26.1) einbauen und testen mussten, durchliefen diese Modelle auch den F1-23-Benchmark. Außerdem haben wir alle Messungen mit den neuen Treibern von AMD und Intel wiederholt - mit erstaunlichen Ergebnissen. Während Radeon-GPUs zwischen drei und sechs Prozent zulegen (Full HD respektive Ultra HD), machen Intels Arc-GPUs einen gigantischen Satz durch den neuen 4499-Treiber. Bis zu 42 Prozent mehr Leistung stehen im Buche, womit Arc A750 und A770 kometenhaft im Chart aufsteigen. Screenshots, Nachtests ohne Raytracing und die starke Auslastung der GPUs belegen, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht. Sie finden alle Werte auf der zweiten Artikelseite. Bedauerlich ist unterdessen, dass RDNA-3-GPUs Grafikfehler bei der Vegetation zeigen, diese schliert und flackert auffällig - beachten Sie dazu das Video direkt unter diesem Text. Das Problem betrifft nur RX-7000-Grafikkarten, RDNA 2 (RX 6000) stellt F1 23 fehlerfrei dar.
Mit F1 2020 und F1 2021 hat man zuletzt erfolgreiche und sehr beliebte Racing-Hits abgeliefert, die beide im Test bei den Kollegen der PC Games überzeugen konnten. Doch nach der Übernahme durch Electronic Arts und dem vielfach kritisierten F1 22 muss Codemasters erst einmal das Vertrauen der Fans zurückerlangen. Statt auf virtuelle Rolex-Uhren und weiteren Ingame-Tand setzt man diesmal auf Elemente, die das Herz der Rennsportreihe aufwerten sollen. Im Fokus: knallhartes Racing. Entwickler Codemasters und Publisher Electronic Arts bringen den beliebten "Braking-Point"-Story-Modus von F1 2021 zurück.
Was F1 23 noch zu bieten hat, klären wir im PCGH Performance-Brief. Dabei handelt es sich um einen Techniktest "Light", der alle wichtigen Fragen klärt, ohne mit Hunderten von Benchmarks und Tausenden von Textzeichen zu eskalieren. Dieses Format kommt künftig immer dann zum Einsatz, wenn in einer Woche besonders viele Projekte anstehen - wir präsentieren Ihnen lieber einen knackigen Eindruck, als gar keinen. Wie gefällt Ihnen die Idee? Wir freuen uns über jedes Feedback!
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F1 23: Inhalt und Anforderungen
Wer sich nicht mehr erinnert: In F1 2021 wurde eine knapp sechsstündige Rennsportgeschichte inszeniert, die den Hype der Netflix-Show "Drive to Survive" aufgreift. In der fiktiven Geschichte dreht sich alles um den britischen Youngster Aiden Jackson, der als Fahrer der Formel 2 den großen Sprung in die Königsklasse schafft. Dort angekommen muss er sich nicht nur mit den Konkurrenten der anderen Teams auseinandersetzen, sondern auch mit Teamkollege Casper Akkerman. Mit F1 23 soll die Story nun weitergeführt werden. Hierbei setzt man ein weiteres Mal auf Aiden Jackson, der zusammen mit Devon Butler ("Antagonist" in F1 2019 und 2021) die Fahrerpaarung des fiktiven Rennstalls Konnersports Racing Team bildet. Die noch recht junge Gruppe will sich unbedingt mit den aktuellen Größen der Formel 1 messen. Dabei erwarten uns laut Codemasters "eine Vielzahl an neuen Charakteren", unter anderem die frisch etablierte Fahrerin Callie Mayer, aber auch frische Rivalitäten und viele Rennherausforderungen.
Der vermutlich größte Kritikpunkt an der F1-Reihe von Codemasters sind das untypische Verhalten der Boliden bei langsamen Kurven sowie die fehlende Traktion bei niedrigen Geschwindigkeiten. Auch hier verspricht man Besserung. So sollen drei Schlüsselbereiche angegangen werden: das grundsätzliche Beschleunigen, der Bremsprozess und die Kurvenfahrt. Ebenso wurden die Unterböden der F1-Autos angepasst, was das oftmals unrealistische Fahrverhalten aufwerten soll. Weitere Informationen zum Gameplay von F1 23 lesen Sie bei unseren Kollegen von der PC Games.
Die Systemanforderungen für F1 23 fallen gemäßigt aus - zumindest im Falle der "normalen" Grafik ohne Raytracing. Die moderne Strahlenverfolgung stellt höhere Ansprüche sowohl an den Prozessor als auch die Grafikkarte. Ähnliches gilt, wenn Sie F1 23 in VR spielen möchten. Wir klären sogleich in den CPU- und GPU-Benchmarks, inwiefern die Angaben mit der Realität übereinstimmen.
| Minimale Hardware | Empfohlene Hardware | |
|---|---|---|
| Festplatte | 80 GB, SSD empfohlen | 80 GB, SSD empfohlen |
| Arbeitsspeicher | 8 GiB RAM | 16 GiB RAM |
| Grafikkarte | GTX 1050 Ti oder RX 470 | Raytracing: RTX 2060 oder RX 6700 XT | VR: GTX 1660 Ti oder RX 590 | GTX 1660 Ti oder RX 590 | Raytracing: RTX 3070 oder RX 6800 | VR: RTX 2070 oder RX 6700 XT |
| Prozessor | Intel Core i3-2130 oder AMD FX 4300 | VR: Intel Core i5-9600k oder AMD Ryzen 5 2600X | Intel Core i5 9600K oder AMD Ryzen 5 2600X |
| Internet | Breitband nötig | Breitband nötig |
| Windows | Windows 10 64-bit (Version 21H1 or higher) | Windows 10 64-bit (Version 21H1 or higher) |
F1 23: Benchmark aller Strecken
Es ist eine liebgewonnene PCGH-Tradition, bei Codemasters-Spielen alle Strecken mithilfe der integrierten Benchmarkfunktion abzufahren. 26 Schauplätze in aller Welt warten in F1 23 darauf, befahren zu werden. Welche dem PC am meisten abverlangt, offenbart der folgende Benchmark. Die Wetterkonditionen stehen auf "trocken", denn bei Regen werden einige Effekte (wie Schatten) nicht abgebildet. Folgerichtig finden unsere Grafikkarten-Benchmarks erneut in Aserbaidschan statt.
Quelle: PC Games Hardware
F1 23: Alle 26 Strecken getestet (Geforce RTX 4090, UHD, TAA)
Technisch bietet F1 23 viele Leckerbissen für PC-Spieler. Da wäre vor allem Raytracing zu nennen, welches sich in Gestalt mehrerer Effekte - Schatten, Spiegelugen, Schattierung und Beleuchtung - einzeln zuschalten lässt. Natürlich kostet diese Aufwertung einiges an Leistung, sie bringt F1 23 aber ein klein wenig näher in Richtung Fotorealismus. Damit es nicht übermäßig ruckelt, können Sie eine Vielzahl von Upsampling-Verfahren aktivieren. Neben dem spieleigenen Verfahren, das sich mittels Contrast Adaptive Sharpening (CAS) aufwerten lässt, besteht die Wahl zwischen AMD FSR 2, Intel XeSS und Nvidia DLSS.
Besitzer einer Geforce RTX 4000 können außerdem auf Frame Generation (Bestandteil von DLSS 3) zurückgreifen - theoretisch, denn dieser Schalter ist bei der bisher verfügbaren Version 1.4 von F1 23 dauerhaft ausgegraut. Ebenfalls noch funktionslos ist die neue Integration des Raytracing-Effizienz-Features SER (Shader Execution Reordering). Wir haben EA über diese Kinderkrankheiten informiert und hoffen auf einen baldigen Patch, der beide Probleme beseitigt. Sie können das komplette Spiel übrigens auch im VR-Modus genießen, müssen dann jedoch potentere Hardware, als im "normalen" Modus bereitstellen. Dieser Modus ist PC-exklusiv.
Auf der nächsten Seite geht es ans Eingemachte: Wie läuft F1 23 auf populären Grafikkarten und Prozessoren? Das haben GPU-Fachredakteur Raff und CPU-Fachredakteur Dave für Sie herausgefunden. Beachten Sie jedoch bitte die Hinweise unter den Benchmarks, denn auch F1 23 setzt auf einen Kopierschutz, der uns das Leben nicht gerade leichter macht.

Dachte eigentlich es wäre deutlich genug gewesen, mit "dürfte" dann bezog ich mich auf die Tatsache, wie es auch im Rest der Spiele ausschaut.
Und schneller als die 7900 XT stimmt ja...
Aber ja, lag ich halt etwas daneben... Hatte nur nicht verstanden warum das so zum schießen gewesen ist.
Und schneller als die 7900 XT stimmt ja...
Also ja du hast recht genau dazwischen: 3090TI >= 7900XTX > 4070TI
Guck nochmal genau auf den Anhang.
Und wehe du schreibst jetzt von dem 1 min. FPS bei WQHD das es der Fall ist.
Generell ist es nicht so in F1 2023.
Ich hoffe jetzt hat es jeder...
Ist das denn so schwer?