F1 23 Performance Brief: Benchmarks & Fazit
In diesem Artikel
Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen PCs mit dem zu testenden Spiel vertraut gemacht. Natürlich begleiten die Zahlen auch bei F1 23 anschauliche Videos, welche es Ihnen ermöglichen, unsere Benchmarks nicht nur nachzuvollziehen, sondern auch nachzustellen. Kommen wir nun zu den Messungen von und mit F1 23.
Auf dieser Seite
F1 23: Grafikkarten-Benchmarks
Wie auf der vorherigen Seite erläutert, prüfen wir die Grafikkartenleistung auch dieses Jahr mithilfe der Strecke Aserbaidschan (Azerbaijan) bei trockenem Wetter, da sie knapp die geringsten Bildraten erzeugt und außerdem alle Raytracing-Effekte aufweist. Letztere setzen wir im Spiel auf maximale Qualität, damit F1 23 seine volle Pracht entfalten kann, und aktivieren den virtuellen Rückspiegel. Für spielbare Bildraten sorgt die Upsampling-Vielfalt, bei der wir stets das zur Grafikkarte passende Verfahren wählen: FSR 2 für Radeon-GPUs, DLSS für Geforce-GPUs und XeSS für Arc-GPUs. Dabei kommt der jeweilige "Qualität"-Modus (Q) zum Einsatz.
Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks aktiv. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Eine Messung dauert wie von PCGH gewohnt 20 Sekunden und erfolgt via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.5.2, Intel Game On Driver 4382 Beta und Nvidia Game Ready Driver 536.23 WHQL. Die Ergebnisse:
Keine Auffälligkeiten: F1 23 stellt bestenfalls gemäßigte Anforderungen an Raytracing-fähige Grafikkarten, mit dem verwendeten Quality-Upsampling sind viele Grafikkarten in der Lage, 60 Fps zu erreichen - diese Bildrate ist für ordentliche Rundenzeiten mindestens anzustreben. Wie üblich, schneiden Nvidia-GPUs beim Raytracing besser ab als ansonsten vergleichbare AMD-GPUs, die Unterschiede sind jedoch relativ gering. Intels Arc-GPUs rangieren nach dem Treiber-Update auf dem hohen Niveau rund um Geforce RTX 3060 Ti und Radeon RX 6750 XT.
Zwar testen wir nicht alle GPUs dieses Planeten, aber das volle Spektrum der Raytracing-fähigen Grafikkarten, angefangen bei der weitverbreiteten Geforce RTX 2060 6GB bis hinauf zu den aktuellen Topmodellen Radeon RX 7900 XTX und Geforce RTX 4090. Sie vermissen Ihre Grafikkarte? Kein Problem, Abhilfe schafft die Raytracing-Rangliste Grafikkarten mit 35 Modellen für bequeme Quervergleiche.
F1 23: Prozessor-Benchmarks
Wir nutzen im jährlichen Ableger für 2023 die gleiche Strecke wie in F1 22: Imola. Auch hier setzen wir auf eine Mischung aus Regen, maximalen Details, dem virtuellen Rückspiegel und "Ultrahoch"-Soundqualität. Der Benchmark beginnt, sobald das Rennen startet. Im Video haben wir den genauen Weg und alle Einstellungen festgehalten. Besitzen Sie F1 23, können Sie den Benchmark unkompliziert nachstellen und Ihre Zahlen mit unseren vergleichen.
Leider macht uns abermals der Kopierschutz Denuvo einen Strich durch die Rechnung: Nach nur vier Aktivierungen verhindert Denuvo den Start und hält uns von unserer Arbeit ab. Der ehrliche Kunde und Fachredakteur muss leiden, während jene, die sich das Spiel auf anderen Wegen besorgen, darauf losspielen dürfen. Entschuldigen Sie daher die geringe Anzahl der CPUs im Artikel, uns sind bedauerlicherweise die Hände gebunden. Zumindest lässt sich aus den vorhandenen Zahlen bereits ableiten, dass die Performance selbst mit Raytracing erfreulich gut ausfällt, und auch besser als noch im Vorgänger F1 22. Wir messen bei gleicher CPU-Ausstattung und identischen Grafikoptionen eine rund zehn Prozent höhere Performance gegenüber dem Vorgänger.
F1 23: Fazit
F1 23 nimmt sich viele der Kritikpunkte des Vorgängers an und verbessert zudem fühlbar die Fahrphysik. Dass des Weiteren exklusiv PC-Spieler in den VR-Genuss kommen, begrüßen wir natürlich. Die Performance ist in niedrigeren Auflösungen auch mit betagter Hardware kein Problem. Wer das Spiel dagegen in Ultra HD genießen möchte, sollte große GPU-Geschütze auffahren - alternativ hilft eines der erfreulich zahlreichen Upsampling-Verfahren in F1 23. CPU-seitig läuft das Spiel selbst mit Raytracing noch relativ flott. Beachten Sie, dass die realistischen Reflexionen und Schatten extrem viel Performance kosten können.
Bildergalerie
Was halten Sie von F1 23? Wie immer freuen wir uns über Ihre Kommentare, konstruktive Kritik und Fragen zur Technik, den Benchmarks und anderen Inhalten. Nutzen Sie auch gerne die Möglichkeit und stellen Sie unsere Benchmarks am Privat-PC nach, die entsprechenden Szenen sehen Sie in den eingebetteten Videos.

Dachte eigentlich es wäre deutlich genug gewesen, mit "dürfte" dann bezog ich mich auf die Tatsache, wie es auch im Rest der Spiele ausschaut.
Und schneller als die 7900 XT stimmt ja...
Aber ja, lag ich halt etwas daneben... Hatte nur nicht verstanden warum das so zum schießen gewesen ist.
Und schneller als die 7900 XT stimmt ja...
Also ja du hast recht genau dazwischen: 3090TI >= 7900XTX > 4070TI
Guck nochmal genau auf den Anhang.
Und wehe du schreibst jetzt von dem 1 min. FPS bei WQHD das es der Fall ist.
Generell ist es nicht so in F1 2023.
Ich hoffe jetzt hat es jeder...
Ist das denn so schwer?