Escape from Tarkov: Nach Kritik am Wipe bringt Update Erleichterung für Solospieler
Nach dem umstrittenen Tarkov-Wipe rudert Battlestate Games zurück: Boss-Spawns, Maps und mehr wurden auf Fan-Feedback hin angepasst. Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenNachdem der Tarkov-Chef mit einem "Shut the f* up!" auf die Wipe-Kritik explodierte, legt sich der Staub nun langsam. Studio-Head Nikita Buyanov entschuldigte sich schnell für seinen menschlich nachvollziehbaren Exkurs auf Social Media und Battlestate Games bemüht sich um Schadensbegrenzung bei Escape from Tarkov nach dem letzten großen Update, dass auch den "Wipe" beinhaltete.
Die Spieler stören sich an den massiven Änderungen, die den Fortschritt für alle Spieler zurücksetzen, die Funktionsweise der Spielwirtschaft, das Fortschrittssystem und sogar die Spielstruktur ändern und sogar bestehende Karten abschalten. Es war letztlich auch einfach zu viel auf einmal - Menschen sind Gewohnheitsindividuen und große Änderungen setzt man denen am besten sukzessive vor.
Dazu kommt, dass "das Internet" schnell überreagiert, was auch zum Schlagabtausch auf Social Media führte. Letztlich sind beide Seiten von Escape from Tarkov daran interessiert, ein zufriedenstellendes Spielerlebnis zu schaffen und die Hauptidee hinter den ganzen Änderungen war, den Fortschritt der Spieler zugunsten des Spielerlebnisses zu verlangsamen.
Kommando zurück - teilweise
Vor dem Release der 1.0 nachvollziehbar, aber bei den Hardcore-Fans unbeliebt. Das Feedback kam jedenfalls bei Battlestate Games an und man versucht nun das Spiel in sicherere Gewässer zu manövrieren. Zwei besondere Fehler wurden von Battlestate Games behoben, die nach eigenen Angaben weiterhin das Feedback zu dem Wipe beobachten. Generell unverständlich war, dass nur zwei der elf Karten von Tarkov zum Raiden zur Verfügung standen und die anderen nur über Transitpunkte im Spiel erreichbar waren: Dies wurde aufgegeben und "alle Orte sind jetzt zur Auswahl verfügbar."
Das war neben den Boss-Spawns eines der größten Probleme laut der Community von Escape from Tarkov. Das andere Thema - besagte Spawns - wurde auch modifiziert: Beim ersten Hardcore-Wipe lag die Wahrscheinlichkeit, dass ein Boss spawnen würde, bei 100 Prozent, was den Schwierigkeitsgrad für Solospieler erhöhte. Für gut eingespielte Teams war es zum Beutefarmen aber ein Segen. Man hat nun "die Wahrscheinlichkeit, dass Bosse spawnen, auf 70 Prozent reduziert". Hier wird man aber in der Praxis sehen müssen, ob das den gewünschten Effekt hat.
Nikita Buyanov kommentiert: "Wir werden nach und nach Features wie Händler [Loyalitätsstufen], Orte und alles andere einschalten, um das OG-Gameplay von Escape from Tarkov zu simulieren und zu verlangsamen." Die Myriade an Änderungen ist also bislang nicht beendet und es bleibt zu hoffen, dass für beide Seiten ein akzeptables Ergebnis herausspringt. Der Wipe ging manchen aber dann doch einfach zu weit, weil er auch Empfindlichkeiten wie Beute und Flohmarkt adressiert.
Quelle: Nikita Buyanov via X