Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test: Taugt der DLC-Nachschlag?

Die PCGH-Redaktion hat sich den Schrecken der Schattenwelt gestellt. Was wir im DLC zu Elden Ring alles erlebt haben und wie es um die technische Seite des Titels bestellt ist, erfahren Sie hier!

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Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test: Taugt der DLC-Nachschlag?
Quelle: PCGH

Wann ist der Release vom Elden Ring DLC?

Shadow of the Erdtree erscheint in Deutschland offiziell am 21. Juni um 00:00 und schlägt mit 39,99 Euro zu Buche. PC- und Xbox-Spieler können den Download erst zum Launch starten, Playstation-Nutzer bekommen dafür vorab 48 Stunden. Das DLC bietet mit seiner völlig neuen, üppig dichten Welt eine ungefähre Spielzeit von 20 bis 50 Stunden. Um in das DLC-Gebiet zu kommen, muss im bestehenden Spielstand der optionale Boss Mohg, Fürst des Blutes, besiegt werden. Der Schwierigkeitsgrad ist tendenziell anspruchsvoller als im Hauptspiel und richtet sich an höhergelevelte Charaktere.

From Software lässt sich nicht bitten und liefert ganz im Stile zurückliegender Erweiterungen der Souls-Titel mehr Inhalte zum Erkunden in frischen Gebieten - Gefahren und Geheimnisse an jeder Ecke inklusive. Ergo: Auch wenn der Preis von ca. 40 Euro für ein DLC hoch angesetzt sein mag, setzt die Schattenwelt der bekannten Elden-Ring-Formel eine feurig dunkle Krone auf, die sich für Fans allemal lohnt.

Eindrücke der neuen DLC-Gebiete im Schnelldurchlauf

Was können Spieler vom DLC erwarten?

Laut Entwickler From Software, der sich bei der Produktbeschreibung der Erweiterung glücklicherweise zurückhält, "eine neue Story, die im Schattenland spielt, das voller Geheimnisse, gefährlicher Dungeons und neuer Gegner, Waffen und Ausrüstung steckt". Und das fasst es tatsächlich mit einem Satz zusammen. Sie erhalten mehr von "allem", allerdings in einer ausgefeilteren Qualität. Copy-and-paste ist gerade bei Elden Ring ein Thema, das auch bei Shadow of the Erdtree nicht Halt macht. Den Entwicklern ist es jedoch gelungen, bestehende Inhalte derart neu zu verweben, dass Sie beim Spielen oft gar nicht merken, dass Sie diesen oder jenen Gegner im Hauptspiel schon einmal begegnet sind. Die Palette an Veränderungen reicht dabei von Verhaltensanpassungen bis zu komplett neuen Angriffen bei kaum wiederzuerkennenden bis minimalen Modellanpassungen. Auch sonst liefert From Software genau das, was man sich von einer Erweiterung von Elden Ring wünscht: Eine neue Welt, die so groß ist, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt, garstige Gegner, mysteriöse NPC-Quests, fiese Bosse und neue Ausrüstungsgegenstände, die neue Builds begünstigen.

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Wie sieht's technisch am PC aus?

Rein technisch erhalten Sie im Grunde genau das, was Elden Ring Ihnen auch im Basisspiel abverlangt. Allerdings war es From Software wichtig, weitere Akzente zu setzen. War das Zwischenland, die Hauptwelt, vornehmlich gelb/bräunlich, erstrahlt Shadow of the Erdtree an einigen Stellen farbenfroher, an anderen Orten wird es dagegen deutlich düsterer. Wir reiten durch hellblaue Blumenfelder, bedrohlich dunkle Schattenebenen, dichte Nebelwälder oder durch knallgrün verwucherte Ruinen, die von der Natur vereinnahmt wurden.

Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test (2) Quelle:  PCGH Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test Quelle: PCGH Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test Quelle: PCGH

Die Performance entspricht in den meisten Szenen dem des Hauptspiels, bei gleicher Last auf der Hardware. Vereinzelt gibt es Szenerien, die minimal anspruchsvoller ausfallen können als unsere Benchmark-Szene (siehe zweite Seite).

Grafik-Preset-Vergleich im DLC (UHD/4K)
Grafikpreset: Niedrig (UHD)
Grafikpreset: Niedrig (UHD) Grafikpreset: Mittel (UHD) Grafikpreset: Hoch (UHD) Grafikpreset: Maximum (UHD) Grafikpreset: Raytracing (Maximum, UHD)

Die Raytracing-Schatten sind in Elden Ring ein Knackpunkt. Denn diese sind nicht nur aus Leistungssicht zu teuer, sie bieten obendrein kaum einen Effekt auf das Gesamtbild. Des Weiteren neigt die Grafikengine bei aktiviertem Raytracing teils zu heftigen Nachladeruckeln, die selbst mit High-End-Hardware auftreten. Wir haben das Spiel unter anderem auf einem System mit Ryzen 7 7800X3D und RTX 4080 Super getestet - mit Raytracing fiel die Bildrate teils auf unter 30 Fps, ohne, dass CPU- und GPU-Last angestiegen wären. Neue Grafikoptionen oder erweitere Menüs gibt es nicht, Shadow of the Erdtree erweitert "nur" das Gameplay an sich. Die Systemvoraussetzungen haben sich am PC dementsprechend nicht verändert.

Systemvoraussetzungen (sowohl Hauptspiel als auch DLC) Minimal Empfohlen
Betriebssystem Windows 10 Windows 10 | 11
CPU Intel Core i5-8400 | AMD Ryzen 3 3300X Intel Core i7-8700K | AMD Ryzen 5 3600X
Arbeitsspeicher 12 GiByte 16 GiByte
Grafikkarte Geforce GTX 1060 (3 GiB) | Radeon RX 580 (4 GiB) Geforce GTX 1070 | Radeon RX Vega 56
Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test Quelle: PCGH Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test Quelle: PCGH Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Technik-Test Quelle: PCGH

Auf der zweiten Seite gehen wir weitere Grafikdetails wie die volumetrische Qualität durch, geben einige Tipps und werfen einen Blick auf unsere Benchmark-Balken. Als Bonus: Das sagen unsere eingeschweißten Elden-Ring-Fans in der Redaktion ganz persönlich zur neuen Erweiterung von From Software.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Benchmarks, Meinungen und Fazit
    • Kommentare (62)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dr1val Software-Overclocker(in)
        Stimmt, bei Assassin's Creed Origins und Odyssey war mir das auch aufgefallen als ich die mal nachgeholt hatte. Das müsste ja auch die Anvil Engine sein. Zu der Zeit hatte ich glaube eine RTX 3090 im Rechner und konnte definitiv wesentlich mehr Spannung draufgeben im Afterburner um eine ähnliche Leistungsaufnahme zu erzielen, die das Gros der Spiele so verlangt - sprich, die Engine ist auch sehr genügsam (wenn man das so nennen will).
      • Von Dr1val Software-Overclocker(in)
        Stimmt, bei Assassin's Creed Origins und Odyssey war mir das auch aufgefallen als ich die mal nachgeholt hatte. Das müsste ja auch die Anvil Engine sein. Zu der Zeit hatte ich glaube eine RTX 3090 im Rechner und konnte definitiv wesentlich mehr Spannung draufgeben im Afterburner um eine ähnliche Leistungsaufnahme zu erzielen, die das Gros der Spiele so verlangt - sprich, die Engine ist auch sehr genügsam (wenn man das so nennen will).
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Dr1val
        Mich würde tatsächlich auch einmal interessieren woran es liegt, dass die Leistungsaufnahme einiger GPUs in Elden Ring relativ niedrig ist. Und warum ist die Performance mit Raytracing generell so schlecht? Liegt das an der Engine? Es sieht irgendwie danach aus, dass die Grafikkarten teilweise gar nicht vollständig ausgelastet werden. Ich meine, vernünftig implementiert, sollte man doch mit der RTX 4090 normalerweise ohne Diskussion die 60 Fps in UHD erreichen und auch halten können.
        Das Spiel lastet eigentlich keine GPU ordentlich aus. Von außen kann man das nicht seriös bewerten, aber eine Symptombeschreibung basierend auf Beobachtungen und Erfahrungen machen. Und das sieht für mich schlicht nach schlechter Programmierung aus. Das wird ja bei jedem zweiten Spiel gesagt, in diesem Fall gibt es aber auch ohne Profiling-Tools Evidenz. Schlechte Power-Ausfüllung spricht genauso für "Bubbles" in der Render-Pipe wie die Nachladeruckler. Da gibt's einfach Abhängigkeiten, die eine höhere Schwuppdizität verhindern.

        Die Anvil-Engine in Gestalt von beispielsweise Assassin's Creed Mirage ist ein ähnlicher Fall - mit dem Detailunterschied, dass es hier nicht ständig ruckelt. Die Power-Ausfüllung ist hier jedoch auch bei allen GPU-Architekturen schwach. Woran das liegt, dazu müsste man mal das Engine-Team befragen. Ich würde fast wetten, dass es bei AC Shadows besser wird, wenn das u. a. mit RTGI klotzt.

        MfG
        Raff
      • Von Gast1764587403
        Ich sag mir die ganze Zeit selbst, dass ich nichts zum Spiel lesen und anschauen werde, bis ich es spiele. Und nun bin ich wieder hier.

        Zitat von Nuallan
        Die Engine ist einfach veraltet und technisch mangelhaft, wie schon im Hauptspiel. 60 FPS, trotzdem stottern, kein Upscaling, eine absolute Frechheit von "Raytracing"-Implementierung, mangelhaftes Streaming..

        Die wollen da scheinabr nicht einen Cent mehr reinstecken, trotz der extremen Verkaufszahlen. Hoffentlich investiert FromSoftware langsam mal in eine neue Engine, sonst können sie das nächste Spiel behalten. Mir egal ob es inhaltlich super ist.
        Stimme ich zu, nur wurde beim Demon Souls Release schon gesagt, dass die Fans hoffentlich nicht das gleiche von Fromsoftware erwarten, weil die es nicht schaffen.
        Zudem hätte man jetzt zum DLC kein Enginewechsel erwarten dürfen.
        Und zu guter letzt, bin ich mir nicht sicher, ob es bei einer geilen 120 FPS All In Engine nicht wieder Kritik von den Hardlinern gehagelt hätte.
        „Das ist kein echtes Fromsoftware Souls mehr“
        „…früher. Zu DS1. Pah. Da hast du die Bosse im Frametimespike gelegt. Heute alles für noobs.“
        „Gid gud.“
      • Von Rivellon Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Schönes Special, danke dafür Freue mich auf das Addon, das Base Spiel hat mich auch lange gut unterhalten. Wobei es nicht mehr ganz die gleiche Sogwirkung auf mich hatte wie die Souls Ableger. ^^
      • Von ShyBell Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Keine weiteren Upsampler
        Also ich spiel es unter Linux mit FSR ohne Probleme
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