Hands-on-Test der Spielermäuse Xai und Kinzu von Steel-Series auf der Gamescom
Steel-Series präsentierte auf der Gamescom die Mäuse Xai (rund 80 Euro) und Kinzu (35 Euro). Dabei konnten wir unter anderem das nützliche Menü samt Mini-Display auf der Unterseite der Xai testen.
Quelle: PC Games Hardware
Hands-on-Test der Spielermäuse Xai und Kinzu von Steel-Series auf der Gamescom (2)
Quelle: PC Games Hardware
Hands-on-Test der Spielermäuse Xai und Kinzu von Steel-Series auf der Gamescom (11)
Vergangenen Monat gab Steel-Series bereits die technischen Details der neuen Mäuse bekannt (siehe Meldung: "Steelseries stellt Gaming-Mäuse Xai und Kinzu Optical sowie neues Mauspad 9HD vor"). Besonders stolz ist der Hersteller auf den Laser-Sensor des Topmodells Xai, der mit 12.000 Bildern pro Sekunde und je nach Bedarf mit 100 bis 5.001 Cpi (Counts per Inch, vergleichbar mit Dpi - Dots per Inch) arbeitet und daher besonders präzise sein soll.
Nützlich ist zudem das kleine Zwei-Zeilen-Display auf der Rückseite der Xai: Sobald Sie die Taste hinter dem Mausrad (normalerweise dient es zur Cpi-Auswahl) für zwei Sekunden gedrückt halten, wird das Einstellungsmenü im Display aufgerufen. Damit gelangen Sie zunächst zum Auswahl der Profile - so können etwa Counter-Strike-(dt.)-Spieler schneller zwischen individuellen Einstellungen etwa für Pistolen oder das Scharfschützengewehr AWM wechseln. Mit dem Mausrad oder den Seitentasten scrollen Sie durch das Menü und können detaillierte Einstellungen etwa für Cpi oder Hertz vornehmen und in den besagten Profilen speichern.
Mit der Steel-Series-Software geben Sie ihren Profilen sogar individuelle Namen. Nötig ist die Software aber nicht: Sie können alle Einstellungen direkt mit der Hardware der Maus vornehmen, sichern und bei einem anderen PC nutzen. Damit ist es laut Steel-Series sogar möglich, die Windows-Vorgaben außer Kraft zu setzen - auch wenn diese etwa bei einem Internetcafe-PC gesperrt sind.
Die Form der beiden Mäuse ist symmetrisch und eignet sich somit für Rechts- sowie Linkshänder. An den Seiten sitzen jeweils zwei Zusatztasten, die wir beim Ausprobieren problemlos erreichen konnten. Mit der Software lassen sich die Einstellungen für die andere Hand spiegeln. Da auf den Vorführ-Systemen kein Shooter- oder MMO installiert war und unserem auf die Gamescom mitgebrachten Atom-Netbook für entsprechende Spiele die nötige Rechenleistung fehlt, können wir noch keine finale Hands-on-Spieleeinschätzung geben. Die Ergonomie fanden wir wegen des Rechts-/Linkshänderkompromisses beim Ausprobieren jedoch nicht optimal.
Sehr gut gefallen haben uns dagegen die zahlreichen Sonderfunktionen. So können Sie etwa mit der Technik "Freemove" bestimmen, ob die Maus Bewegungen, die annähernd in einer Linie liegen automatisch begradigen soll. Das ist beispielsweise praktisch für CS-Spieler, die eine bestimmte Position decken und das Fadenkreuz stets auf Kopfhöhe halten wollen. Die Funktion Exactrate soll zudem die Mausabfragen mit den Fps des Spiels und der Bildwiederholrate abgleichen um präzisere Bewegungen zu ermöglichen. Beide Techniken lassen sich über das Mini-Display der Xai einstellen - die Software ist nicht nötig.
Bei der deutlich günstigeren Variante Kinzu für 35 statt 80 Euro fehlt das Display. Zudem kommt ein optischer Sensor mit 400 bis 3.200 Cpi anstelle des 5.001-Cpi-Lasersensors der Xai zum Einsatz. Die Form ist ähnlich, allerdings fehlen die Seitentasten und die Maus ist etwas flacher.
Beide Steel-Series-Mäuse sollen noch im August verfügbar sein. Ein Video zu Xai und Kinzu finden Sie in einem gesonderten Artikel.

da musst du dir keine Sorgen machen
Ich mein mit "gleich schnell" sowas wie Datenübertragung, Abtastrate, Reaktion ...
Also ist die Maus "gleich schnell" nur der Mauszeiger bewegt sich halt schneller oder langsamer.
Weiß auch nicht wie ich es beschreiben soll. ^^
Hoffe du kannst mir irgendwie folgen
Wo das Display ist dürfte eher egal sein, da stehen Gewichtsverteilung und die grundsätzlichen Möglichkeiten im Vordergrund.
Vorne ist man platzmäßig alleine dadurch eingeschränkt, dass die Xai vorne recht flach ist, darum wären auch Zusatztasten wie bei der Mamba z.B. kaum möglich.
die form erinnert mich an alte IBM oder auch microsoft mäuse, die lagen immer ganz gut in der hand, die platzierung vom display könnte woanders besser sein (z.B.: vor der linken maustaste oder vor den zusatztasten) 80€ find ich ok wenn die qualität passt, mal die ersten hands on tests abwarten,
zum thema symmetrisch oder asymmetrisch sag ich nur dass meine uralte symmetrische microsoft maus die hier noch irgendwo rumliegen muss eine um welten bessere ergonomie hatte als diese logitech buckel, tie ausstattung und technik von logitech find ich zwar klasse aber die form is fürn a nus
Was meinst du mit "gleich schnell"? (was CPI/DPI bedeuten wirst ja wissen
Jup, ist quasi nur getunt aber sowieso interessanter wäre die Erhhunh der max. ips von 150 auf 165.
Klar kannst du mit der Xai Low- u. High-Sens zocken, performt auch auf z.B. 400 CPI sehr gut.