Corsair-Headset HS1 im Test - Tragekomfort, Mikrofon und Kabelfernbedienung
Kurz vor dessen Veröffentlichung bekamen wir bereits ein finales Testmuster des ersten Headsets von Corsair: Das 100 Euro teure HS1 verfügt über große, weich gepolsterte Hörmuscheln und simuliert 7.1-Raumklang per Dolby Headphone und Pro Logix II. Statt Klinkenstecker gibt es ausschließlich einen USB-Anschluss.
Quelle: PCGH
Corsair HS1 04
Corsair HS1: Tragekomfort
In den Hörmuscheln des HS1 finden selbst große Ohren genug Platz - der Innendurchmesser beträgt 6,5 x 4,3 Zentimeter. Damit sind die Muscheln geräumiger als beim Medusa NX (6,1 x 4,3 Zentimeter) aber nicht ganz so großzügig dimensioniert wie bei Logitechs G35 (6,5 x 4,5 Zentimeter). Dafür ist die weiche Stoffpolsterung mit 2,3 Zentimetern sehr tief - selbst leicht abstehende Ohren berühren daher die harte Plastikschicht vor den Lautsprechern nicht. Mit 340 Gramm ist das HS1 zwar relativ schwer, da das Gewicht allerdings gleichmäßig von den Hörmuscheln sowie dem Kopfbügel getragen wird, fühlt sich das HS1 für die Größe relativ leicht an. Damit saß das Corsair-Headset in unserem Test auch nach mehreren Stunden noch angenehm. Auch Brillenträger hatten keine Probleme mit dem HS1.
Corsair hat sich für einen geschlossenen Aufbau entschieden; der abgespielte Sound dringt daher nur sehr leise nach draußen. Außengeräusche werden allerdings nur leicht abgeschirmt. Die Bewertung ist hier natürlich Geschmackssache - manche Spieler möchten sich gerne auf LAN-Partys auch ohne Voice-Chat mit ihren Teamkameraden unterhalten und achten daher auf eine geringe Abschirmung; andere wollen möglichst wenig von der Umgebung hören.
Quelle: PCGH
Corsair HS1 09
Corsair HS1: Mikrofon
Das Mikro lässt sich dank biegsamem Mittelstück im Mikrofonarm präzise ausrichten und bleibt zuverlässig in der gewünschten Position. Zudem ist der Arm mit zwölf Zentimetern relativ lang - das Mikro ließ sich im Test weit genug von der Nase entfernt platzieren - das gefürchtete "Schnaufen" im Voice-Chat gibt es daher nicht.
Bei unserem Test war die Aufnahmequalität sehr deutlich und präzise. Hintergrundgeräusche (etwa ein laufender Fernseher) wurden ähnlich stark herausgefiltert wie beim Steel-Series 7H, jedoch nicht so gut wie beim MMX2 (ca. € 90,-) von Beyerdynamic.
Quelle: PCGH
Corsair HS1 06
Corsair HS1: Kabelfernbedienung
Die größte Schwäche des HS1 ist die Kabelfernbedienung - da die Distanz zwischen Hörmuschel und Kabelfernbedienung stolze 105 Zentimeter beträgt, hängt das Bedienelement permanent zu weit unten, um es schnell erreichen zu können. Grundsätzlich ist das Kabel mit 3,3 Metern sehr lang. Leider fehlt zudem eine Halteklammer um die Kabelfernbedienung am T-Shirt zu befestigen. Wir empfehlen, das Kabel hier aufzurollen. Zudem sind die beiden Knöpfe für die Lautstärkeregelung unlogisch angebracht: Die Minustaste liegt oben, der Knopf um die Lautstärke anzuheben hingegen unten. Immerhin: Per Mute-Taste schalten Sie das Mikrofon stumm - rote LEDs an den Knöpfen zeigen an, dass Sie nun nicht gehört werden können.
In den Hörmuscheln des HS1 finden selbst große Ohren genug Platz - der Innendurchmesser beträgt 6,5 x 4,3 Zentimeter. Damit sind die Muscheln geräumiger als beim Medusa NX (6,1 x 4,3 Zentimeter) aber nicht ganz so großzügig dimensioniert wie bei Logitechs G35 (6,5 x 4,5 Zentimeter).
Aber schade ist es auf jeden Fall. Ganz cool find ich die Lösung von manchen headsets, dass man die sowohl mit klinke, als auch mit USB anschließen kann. Da ist sozusagen eine kleine usb soundkarte dabei.
btt: wie geräumig sind die ohrmuscheln? Die vom g35 sind mir leider zu klein, das kave ist von der größe optimal, hat aber leider keinen so guten klang wie das g35
Da schwächeln leider fast alle headsets unter 100€ am schlimmsten war bis jetzt das speedlink medusa mit seiner mickrigen polsterung taten mir die ohren schon nach einpaar minuten weh