Roccat: Gaming-Tastaturen und -Mäuse unter Linux verwendbar
Der 2007 gegründete deutsche Peripherie-Hersteller Roccat mit Sitz in Hamburg entwickelt in Zusammenarbeit mit freien Entwicklern Linux-Treiber für die eigene Gaming-Hardware. Stefan Achatz aus Freising entwickelt bereits seit vier Jahren Linux-Treiber für Roccat-Geräte.
Das Betriebssystem Linux wird scheinbar für eine immer größere Zielgruppe interessant. Das dürfte insbesondere mit der zunehmenden Verbreitung von HTPCs auf Linux-Basis zusammenhängen. Linux-Nutzer müssen allerdings immer noch gehörig aufpassen bei der Wahl von Hardware und Komponenten. Ohne funktionierende Treiber lassen sich nur selten Zusatzfunktionen von Peripherie-Geräten nutzen. Ein erfreuliches Beispiel für die Treiber-Unterstützung scheint der deutsche Hersteller Roccat zu sein. In Zusammenarbeit mit Stefan Achatz aus Freising lassen sich Tastaturen, wie erst kürzlich vorgestellte Iksu FX auch unter Linux verwenden. Die Community trägt dabei einen großen Anteil an der Bereitstellung funktionierender Treiber.
Nach eigenen Angaben soll Roccat auch die Windows-Treiber selbst entwickeln, was viele Ressourcen bindet. Roccat-Gründer René Korte erkläre gegenüber den Kollegen von Golem folgendes: "Wir sind sehr froh, dass es so engagierte Nutzer gibt. Wir legen sehr viel Wert auf die Software, da sie die Basis für viele innovative Features unserer Produkte ist. Daher gilt unser Dank Stefan Achatz, der die Qualität der Treiber perfekt auf Linux überträgt" Weitere Informationen finden Sie im Support-Bereich bei Roccat. Einen direkten Download von Linux-Treiber finden Sie hier.
Quelle: Roccat Support, Golem
