Apple Ipad: 260 US-Dollar kostet die Herstellung
Isuppli hat ein Apple Ipad auseinander gebaut und die einzelnen Komponenten zusammen gerechnet. Demnach kostet ein Ipad rund 250 US-Dollar plus Zusammenbau.
Quelle: Apple
Apple Ipad: 260 US-Dollar kostet die Herstellung
Nach einer Analyse von Isuppli kostet ein Apple Ipad in der 16-GB-WiFi-Variante rund 260 US-Dollar (circa 190 Euro). Der Hersteller verkauft das Produkt in den Vereinigten Staaten von Amerika für derzeit 499 US-Dollar (circa 375 Euro), also beinahe zum doppelten Preis. Die teuersten Komponenten des Ipad sind das Display und die Touchscreen-Technik. Beide zusammen kosten Apple knapp 100 US-Dollar (circa 72 Euro). Alle Einzelteile addiert, kommen auf rund 250 US-Dollar bei der noch der Zusammenbau des Geräts für etwa 9 US-Dollar angerechnet werden muss, so die Analysten von Isuppli. Die genauen Preise für die verbauten Komponenten können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Ihre Meinung zu diesem Thema können Sie gerne wie üblich im Kommentarbereich niederschreiben.
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Und lasst den Leuten doch ihren Gewinn wenn siehs trotz hoher Preise verkaufen!
Andererseits hat Apple sicher einen nicht unerheblichen Betrag in Marketing investiert und der Vertrieb kostet ja auch was.
Außerdem werden die Produkte an den Einzelhandel wiederum günstiger abgegeben als die UVP ist.
Trotzdem erscheinen mir 100% Gewinn unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich die Teile verkaufen wie geschnitten Brot (im Gegensatz zu bestimmten Laptops etc anderer Hersteller) schon enorm hoch.
Aber da Apple es geschafft hat sich als Edel-Lifestyle (Angeber) Marke zu etablieren kann man den Preis ja fast beliebig Festsetzen .... mich wunderts nur dass es so viele Leute gibt die sich das dann auch kaufen ...
Die größte Sauerei ist jedoch meiner Meinung nach die Preispolitik der höhreren Modelle.
Das 16 GB WIFI Modell ist ja meines Wissens das kleinste.
Aber 100 bzw 200 Dollar Aufpreis für 16 bzw 48 GB mehr Speicher zu verlangen das ist nurnoch unverschämt, denn die "höheren" Modelle versursachen keine Zusätzlichen Werbe und Vertriebskosten und eine größere Festplatte kostet Apple sicher keine 50 $ mehr.
Also liegt die Gewinnspanne bei größeren IPads bei mehr als 100%.
Und bei 130 €/$ für ein UMTS Modul kann man wohl nurnoch den Kopf schütteln ... .
Wir anderen haben ja immer noch die Möglichkeit stumme Kritik durch Nichtkauf zu üben.
Dafür, und dass ich 50 verschiedene Assistenzsysteme habe die für meine Sicherheit sorgen (und bei der Konkurrenz noch nichtmal in entwicklung sind) zahle ich kräftig Aufpreis. Wie bei Apple.
Und ich denk mir: "wers braucht". Ich würd mir halt vor einem Kauf gut überlegen ob ich das Ding wirklich jeden Tag einsetzen kann und für alles, aber wenn da ein "JA!" in meinem Kopf rumschwirrt, warum nicht ein Tablet PC, warum nicht ein Apple? Durch ihre Marktmacht in der Branche ist wenigstens fix, dass der Support durch dritthersteller gesichert ist (Inhalte, Spiele etc).
Für mich wär das nichts aber das heißt nicht, dass nicht andere dafür gerne was zahlen würden. Manche zahlen auch für 10% mehr Prozessorleistung ein paar HUNDERT Euro mehr, manche für ein paar Prozent bei der Grafikkartenleistung. Unterschied macht das kaum einen: bei der nächsten Hardwaregeneration ist das 10% schnellere Modell genau so veraltet, wie das langsamere aber deutlich billigere Modell.
"Jedem, das Seine"
Wenn man sich die Aufstellung so besieht wird doch relativ klar, welche Teile wie viel gekostet haben und in meinen Augen wird auch nichts vergessen. Die herzlich vermissten Kosten für Maschinen und Mitarbeiter sind doch mit 9$ pro Gerät anständig kalkuliert. Wenn man das mal auf eine produzierte Anzahl von nur 1 Mio Geräte hoch rechnet, kommen schon einige Maschinen und Entgelte dabei raus und es werden sicherlich zwei, drei mehr produziert. Gut, dass das OS nicht extra aufgelistet ist mag sein, aber den Dollar konnten sie sich wohl auch schenken.
Alles in allem sehe ich das ähnlich wie Rollora, die tatsächlichen Neuerungen halten sich stark in Grenzen und die Materialkosten werden sicher auch "optimiert" worden sein.
Von daher will ich hier jetzt gar nicht in die ewige Fanboy-Debatte einsteigen, es ist wohl wie in Rolloras Autobeispiel: Jeder hat seine Präferenzen und wenn der gefühlte Komfort jemanden dem Hersteller die Gewinnspanne in jeglicher Höhe gönnen lässt, dann wird wohl jeder irgendwie zufrieden sein.
Wir anderen haben ja immer noch die Möglichkeit stumme Kritik durch Nichtkauf zu üben.