Wie teuer dürfen PC-Spiele sein? Community mit klarer Ansage
Wie teuer dürfen PC-Spiele sein? Und zahlt man für Triple-A-Titel freiwillig mehr als für Indie-Spiele? Auf diese Fragen hat die PCGH-Community eine Antwort geliefert.
Es ist absehbar, dass teurere Spiele auch auf dem PC im Vormarsch sind. Regulär sollen Spiele wie Metal Gear Solid Delta: Snake Eater, Doom: The Dark Ages und der Microsoft Flight Simulator 2024 schon jetzt 80 Euro kosten. Und das dürfte dieses Jahr nur der Anfang sein.
Deutliches Ergebnis bei der Umfrage
Grund genug also, im Rahmen einer Umfrage die Befindlichkeiten der Community auszuloten. An der Umfrage rund um die Preise von PC-Spielen haben immerhin 450 Community-Mitglieder teilgenommen und teilweise klare Kante gezeigt. So ermöglicht die Umfrage mit den drei Teilfragen einige aufschlussreiche Einblicke in das Kaufverhalten und die Preisakzeptanz von PC-Spielern. Bei der Zahlungsbereitschaft für Triple-A-Spiele fällt auf, dass immerhin die Hälfte der Teilnehmer (49,56 %) bereit ist, für Triple-A-Spiele mehr zu bezahlen. Allerdings gibt es eine bestimmte Gruppe (über 13 %), die höhere Preise für Triple-A-Spiele strikt ablehnt.
Spannend ist auch der Einfluss von Rabatten bei Sales auf Steam, GoG oder im Epic Games Store. Immerhin 68,67 % der Befragten geben an, dass Rabatte ihre Kaufentscheidungen beeinflussen. Gut zwei Drittel der Teilnehmer wartet also im Grunde auf Sales. Nur 7,78 % geben zu Protokoll, dass Rabatte keinen Einfluss auf ihr Kaufverhalten haben. Schlussendlich geht es aber noch um die Kernfrage: Wie viel Geld geben die PCGH-User für PC-Spiele aus? Wo liegt die Schmerzgrenze?
| Frage | Abstimmungen | Prozent |
|---|---|---|
| Bin bereit, für Triple-A-Spiele mehr zu bezahlen als für Indie-Titel | 223 | 49,56% |
| Bin NICHT bereit, für Triple-A-Spiele mehr zu bezahlen als für Indie-Titel | 60 | 13,33% |
| Rabatte wie Steam-Sales beeinflussen meine Kaufentscheidung | 309 | 68,67% |
| Rabatte wie Steam-Sales beeinflussen meine Kaufentscheidung NICHT | 35 | 7,78% |
| 80 Euro zahle ich NICHT für ein Spiel | 270 | 60% |
| 70 Euro zahle ich NICHT für ein Spiel | 229 | 50,89% |
| 60 Euro zahle ich NICHT für ein Spiel | 136 | 30,22% |
| 50 Euro zahle ich NICHT für ein Spiel | 50 | 11,11% |
| 40 Euro zahle ich NICHT für ein Spiel | 21 | 4,67% |
Hier gibt es eine große Mehrheit unter den Teilnehmern, die keine 80 Euro für ein Spiel zahlen würden. Genau 60 Prozent lehnen die jüngsten Preisvorstöße großer Publisher ab. Für die Anbieter sind das eindeutige Signale, denn im Zweifel verschieben die Interessenten ihren Kaufwunsch auf die ersten Angebote bei Sales. 70 Euro sind für gut die Hälfte der Umfrageteilnehmer die Schmerzgrenze, bei 60 Euro sind nur noch 30,2 Prozent komplett raus. Insgesamt lässt sich festhalten, dass 80-Euro-Spiele auf breite Ablehnung stoßen und entsprechende Initiativen der Publisher riskant sind.
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Die Entscheidung, wann er/sie was zu welchem Preis kauft, darf doch bitte jeder für sich selbst treffen, ohne beurteilt zu werden.
Genau mein Humor.🤣
Große Erweiterungen mit eigener anderer story können natürlich später als dlc kommen und extra kosten.
Aber das entspricht ja nicht der melk mentalität gewisser publisher. Spiele werden ja nichtmehr als Kunstwerke sondern als Suchtmittel vermarktet. Fomo mechaniken, gatcha systeme ….
Ja 5 Tage early access, preorder exclusive skins … sind auch Fomo mechaniken.
hängt immer davon ab wer und was es ist.