Legendäre Anekdote: Doom Anfang der 90er-Jahre mit mehr Installationen als Windows
Hatte der wegweisende Shooter Doom Anfang der 1990er-Jahre wirklich mehr Installationen als Windows? John Carmack und Gabe Newell erinnern sich.
Die bekannte Webseite PC Gamer hat vor Kurzem ihre Archive geöffnet und gräbt immer wieder spannende Anekdoten aus. Eine davon ist, dass vor gut 30 Jahren Doom "erfolgreicher" war als Windows.
Doom versus Windows
Ausgangspunkt ist ein PC-Gamer-Interview mit id-Software-Mastermind John Carmack. Er gab zu Protokoll, dass zur Anfangszeit von Doom als Shareware mehr Kopien des Shooters auf Computern installiert waren als von Windows 3.1. Zur Erinnerung: Doom erschien am 10.12.1993, Windows 3.1 im April 1992. Dass es von Doom damals mehr Installationen gab, soll eine Microsoft-Studie zu der Zeit ermittelt haben.
Die Spurensuche geht aber weiter. Jay Wilbur, ebenfalls bekannter Mitarbeiter von id Software, brachte die Zahl von 20 Millionen Shareware-Versionen von Doom ins Spiel. Dazu muss man aber wissen, dass zur Zeit von Doom auch noch DOS sehr bekannt und beliebt war. Erst mit Windows 95 startete Microsoft wirklich durch; das war ab August 1995. Es wird geschätzt, dass Microsoft etwas mehr als 10 Millionen Versionen von Windows 3 verkaufen konnte.
Noch mehr Stoff für den Vergleich Doom gegen Windows lieferte Gabe Newell, der bekanntlich 13 Jahre für Microsoft und zuletzt an einer Portierung von Doom für Windows 95 arbeitete; im August 1996 gründete er dann Valve. Laut Newell gab Microsoft eine große Studie in Auftrag, um zu wissen, wie viele Menschen wirklich Windows nutzen. Demnach wurden 10.000 PC-Nutzer befragt - und es stellte sich heraus, dass sie hauptsächlich für Pornos und Computerspiele benutzt wurden. Den Teil der Studie ließ Microsoft im Giftschrank, aber durch eine Hochrechnung kam man auf 30 Millionen PCs in den USA mit installiertem Windows. Und trotzdem wäre Doom damals größer gewesen als Windows.
PC Gamer kann bisher auch nicht auflösen, warum es zu den Zahlen von Doom so unterschiedliche Aussagen gibt. Gemutmaßt wird, dass auch Raubkopien von Doom hineinspielen. PC Gamer schließt mit einer kuriosen Erinnerung an Bill Gates, der mit Trenchcoat und Schrotflinte in einem Werbespot für die Windows-95-Version von Doom auftrat.
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Und mit Sicherheit war da auch die Doom Shareware bei. Auf dem Schulhof wurde dann imemr damit geprahlt wie schnell mal Level XY geschafft hat, bzw wurde ausgetauscht, wo die Geheimtüren waren.
Kann mich noch gut erinnern, wie jemand in meiner Schule versucht hatte, das Spiel auf einem 286er mit CD-Rom installieren wollte (das hat geklappt) und das Game aber nicht starten wollte und dann die Frage aufkam was er tun kann
Und mit Sicherheit war da auch die Doom Shareware bei. Auf dem Schulhof wurde dann imemr damit geprahlt wie schnell mal Level XY geschafft hat, bzw wurde ausgetauscht, wo die Geheimtüren waren.