Doom: KI-Modell statt Spielengine - "GameNGen" rendert Shooter-Klassiker mit bis zu 20 Fps
Dem GameNGen-Projekt ist es gelungen, die Spielengine durch ein KI-Modell zu ersetzen. Wie es auch anders sein soll, wurde der Erstversuch mit Doom durchgeführt - der legendäre Shooter läuft so mit immerhin 20 Fps und einigen Wacklern.
Der legendäre Shooter Doom wurde in den mehr als 30 Jahren seit seinem Release auf zahlreiche kuriose Gegenstände portiert. Eines hatten die Kuriositäten wie etwa der Doom-kompatible Schwangerschaftstest oder die Ikea-Lampe aber immer gemeinsam: Wahlweise wurde die Spielengine genutzt oder von Grund auf neu entwickelt. Beim "GameNGen"-Projekt handelt es sich um einen komplett anderen Weg: Die gleichnamige Software fungiert als KI-Diffusionsmodell, die die gesamte Arbeit der Spielengine übernimmt.
So könne Doom mit rund 20 Bildern pro Sekunde gerendert werden und in Echtzeit auf Spielereingaben reagieren. Anhand dieser Tastenbetätigungen erstellt das GameNGen das nächste Bild. Hierfür wird das KI-Modell in zwei Bereiche aufgeteilt, die auf unterschiedliche Weise trainiert wurden. Ein "Reinforcement-Learning"-Modell lernte zunächst, wie Doom überhaupt gespielt wird. Die daraus resultierenden Trainingsdaten wurden anschließend in das Diffusionsmodell überführt, das durch den übernommenen Datensatz lernen konnte, wie jedes einzelne Bild generiert wird. Ein Beispielvideo wurde von Shlomi Fruchter hochgeladen, der zusammen mit drei weiteren Entwicklern an dem Projekt arbeitete.
Nun sind 20 Bilder pro Sekunde kein absoluter Meilenstein der Spielgeschichte; und auch im obigen Gameplay-Video selbst kommt es noch zu Wacklern. Allerdings ist der Erfolg von GameNGen durchaus als zukunftsrelevant zu betrachten: Einzelne Projekte sehen in KI bereits die Zukunft der Spielentwicklung; etwa der Angry-Birds-Klon, der vollständig von Künstlicher Intelligenz generiert wurde. Auch größere Publisher sind der Technologie zugeneigt. So äußerte sich die Embracer Group im vergangenen Juni äußerst positiv über den Nutzen von KI in der Entwicklung.
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Nun, manche mögen sie, andere nicht. Ich fand Assassin's Creed bislang durchaus ansprechend. Bin aber noch nicht zu Valhalla gekommen, was aber eher an fehlender Zeit liegt. Tatsächlich kann ich aber auch mit AC erst was anfangen, seit sie von der jährlichen Herausgabe neuer Hauptteile weggegangen sind (wenn man Mirage mal aus klammert).
Ist aber, zugegebenermaßen, Ansichtssache.
Das ist Geschmackssache. Mir hat es damals Spaß gemacht. Meine Lütten spielen es gerne ab und zu.
Nö. Das sicher nicht. Muss es auch nicht, solange es genügend gibt, denen es Spaß macht. Es macht zumindest auf mich durchaus den Eindruck, als könne ich dem mal eine Chance geben.
Könnte ja einen Grund haben.
Und ich sage damit auch nicht, dass Ubisoft nur tolle Spiele produziert/herausgibt. Es sage lediglich, dass man bei Ubisoft auch aktuelle gute Spiele findet. Wenn sie dir nicht zusagen, du sie Seelenlos findest, ist das ok.
Ein netter Showcase, aber einen praktischen Nutzen für Spiele sehe ich absolut nicht zumal das Spiel vorab existiert haben muss.
Ich denke eher, dass das in Richtung eines Interaktiven KI basierten Videogenerators gehen würde. Aber erscheint es mir effizienter so etwas zu programmieren anstatt eine KI Bilder generieren zu lassen. Zumal diese auch reichlich qualitative Mangel haben. Wenn das die neue Qualität sein soll, gehe ich lieber bis zur 15 Jahre zurück und spiele erst mal alle möglichen Spiele aus und bis zu der Zeit (da waren die Radeon HD 6000 und Nvidia GTX 400 aktuell). Damit bin ich dann den Rest meines Lebens beschäftigt während immer mehr KI Müll in alle Bereiche eindringt.
Ist aber, zugegebenermaßen, Ansichtssache.
Und ich sage damit auch nicht, dass Ubisoft nur tolle Spiele produziert/herausgibt. Es sage lediglich, dass man bei Ubisoft auch aktuelle gute Spiele findet. Wenn sie dir nicht zusagen, du sie Seelenlos findest, ist das ok.
Auch das neue Star Wars-Spiel mag nicht jedermanns Gusto entsprechen, aber es scheint dennoch weit besser als Seelenlos zu sein. Oder auch die Pop-Serie.
Nein, seien wir ehrlich. Es gibt vieles an Ubisoft zu kritisieren, doch ohne diesen Konzern würde uns vieles fehlen.
Ernstgemeint bezog sich das aber auf die Ubisoft Open Worlds. Mag sein, dass Anno oder Rayman gut sind - aber Ubisoft ist halt mehr als das, aber in den anderen Bereichen qualitativ mittlerweile nicht der Hammer.
Rayman hatte ich aufgrund guter Konkurrenz schon lange nicht mehr auf dem Schirm. Hatte das mal auf dem Atari Jaguar und dann noch auf Sega Dreamcast gezockt. Kam da aber leider auch nicht an Sonic Adventure ran.
Star Wars Outlaws mag etwas besser sein, ein Genre-Highlight ist es nicht.
Lustigerweise erwähnst du EA gar nicht.
Auch das neue Star Wars-Spiel mag nicht jedermanns Gusto entsprechen, aber es scheint dennoch weit besser als Seelenlos zu sein. Oder auch die Pop-Serie.
Nein, seien wir ehrlich. Es gibt vieles an Ubisoft zu kritisieren, doch ohne diesen Konzern würde uns vieles fehlen.