Phishing-Versuch mit Disney Plus: "Bitte aktualisieren Sie Ihre Zahlungsinformationen"
Die nordrhein-westfälische Verwaltungszentrale warnt vor einem betrügerischen Phishing-Versuch, der an Abonnenten des Streaming-Dienstes Disney Plus gerichtet ist. Darin werden die Adressaten dazu aufgefordert, ihre Zahlungsinformationen zu aktualisieren, da sonst das Konto mit zu entrichtenden Gebühren gesperrt würde.
Betrüger treiben derweil wieder mit neuen Phishing-Methoden ihr Unwesen und haben es diesmal auf unerfahrene Abonnenten des Streaming-Dienstes Disney Plus abgesehen. Dieser führte erst kürzlich in den USA ein Abonnement ohne Werbeinhalte ein, welches dementsprechend einige US-Dollar mehr abverlangt. Auf das Disney-Plus-Abo nehmen auch die Betrüger mit ihrem Phishing-Versuch Bezug, worüber nun die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale aufklärt.
Phishing-Mail setzt Disney-Plus-Abonnenten unter Druck
Ziel der Kriminellen ist es, an die sensiblen Zahlungsinformationen der Empfänger der Phishing-Mail zu kommen, wie die Verbraucherzentrale erklärt. Die E-Mail enthält die Betreffzeile "Disney Plus: Aussetzung Ihres Abonnements" und kommt mit der Behauptung, dass das Abonnement abgelaufen sei und die Nutzer daher ihre Zahlungsinformationen aktualisieren müssten.
Quelle: Verbraucherzentrale NRW
Phishing-Mail mit der Aufforderung, die Zahlungsinformationen für das Disney-Plus-Abo zu aktualisieren.
Dabei setzen die Betrüger ihre Opfer unter Druck und erpressen diese gar. Denn damit die Empfänger auch schnell handeln, wird darauf hingewiesen, dass beim Nichtnachkommen der Datenerneuerung das Disney-Plus-Konto innerhalb der nächsten drei Tage gesperrt und eine Gebühr von mindestens 8,99 Euro bis höchstens 49,99 Euro erhoben werde. Dieser Betrag soll über das "primäre Zahlungsmittel" abgebucht werden.
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Wie die Verbraucherzentrale aus NRW anmerkt, wirkt die E-Mail mit Bezug auf Layout und Aufbau zwar täuschend echt, allerdings ist ein entscheidender Indikator, um sich von der Echtheit der Nachricht zu überzeugen, die fehlende Anrede, die den Phishing-Versuch entlarven soll. Auch lohne sich immer zuerst ein Blick auf den Absender. Ist man sich bezüglich der Echtheit einer E-Mail unsicher, so empfiehlt die Verbraucherzentrale die Vertrauenswürdigkeit der Mail-Adresse zu hinterfragen. Eine gute Portion Skepsis ist in solchen Situationen aber allgemein wohl nie verkehrt.
Quelle: Verbraucherzentrale NRW
