Dishonored-DLC The Knife of Dunwall im Test: Die erste Hälfte des Dolches
Der erste Story-DLC von Dishonored, The Knife of Dunwall, versetzt den Spieler in die Rolle des Attentäters Daud - der Mann, der die Kaiserin töten wird. Auf dem Weg zu seiner Läuterung schleicht der Assassine gekonnt durch neue wie alte Orte, bis ihn ein Cliffhanger stoppt.
Der Test von Dishonored erläutert zwar, dass der ehemalige Meisterspion Hiram Burrows den Mord an der Kaiserin geplant - nicht aber, wer ihn durchgeführt hat. Wer das Hauptspiel kennt, weiß jedoch, dass der Assassine Daud die Herrscherin auf dem Gewissen hat und flieht. Corvo Attano, welchen wir in Dishonored spielen, trifft Daud ein zweites Mal, wenn auch unter anderen Umständen. So viel sei vorweg genommen, erst im nächsten Story-DLCs, denn The Knife of Dunwall erzählt keinen kompletten parallelen Handlungsstrang, stattdessen endet die Erweiterung mit einem Cliffhanger und verweist auf den kommenden DLC The Bridgemore Witches.
The Knife of Dunwall beginnt wie das Hauptspiel mit dem Attentat, allerdings aus der Perspektive von Daud, welchen direkt nach dem Angriff Gewissensbisse plagen - der einzige Fingerzeig Richtung Erlösung ist Delilah. Für wen oder was dieser Name steht, erfahren wir erst nach zweieinhalb exzellenten Missionen, nur um vor mehr Fragen als Antworten und zwei Enden zu stehen. Zwar versuchen die Arkane Studios Daud durch Monologe und Gespräche mit Billie Lurk - der Kommandantin der Assassinen - mehr Tiefe zu verleihen, dies klappt jedoch nur bedingt. Was der Erweiterung hingegen erneut sehr gut gelingt, ist das hervorragende Gameplay, welches sich stark an Dishonored orientiert.
Daud nutzt zwar ein Carpallist statt einer Armbrust und einen Dolch statt ein Kurzschwert, ansonsten ähnelt er Corvo ziemlich - wären da neben bekannten nicht neue Fähigkeiten und Waffen. Teleportieren kann sich unser Alter Ego wie gehabt, auch die Sichtlinien der Gegner zu erkennen vermag er, dafür fehlt die Option Tiere oder gar Menschen zu beherrschen. Stattdessen ruft Daud einen Assassine kurzfristig zu Hilfe, legt Blitzminen aus oder wirft eine Granate, welche die Wachen im Luxusbezirk von Dunwall zum Husten reizt - oder neue Gegenspieler wie die Metzger im fantastisch gestalteten Walschlachthaus, die mit röhrenden Kreissägen attackieren. Wie gehabt ist es möglich das Spiel ohne Tötung oder Sichtung zu beenden, beim Schleichen bleibt zudem mehr Zeit, das tolle Art Design zu bewundern.
Da auch The Knife of Dunwall viel mit vertikalem Gameplay arbeitet und es einiges zu entdecken gibt (etwa Zutaten für die Lumpengräfin), bietet der DLC gute fünf Stunden Spielspaß. Gegen Ende hin besucht Daud den bekannten überfluteten Bezirk, der optisch direkt aus dem Hauptspiel übernommen wurde - für die Story nötig und unserer Ansicht nach eine gute Wahl. Den Spieler hingegen ins Cliffhanger-Messer laufen zu lassen, muss nicht sein. Wir empfehlem jedem, der Dishonored mag, The Knife of Dunwall bis zum Erscheinen von The Bridgemore Witches in der Schublade zu lassen und sich dann in einem Stück als Daud auf die Suche nach Delilah zu machen.
The Knife of Dunwall setzt Dishonored voraus und ist für 10 Euro via Steam erhältlich.


In Afrika hungern die Kinder, also iss das Bratenfett auf, es schmeckt zwar scheissse aber anderswo ist es noch schlimmer!!!
Es gibt Vollpreis Titel die weniger haben.
Meine Vermutung ist aber das es Bugy ist weil jedesmal wenn ich einen Gegner silent ausgeschaltet (in der Walfabrik drinnen) habe und ihn versteckt war ne Minute später wieder einer an der gleichen Stelle und das immer und immer wieder....
Da ich nur ca. 22 Euro mit dem ersten DLC gezahlt habe (dank GmG und ihrem Weihnachtsdeals xD) ist es mir egal hauptsache es ist vom Verhältnis Preis/Leistung ok und das stimmt bis dato vollkommen
da man aber viele "vollpreisspiele" (auch innerhalb des ersten monats) für um/unter 30 euro bekommen kann... ist es, je nach spiel, von der spielzeit her dennoch "mau"
alleine wenn ich an die vorbestellung von bioshock infinite (24 euro warens, kein "zwielichtiger" ebayshop) denke...
für dishonored brauchte ich zb beim ersten durchgang 15-20h (laut steam sogar 28h, aber da man ja auch mal nebenbei pausiert afk ist, zählt steam ja weiter... - nettospielzeit wird eher was um die 8h gewesen sein) und habe 20 euro bezahlt
völlig unabhängig: es geht um spielspaß, was bringt eine zähe, wie kaugummi langgezogene kampagne, wenn sie nur an-ödet
gut/kurzweilig/spannend unterhalten werden will ich, wenn das singleplayer erlebnis einfach nur toll ist und ich am ende nur 5h gebraucht hab, ist das für mich idr auch ok
wenn das tolle erlebnis länger anhält, ists natürlich umso besser - aber irgendwann muss es auch mal enden, sonst nervts am ende, weils doch irgendwo immer wieder das gleiche ist und man irgendwann an den punkt kommt(kommen kann), an dem man sich wünscht, dass es doch bitte endlich vorbei ist