Dishonored: Entwickler verteidigt Ladebildschirme: "Habe eine Schwäche dafür"
Im Creator-Stream zu Dishonored geben die Entwickler von Arkane Studios neben Anekdoten zur Entwicklung des Schleichspiels auch zu, Fans der Ladebildschirme zu sein.
Seit etwa vier Wochen streamen Raphaël Colantonio und Harvey Smith, die Co-Creative Directors des gefeierten Schleichspiels Dishonored, ebenjenes Spiel auf Youtube. Dabei lassen sie sich Gesellschaft von den Entwicklern leisten, die für das jeweilige Level zuständig waren. Zuletzt diskutierten die Arkane-Köpfe fleißig über Moralsysteme, teilten verworfene Gameplay-Ideen und lamentierten das Verschwinden der Ladebildschirme aus Videospielen.
Masken, Alkohol, Extravaganz - So lässt sich die Mission "Lady Boyle's Last Party" in drei Worten zusammenfassen. Gemeinsam mit Level-Designer Anthony Huso und Lead Gameplay Programmer Stevan Hird schlichen Colantonio und Smith sich in das Anwesen und gewährten einen Blick hinter die Fassaden der Entwicklung, die mittlerweile 14 Jahre her ist.
Im Laufe des Playthroughs, das Colantonio im Übrigen mit einem Controller, und deshalb auch mit hohem Chaosfaktor bestreitet, kommen die vier Entwickler auch auf die Abschnitte dazwischen zu sprechen. Hird erklärt, dass es ein System im Hintergrund gibt, das es NPCs erlaubt, die Ladegrenzen zwischen Levelabschnitten zu überqueren. Die Ladegrenzen selbst geben auch Anlass zur Diskussion.
Laden, Laden, Laden
Dishonored ist ein stringentes Spiel mit klassischen Leveln, das nicht versucht, seine Ladezeiten hinter Cutscenes zu verstecken. Während der Boyle-Party fallen die Ladebildschirme besonders ins Auge, weil Spieler oft vom Inneren des Anwesens nach draußen und zurückwechseln. Smith merkt an, dass "Leute denken, es sei eine Verbesserung, dass wir die Ladebildschirme losgeworden sind" und geht direkt in die Verteidigung über.
"Eine Pause zwischen einer Umgebung und der nächsten, nach dem Motto: 'Okay, das habe ich hinter mir, ich bin in einer nagelneuen Umgebung' und auch die Möglichkeit, Tipps als Teil des Worldbuilding zu geben, die Kunst und die kleinen In-Fiction-Anmerkungen? Da habe ich eine Schwäche für."
Wer den Entwicklern weiter durch Dunwall folgen möchte, findet sie auf Colantonios Youtube-Kanal. Auf eigene Faust lässt sich die Welt von Dishonored auf Steam für 9,99 Euro erkunden, und wer, wie Smith, den Ladebildschirmen hinterhertrauert, könnte sich für diesen Artikel über ihre Geschichte interessieren.
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Ich habe das nicht als störend empfunden, da alle die Abschnitte durch
Türen oder andere Hürden getrennt waren.
Glaube Half Life 2 war so ein Spiel, bei dem inmitten der Bewegung plötzlich der Ladescreen auftaucht, das hatte etwas genervt und die Immersion gestört.
Ich muss gerade an Blood Omen: Legacy of Kain (PSX) denken, welches ich letzten aufm Handheld spielen wollte und bei dem jeder Besuch des Menüs und verlassen desselben mehrere Sekunden dauerte. Jetzt muss ich mir die PC-Version holen, denn angelich soll der GOG Release in der Hinsicht um Welten besser sein.