Dirt 3 im Test: Die Tops und Flops der Grafik - Update
Dirt 3 auf Basis der Ego-Engine bietet eine ansehnliche Optik mit wenigen Schwächen. PC Games Hardware hat die Tops und Flops der Grafik von Dirt 3 für Sie analysiert.
Update: Da das Rennspiel wirklich sehr wenig Schwächen hat, präsentieren wir Ihnen zu Beginn der Bildergalerie einen ganzen Schwung sehenswerter Szenen aus Dirt 3. Viel Spaß damit.
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Bekanntermaßen setzt Dirt 3 auf den Inhouse-Renderer von Codemasters, die Ego-Engine. Die Cross-Plattform-Engine beherrscht alle wichtigen Rendertricks, welche zum Teil jedoch erst unter DirectX 11 genutzt werden: Die aktuelle API bietet per Hardware-Tessellation gerenderte Stoffe (u.a. Fahnen) sowie eine bessere Wasserdarstellung mit mehr Wellen - das Streckenpublikum bekommt allerdings im Gegensatz zu Colin McRae Dirt 2 keine zusätzlichen Polygone mehr ab und ist wie gehabt sehr Polygon-arm und leidet an Clipping-Fehlern. Dank der Full-Floating-Point-HDR-Beleuchtung (FP16) und per Direct Compute berechnetem High Definition Ambient Occlusion von (HBAO), Post-Effekten wie Motion Blur und fein gefilterten Shoft-Shadows wirken die Licht- und Schatten-Spiele in Dirt 3 noch realistischer als im Vorgänger, vor allem schweben die Fahrzeuge kaum noch und die knackigen Echtzeit-Spiegelungen sind sehr gut.
Das intensive, aufwendig gestaltete Wettersystem weiß durch Tropfen auf dem Fahrzeug und dessen Scheiben zu gefallen - dummerweise bleibt die Frontscheibe manchmal trotz Platzregen ziemlich trocken. Die sonstigen Wasserflächen sind optisch schwach, dafür durchfahren Sie wie gehabt tesselliert Pfützen mit echter (eckiger) Wellen-Geometrie. Sehr erfreulich ist der Einsatz von Alpha-to-Coverage (A2C), sobald Sie die Multisampling-Kantenglättung aktivieren: Alphatest-Texturen, also vorrangig die Vegetation, wird so gebügelt und flimmert nicht mehr - die beruhigt das Bild stark. Wie der Technik-Test von Dirt 3 zeigt, ist die Optik zudem alles andere als ein Hardware-Killer - ohne Kantenglättung reicht bereits eine Radeon HD 5770 samt 3,0-GHz-Dualcore für über 40 Fps in 1.680 x 1.050 Pixel.
Achtung: Die hier getätigten Aussagen beziehen sich auf die DirectX-11-Version mit maximalen Details. Das DX9-Pendant fällt vor allem durch die fehlende AMD-Umgebungsverdeckung (HDAO, "High Definition Ambient Occlusion") ab, da die Fahrzeuge und diverse Objekte zu schweben scheinen.
In der Galerie finden Sie zusammengefasst die Tops und Flops der Grafik von Dirt 3 - sollten Sie weitere kennen, nutzen Sie doch bitte die Kommentarfunktion.
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Deine Kritik kann ich ja nachvollziehen, hier wurde aber schon am Belohnungssystem (Geld / Rufpunkte), Autos kaufen/gewinnen und Musik gemeckert, alles Sachen die für mich an einem "Arcade" Rallyespiel nur wenig Bedeutung haben. Handling, Fuhrpark und Streckendesign dagegen spielen dagegen für mich die größere Rolle. In den Belangen ist es auch nicht perfekt aber m.M. nach besser als Dirt 2.
MFG
Alle mit diesem "Problem" sollten sich einfach mal mit Downsampling auseinandersetzen, wenn ich mir die Comments so durchlese hab ich das Gefühl, es wird auf höchstem Niveau "gejammert". Gibts irgendwelche gravierenden Bugs, Grafik- oder Steuerungsprobleme die das Spiel unspielbar machen? Anderes Genre aber erinnert euch mal an GTA IV zurück...
MFG