Dirt 3: Codemasters spricht über DirectX 11, HD3D, Eyefinity, Llano & Co.
Dirt 3 ist technisch voll auf der Höhe der Zeit. Viele der Funktionen entstanden in Zusammenarbeit mit AMD, etwa die Implementierung von Eyefinity oder der "High Definition"-Umgebungsverdeckung. In einem von AMD durchgeführten Interview verrät Codemasters ein paar interessante Details.
Codemasters' DX11-Rennspiel Dirt 3 genießt einen sehr guten Ruf: Metacritic.com ermittelt einen Wertungsschnitt von 86 Prozent. Auch liegt das Spiel mittlerweile zahlreichen AMD-Grafikkarten und -Llano-Mainboards bei. AMD nimmt diesen Erfolg zum Anlass, um mit dem Entwickler über das Spiel und die Zusammenarbeit zu plaudern. Das Original-Interview (englisch) handelt unter anderem vom DirectX-11-Renderer, der Unterstützung von Eyefinity, der Leistung auf den APUs und auch spielinternen Dingen. Wir fassen an dieser Stelle ein paar der technischen Details zusammen.
Dirt 3: AMD und Codemasters in einem Boot
Dirt 3 setzt auf den Inhouse-Renderer von Codemasters, die Ego-Engine. Die Cross-Plattform-Engine beherrscht alle wichtigen Rendertricks, welche teils erst unter DirectX 11 genutzt werden: Die aktuelle API bietet per Hardware-Tessellation gerenderte Stoffe (u.a. Fahnen), verformbaren Schnee sowie eine bessere Wasserdarstellung mit mehr Wellen. Codemasters gibt an, dass der Tessellations-Algorithmus gegenüber Dirt 2 um 80 Prozent effizienter arbeitet. Wie sich herausstellte, wird das jedoch auch durch Weglassen von Polygonen erreicht: Während Dirt 2 noch tessellierte Zuschauer am Streckenrand zeigt, werden bei Dirt 3 nur noch die Fahrer innerhalb der Cockpits mit weiteren Dreiecken beglückt.
Dank der Full-Floating-Point-HDR-Beleuchtung (FP16) und High Definition Ambient Occlusion wirken die Licht- und Schattenspiele in Dirt 3 noch realistischer als im Vorgänger. Sofern Sie eine DirectX-9- oder DirectX-10-Karte einsetzen, müssen Sie grobere Schatten in Kauf nehmen, auch fehlt die Umgebungsverdeckung. Bei Letzterer, der HDAO, handelt es sich um einen per Direct Compute 11 (Teil von Direct X 11) berechneten Effekt, welcher die Tiefe jedes einzelnen Pixels mit den umliegenden verrechnet und dementsprechend die Schattierung anpasst. Bereits Dirt 2 nutzte HDAO, für Dirt 3 setzte sich Codemasters mit AMD an einen Tisch und verbesserte laut eigenen Aussagen nicht nur die Ausführungsgeschwindigkeit, sondern auch die Qualität. Herausgekommen sind zwei verschiedene HDAO-Modi: eine Sparversion und die "Full Resolution"-Implementierung. Letztere tritt erst in Kraft, wenn Sie im Spiel maximale Details (Post Processing) aktivieren. Dieser Effekt kostet aufgrund der zahlreichen Samples relativ viel Rechenzeit.
Quelle: PC Games Hardware
Dirt 3: Direct-X-11-Rennspiel mit AMD-Zusammenarbeit (2)
Das neue Wettersystem mit Regen- und Schnee-Effekten bekommen Sie auch mit DirectX 9 zu Gesicht. Generell sieht dieser Renderpfad kaum schlechter aus als die DX11-Version (DirectX 10/10.1 wird nicht angeboten). Ein Wechsel zwischen beiden APIs ist nur via Config-Datei möglich; ab Werk nutzt das Spiel auf einem DX11-System auch diese API.
Dirt 3: Eyefinity, HD3D, Llano-APUs & Co.
Im Rahmen der Zusammenarbeit implementierte Codemasters auch AMDs Multi-Monitor-Technologie Eyefinity. Radeon-Besitzer dürfen sich über "Out-of-the-box"-Unterstützung für bis zu fünf Monitore freuen. Besonders attraktiv ist derzeit Triple-Monitor-Gaming mit drei Full-HD-Modellen (5.760 x 1.080 Pixel), welches sich schon für rund 450 Euro zusammenstellen lässt. Das Bild wird hierfür intelligent aufgeteilt: Die Anzeigen bleiben auf dem mittleren Monitor, während links und rechts nur die Spielgrafik für ein hübsches Panorama dargestellt wird. Sofern Sie über das passende 3D-Equipment verfügen, lässt sich Dirt 3 auch ohne große Anpassungen mit AMDs HD3D-Technologie darstellen.
Auf die Frage, wie flüssig das Spiel auf einer APU der A-Serie (Llano) läuft, gibt Codemasters nur eine schwammige Auskunft. Man habe mit mehreren Grafik-Presets dafür gesorgt, dass der Titel selbst auf sehr langsamen System spielbar sei. Im selben Atemzug verrät der Entwickler, dass die Medium-Detailstufe (unter DX9) etwa der Konsolengrafik entspricht, natürlich mit Unterschieden bei der Ausgabeauflösung. Weitere Informationen, auch zu den Spielmodi und weiteren Interna, entnehmen Sie dem englischen Interview.

Demo hab ich und gespielt...muß sagen nicht viel besser als Dirt2.......ein bissel schöner isses....aber nicht der Reisser.
Spiele stürzen bei mir nicht ab...
Werde auch erstmal keine Codemasters Spiele mehr kaufen ohne das ich es getestet habe. Und da ja leider so gut wie keine Demos mehr erscheinen muss man sich wohl anders eine Testversion holen. Leider.
Aber nochmal Geld ausgeben in ein Spiel das bei mir nicht stabil läuft, nein Danke.
Natürlich nicht. 2x GTX 480.
Ich kann aber mitfühlen mit euch. Bei mir läuft eigentlich so gut wie alles immer von Anfang an.
Nur Bioshock seinerzeit stürzte permanent ab, den 2. Level konnte ich nur durchspielen, indem ich alle 2 Sekunden gespeichert habe. Manche hatten das Problem, andere nicht. Mein Nachbar hatte damals im Prinzip den selben Rechner wie ich, und der
konnte es problemlos durchspielen.
2k hat das imo auch niemals gefixt. Eher wurden Vista und die NVidia-Treiber mit der Zeit stabiler, und heute
zock ich es ohne Probleme.
Evtl. liegt es wirklich nicht immer am Spielehersteller.
Das Problem ist das bei vielen Dirt 3, F1 2010 und Dirt 2 mit DX 11 nicht stabil läuft. Bei mir ist es nur Dirt 3, das stürzt mit DX 11 beim laden neuer Strecken regelmäßig ab (so alle 1-3 Rennen). Dirt 2 und F1 2010 laufen dagegen absturzfrei...
Es kann echt nicht sein das man sich Spiele kauft und die man dann nicht spielen kann. Statt nur DLCs zu veröffentlichen sollten die erstmal Bugs fixen.
lass mich raten, du hast eine AMD Grafik-Karte?