Erweiterung für DirectX: GPU-Abstürze unter Windows sollen seltener werden
Microsoft will die Fehlerdiagnose bei GPU-Abstürzen unter Windows mit DirectX-Dump-Dateien erleichtern, die es jetzt als Entwicklervorschau gibt.
Auf der diesjährigen GDC hatte Microsoft zahlreiche DirectX-Neuigkeiten mit GPU-Entwicklertools auf Konsolen-Niveau für Windows in Aussicht gestellt und im Rahmen dessen auch DirectX-Dump-Dateien als wichtigen Fortschritt bei der Fehlerbehebung von GPU-Abstürzen angekündigt. Jetzt wurde eine öffentliche Vorschau des Features für Entwickler präsentiert, das laut Ankündigung einen ersten Schritt in Richtung einer robusten, herstellerübergreifenden Lösung gehen soll.
Stein des Anstoßes war demnach, dass Microsoft immer wieder von Entwicklern und Partnern zu hören bekommen habe, dass es schwierig sei, GPU-Abstürze auf dem PC ausfindig zu machen und zu diagnostizieren. Abgesehen davon, dass sich das Problem nur schwer reproduzieren lasse, sei die Bandbreite an unterschiedlicher Hardware, Treibern und Windows-Betriebssystemversionen enorm, und es gebe keinen Untersuchungsprozess, der für alle Hardware-Anbieter gleichermaßen funktioniert.
Hier setzen DirectX-Dump-Dateien an, die das Ergebnis jahrelanger Arbeit sein und bei der Bereitstellung eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen DirectX-Laufzeitumgebung, Treibern, Windows-Grafikkernel und dem Entwickler-Tool PIX erfordern sollen. Zum Zeitpunkt eines Absturzes wird demnach eine Momentaufnahme der GPU-Ausführung aufgezeichnet, einschließlich Hardware-Status, Treiberdaten, Direct3D-Laufzeitkontext und Anwendungsdaten. Das Ganze wird dann in einer .dxdmp-Datei gebündelt, die von PIX und Entwicklern abgerufen und analysiert werden kann.
DirectX-Dump-Dateien: AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm sind mit an Bord
Microsoft hat für die Umsetzung nach eigenen Angaben eng mit AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm zusammengearbeitet, um spezielle Treiber für DirectX-Dump-Dateien bereitzustellen, wobei die Hersteller zur GDC im März auch schon DirectX-Dump-Dateien auf ihrer Hardware vorgeführt hatten. "Heute ist die Treiberunterstützung bereits auf ausgewählten Geräten verfügbar, und wir erwarten in naher Zukunft Treiber, die eine noch größere Bandbreite an Hardware unterstützen", so Microsoft in seiner Ankündigung.
Aber auch ohne spezielle Treiber sollen auf jeder Hardware teilweise DirectX-Dump-Dateien (die keine Hardware-Zustands- und Treiberdaten enthalten) generiert werden können, sofern ein Gerät über die erforderliche Unterstützung durch das Betriebssystem und das Agility-SDK verfügt. Ziel soll es jetzt zunächst sein, die Entwicklererfahrung von Anfang bis Ende zu validieren und gleichzeitig die Hardwareunterstützung weiter auszubauen sowie die Treiberqualität im gesamten Ökosystem zu verbessern. Microsoft geht davon aus, die Unterstützung für den Endkundenbereich im Herbst 2026 bereitzustellen, und ermutigt Entwickler, die Vorschau zu nutzen, um ihre Arbeitsabläufe zu validieren und das Endprodukt mitzugestalten.
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Quelle: Microsoft

Schön aber das es ein Tool dafür gibt, da die Ursache oftmals unklar sein kann und ein gezielteres Eingreifen auch für dem Treiber/Spieleprogrmmierer hilft.
Bei OC/UV/Expo/XMP kann man das ebenfalls schnell erkennen, kennt aber hier die Ursache in der Regel.
Und es wird sich zeigend as viele system instabile ram konfigs haben und tschüß expo xmp an und los.
Das sind die häufigsten treiberabsturzgründe.
Seltener sind Programmfehler und Treiberfehler.
In der Panik, dass sie bald stirbt hab' ich also gleich in eine Ersatz-GPU investiert (Intel B580).
Sollte es also doch eher an was anderem liegen bin ich natürlich froh