Fünf Diablos in 30 Jahren: Blizzard-Vizepräsident hofft in Zukunft auf schnellere Releases
Blizzard Entertainments Vizepräsident Gavin Whishaw gewährt im Interview mit Variety Einblicke in die langfristigen Pläne für das Diablo-Franchise, sowie in bald anstehende und kürzlich veröffentlichte Releases.
In einem Interview mit Jennifer Maas von Variety äußern sich die Köpfe verschiedener Abteilungen von Blizzard Entertainment zu ihren Plänen, die Videospielfirma wieder auf Kurs zu bringen. Unter ihnen meldet sich auch Gavian Whishaw, der Executive Producer von Diablo 4 und Vizepräsident Blizzard Entertainments, zu Wort. Er spricht über den langen Weg, den die Diablo-Reihe in den letzten 20 Jahren zurückgelegt hat, über die aktuellen und anstehenden Releases und seine Vorstellungen für die Entwicklung weiterer Titel.
Auf die Frage, ob sich auf der Blizzcon 2026 vielleicht auf einen neuen Diablo-Teil hoffen ließe, reagiert Whishaw eher ablehnend. "Es ist kompliziert, wenn es um Titel geht, die seit 20 Jahren bestehen und [denen] die Leute noch immer treu sind und [die alten Titel] weiterhin spielen und sich auch über neue Inhalte freuen werden", sagt der Vizepräsident.
Gut Ding will Weile haben
Der Grund für die langen Wartezeiten zwischen den Spielen soll also sein, dass die Fans gar nicht viel Zeit mit Warten verbringen müssten, weil die Spiele so langlebig seien. Damit hat Whishaw nicht unrecht, denn dieses Paradoxon zeichnet sich gut am aktuellen Beispiel von Diablo 2 ab.
Das Spiel erschien erstmals im Jahr 2000 und wurde über den Verlauf der nächsten 16 Jahre mit einem Add-on und Patches von Blizzard versorgt. 2021 veröffentlichte die Firma zusammen mit Entwickler Vicarious Visions das Remake Diablo 2: Resurrected, das bis jetzt durch Live-Service gepflegt wird.
Nun kam am 13. Februar 2026 ein vollwertiges DLC für dieses fünf Jahre alte Remake eines 26 Jahre alten Spiels heraus. Mit Reign of the Warlock für Diablo 2: Resurrected beweist Blizzard nicht nur gegenüber einem Franchise Geduld und Treue, sondern auch gegenüber einem einzelnen Titel.
Sie wollten den Baum
Auch Diablo 4 zählt mittlerweile drei Jahresringe und profitiert von kontinuierlichem Live-Service. Am 28. April 2026 steht die Veröffentlichung des zweiten DLCs "Lord of Hatred" an, auf das Whishaw im Interview zu sprechen kommt.
Stolz erzählt der Vizepräsident von dem neuen Paladin, der im DLC dabei ist. Auf Rückmeldung der Community baute das Entwicklerteam den Fähigkeitenbaum der Paladine groß aus und erweiterte diese Änderung auf alle anderen Klassen.
Keine Fließbandproduktion
Zu den ferneren Zukunftsplänen gibt der Vizepräsident nur vage Antworten. Aus seiner Wortwahl geht allerdings kein besonders großer Drang hervor, so viele Diablo-Ableger wie möglich zu fabrizieren.
"Ich glaube, in 30 Jahren Diablo haben wir fünf Titel gemacht. Also hoffe ich, dass wir in den nächsten 30 Jahren ein paar mehr machen, vielleicht bekommen wir manche davon schneller raus."
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Den dritten Teil fand ich schon sehr määäähhh, den habe ich zwei Jahre nach erscheinen nur einmal durchgespielt, den vierten erst gar nicht gekauft - einfach nicht mehr meine Welt.
Den ersten und zweiten Teil habe ich unendlich viele Stunden gespielt, so viel das ich nicht mal grob abschätzen kann wie viel ungefähr, D2 Resurrected spiele ich heute noch ab und zu gerne offline.
mit einem Warcraft 4 hätte man sich damals noch regelrecht mit Ruhm bekleckern können aber auch hier war man nicht mutig genug (bzw. wow hat hier mehr geld rein gebracht), und auch das "aufpolierte" WC 3 können sie behalten wie das D2 remake
Gibt genügend andere Möglichkeiten Geld zu verbrennen
Im Gegensatz zu mir. Aber ich hatte zumindest ein halbes Jahr pausiert.