Diablo: Solo-Entwickler zeigt wie Diablo mit der UE 5 in Ego-Perspektive funktioniert
Ein Solo-Entwickler interpretiert Diablo in Unreal Engine 5 als Ego-Action-RPG neu. Videos zeigen den "Vergessenen Turm", Zaubereffekte und den "Butcher". Hier wird deutlich, wie gut das Konzept funktionieren könnte.
Ein einzelner Entwickler sorgt derzeit mit einer ungewöhnlichen Neuinterpretation von Diablo 2 für Aufmerksamkeit. Unter dem Projektnamen eines reinen Fan-Konzepts entsteht eine moderne Version des Klassikers in der Unreal Engine 5, die das bekannte Hack-and-Slay erstmals konsequent in die Ego-Perspektive überführt. Neue Videos zeigen, wie weit das Vorhaben inzwischen fortgeschritten ist.
Neue Videos vermitteln eine dichte Atmosphäre
Zu sehen sind unter anderem Überarbeitungen des "Vergessenen Turms", inklusive Zaubereffekten wie Eisgeschoss und Blizzard. Auch der "Butcher" aus dem ersten Diablo erhält einen Auftritt. Besonders spannend ist, wie stark sich die Atmosphäre durch den Perspektivwechsel verändert. Enge Korridore, Lichtstimmung und direkte Monsterbegegnungen erzeugen eine deutlich intensivere Wirkung als die klassische isometrische Ansicht.
Auffällig ist jedoch eine wichtige Kursänderung: Laut 80LV spricht der Creator inzwischen nicht mehr von einer möglichen Veröffentlichung, sondern bezeichnet das Projekt ausdrücklich als Fan-Konzept. Ziel ist es offenbar, zu demonstrieren, wie eine moderne First-Person-Version von Diablo aussehen könnte. Angesichts der bekannten Rechte-Situation rund um Blizzard ist dieser Schritt nachvollziehbar. Ein öffentlicher Download ist damit derzeit nicht vorgesehen.
Beeindruckende technische Umsetzung
Technisch bleibt das Projekt trotz seines frühen Status beeindruckend. Bereits jetzt sind Zauber, HUD-Elemente, Animationen und erste Gegnerbegegnungen spielbar umgesetzt. Gleichzeitig ist klar zu erkennen, dass es sich weiterhin um ein Work in Progress handelt. Platzhalter bei Sound und Assets sowie unfertige Übergänge zeigen, dass hier ein Einzelentwickler experimentiert und keine vollwertige Produktion eines großen Studios entsteht.
Gerade darin liegt aber der Reiz. Das Fan-Projekt verdeutlicht, wie gut das grundlegende Kampfsystem und die düstere Welt von Diablo auch aus einer völlig anderen Perspektive funktionieren könnten. Ob Blizzard selbst jemals einen ähnlichen Ansatz verfolgt, bleibt offen. Als Machbarkeitsstudie liefert das Unreal-Engine-5-Projekt jedoch schon im aktuellen Zustand einen faszinierenden Blick auf eine mögliche alternative Zukunft der Reihe.
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Quelle: via DSOG

Das ist nicht deren Baustelle, sondern von Epic
Wenn man will, dann kann man da auch Spiele für das Smartphone und die Switch 1 entwickeln, die sehr gut laufen. Dazu muß man allerdings damit umgehen können. Wenn das nicht der Fall ist und man dann auch noch zuviel will, dann gibt es Probleme. Dafür ist aber nicht die Engine verantwortlich.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?