Diablo 2: Resurrected - Darum gibt es keine Unterstützung für "echtes" Ultrawide

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Blizzard erklärt in einem Blog-Beitrag, warum Spieler mit Ultrawide-Monitoren auf ein Seitenverhältnis von 21:9 verzichten müssen.
Quelle: Buffed

In einem Blog-Beitrag erklärt Blizzard, weshalb das Seitenverhältnis für Diablo 2: Resurrected bei Ultrawide-Monitoren auf 19:9 begrenzt ist. In der technischen Alpha war 21:9 auf Ultrawide-Monitoren noch möglich, was aber in der Beta auf 19:9 reduziert worden ist und Verwunderung bei den Spielern auslöste.

Nachdem die Open-Beta-Phase beendet wurde, steht die Veröffentlichung von Diablo 2: Resurrected kurz bevor. In einem Entwickler-Update äußerte sich nun Blizzard bezüglich der Nutzung von Ultrawide-Monitoren und der Unterstützung für das Seitenverhältnis 21:9. Diablo 2: Resurrected wird demnach auf derartigen Monitoren spielbar sein, jedoch nicht mit den vollen 21:9, wie das noch während der technischen Alpha möglich war. Das Seitenverhältnis ist seit der offenen Beta auf 19:9 begrenzt worden.

Dieser Schritt kommt mit einer einfachen Begründung, denn die Unterstützung von 21:9 würde zu unschönen Vorkommnissen im Spiel führen. Ein "echtes" Ultrawide-Seitenverhältnis ermöglicht es Spielern laut Blizzard, aus einer erhöhten Entfernung anzugreifen, wofür das Spiel aber nicht ausgelegt ist. Feinde, die aus einer solchen vergrößerten Entfernung, die mithilfe von Ultrawide-Monitore erreicht werden kann, als Angriffsziel ausgewählt werden, sollen nicht auf den Angriff reagieren, da sie nicht erkennen würden, dass sie einem solchen ausgesetzt sind.

Verständnis für frustrierte Diablo-Fans

In einem offiziellen Blog-Beitrag bezog Blizzard Stellung zu dem Problem:

"Um die Integrität und das Spielerlebnis von jedem zu schützen und gleiche Voraussetzungen für alle zu fördern, werden die Spieler mit Ultrawide-Monitoren in der Lage sein, ihren Bildschirmbereich im Spiel mit einer Vignette am Rand des Spielbildschirms auf 19:9 (die maximale Länge der Begrenzungszonen im Spiel) zu erweitern."

Blizzard zeigt dabei Verständnis für die Leute, die viel Geld in ihr 21:9-Ultrawide-Setup investiert haben und deshalb besonders frustriert sind, wenn sie schwarze Balken sehen müssen. Das Entwicklerstudio möchte die Diskussionen rund um das Thema weiter beobachten und Lösungen finden, die nicht die Spielweise von Diablo 2: Resurrected beeinflussen.

Ebenfalls lesenswert: Diablo 2: Resurrected - Zum Launch kein eigener Loot im Multiplayer

In dem Blog-Beitrag führte Blizzard zudem weiter aus, wieso der TCP/IP-Support entfernt wurde und verkündete, dass weitere Veränderungen auf die Lobbys für Konsolen in der finalen Version von Diablo 2: Resurrected zukommen werden. Die Gruppenbildung für Spieler soll beispielsweise infolgedessen vereinfacht werden. Jedoch soll es keine Custom-Lobbys für Konsolen geben, Blizzard möchte in dem Zusammenhang aber das Feedback der Fans im Auge behalten.

Quelle: Blizzard

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        Ist ja schließlich auch nur ein Remaster mit dem möglichst viel Kohle bei minimalem Einsatz erzielt werden soll... und nach dem WC3-Remaster-Disaster wird sich Blizzard wohl hüten an einem weiteren Spiel zu viel herumzudoktern und evtl. erneut einen Shitstorm zu riskieren - für mich ist 19:9 kein Beinbruch, da finde ich die regelmäßige Veröffentlichung von 21:9 Filmen im 16:9-Format bei Streamingdinsten und von neuen Spielen ohne vernünftige 21:9-Implementierung (CP2077^^) deutlich ätzender.
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        Ist ja schließlich auch nur ein Remaster mit dem möglichst viel Kohle bei minimalem Einsatz erzielt werden soll... und nach dem WC3-Remaster-Disaster wird sich Blizzard wohl hüten an einem weiteren Spiel zu viel herumzudoktern und evtl. erneut einen Shitstorm zu riskieren - für mich ist 19:9 kein Beinbruch, da finde ich die regelmäßige Veröffentlichung von 21:9 Filmen im 16:9-Format bei Streamingdinsten und von neuen Spielen ohne vernünftige 21:9-Implementierung (CP2077^^) deutlich ätzender.
      • Von Baer85 Software-Overclocker(in)
        Du weisst ja aber nicht, ob es mit der Ultrawide Einstellung nicht zu gehäuften Problemen gekommen ist und sie dewegen wieder entfernt worden ist. Wenn sie dann die Wahl lassen würden, würden sehr schnell alle rumheulen, dass so viele Bugs auftreten, wenn man mit Ultrawide spielt. Da hätte ich auch kein Bock drauf.
        Es wird hier wild spekuliert, aber letztendlich kann nur Blizzard sagen woran es denn nun wirklich gelegen hat, dass das 21:9 Format nicht unterstützt wird. Vielleicht kommt es ja in ein paar Jahren raus, wie jetzt zu Warcraft 3 Reforged.
        Ich glaube nicht, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen ohne Grund diese "Spielerschaft" verärgern würde. Am warscheinlichsten sind für mich die Optionenen zu teuer bzw nicht genug Zeit oder nicht möglich.
      • Von Astorek86 Freizeitschrauber(in)
        Völlig unabhängig davon, ob die Entwickler jetzt zu faul sind oder die Probleme tatsächlich nicht fixen können:

        Haut doch wenigstens einen inoffiziellen Weg raus, die "alte" Einstellung wieder zu aktivieren. Das Spiel mit dem Parameter "-21:9" starten o.Ä. . DAS ist das eigentliche Problem an der ganzen Sache! Lasst den Spielern doch eine Wahlmöglichkeit, meine Güte...
      • Von Gast1664917803
        Die haben einmal auf die Verkaufszahlen bzw. in Umlauf befindliche Einheiten von Ultra Wide Monitoren geschaut und sagten sich:
        "Meh".
        Die gehen einfach davon aus, daß da kaum ein nennenswerter Aufschrei zustande kommen kann - und da haben sie leider auch recht.
      • Von Baer85 Software-Overclocker(in)
        Was hat 21:9 mit 4k zu tun?
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