Destroy all Humans! im Technik-Test: GPU-Benchmarks
Nachdem wir die Technik in Destroy all Humans! behandelt haben, geht es nun ans Eingemachte mit Grafikkarten-Benchmarks.
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Destroy All Humans im Techniktest: Grafikkarten-Benchmarks
Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht. Dabei haben wir uns trotz Kenntnis späterer Abschnitte erneut dazu entschieden, alle Benchmarks am Anfang des Spiels durchzuführen. Auf diese Weise können Interessierte unsere Testszenen schnell erreichen und nachspielen. Selbstverständlich verwenden wir nicht die nächstbeste Zwischensequenz, sondern maßgeschneiderte Szenen für CPUs und GPUs. Wie immer kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce 451.67 WHQL und die Radeon Software 20.7.2. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt und dauern 20 Sekunden.
Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. PCGH-typisch ist die Verwendung von maximalen Details - im Falle von Destroy All Humans! Ist das überhaupt kein Problem. Das nicht aushebelbare 120-Fps-Limit schon eher. So kommt es, dass die meisten Grafikkarten an dieser Grenze kleben, allerdings nur in Full HD. Da das Spiel derart gut läuft, haben wir das 20 Modelle umfassende Grafikkarten-Testfeld bis ins Jahr 2013 erweitert.
Die Grafikkarten-Testsequenz spielt im zweiten Level mit dem Namen Rockwell. Wir begeben uns nach der absolvierten Mission zurück in das weitläufige Gebiet (diesmal bei Tageslicht) und suchen einen Wald am Stadtrand auf. Hier beobachteten wir die geringsten Bildraten während unseres Kreuzzugs gegen die Menschheit. Um einen Worstcase handelt es sich gewiss nicht, sondern lediglich um eine überdurchschnittliche Szene aufgrund der dichten Flora. Um den actiongeladenen Spielinhalt zumindest teilweise abzubilden, feuern wir beim Marsch durch das Unterholz mehrfach mit unserer Blitzkanone.
Quelle: PC Games Hardware
Destroy All Humans: Die PCGH-Benchmarkszene "Rockwell"
Aufgrund des bei Full HD grassierenden Framelimits blenden wir im folgenden Benchmark ausnahmsweise standardmäßig die WQHD-Auflösung ein, um das Grafikkarten-Feld etwas aufzutrennen. Sie können die Full-HD-Werte selbstverständlich manuell auswählen.
Hatten wir bereits erähnt, dass Destroy All Humans! sehr flüssig läuft? Definitiv, jetzt mit zahlreichen Balken untermauert. Grundsätzlich muss sich kein Spieler Sorgen machen, dass das Spiel gar nicht oder schlecht laufen könnte. Bemerkenswert ist vor allem die starke Performance der venerablen Geforce GTX 780. Diese feierte just ihren siebten Geburtstag, hüpft jedoch wie ein junges Reh durch den Ingame-Wald. Interessant ist, dass die oft mangelhafte Speicherkapazität hier keinen Strich durch die Rechnung macht, trotz der Mindestanforderung von 4 GiByte fallen Texturqualität/-streaming und Bildrate bei Full-HD-Auflösung gut aus. Pikant wird's beim Vergleich mit der neueren Geforce GTX 970: Letztere gewinnt das Duell in den beiden niedrigen und spielbaren Auflösungen, gerät danach jedoch überdurchschnittlich stark ins Straucheln. In UWQHD herrscht nur noch Gleichstand zur GTX 780, während Letztere in Ultra HD dann deutlich bessere Bildraten erzielt. Spielbar ist das nicht mehr, allerdings technisch interessant. Wir vermuten, dass Destroy All Humans! das hintere, mangelhaft angebundene Speichersegment alloziert und die Bildrate daher einbricht. Bei der Geforce GTX 780 spart das Streaming hingegen frühzeitig Daten ein, was vermutlich bei längerer Spielzeit sichtbar wird.
Doch zurück zur Gegenwart. Sieht man von der relativ schwachen Polaris-Performance in Gestalt der Radeon RX 570 und RX 590 ab, dürfte jeder beim Sichten der Balken glücklich sein. Das Spiel macht keinen Hehl aus seiner Herkunft und läuft wie die meisten UE4-Titel auf Geforce-Grafikkarten tadellos - und zwar auf jeder Architektur; Vorteile für Turing sind nicht auszumachen. Selbst die vier Jahre alte Geforce GTX 1060 kann die Bildrate in 1080p komfortabel und dauerhaft über der 60er-Marke halten, während die Radeon R9 390 beinahe eine Punktlandung darauf hinlegt. Unter PCGH-Lesern populärere Modelle wie die Geforce GTX 1070 und Radeon RX Vega 56 erzielen signifikant bessere Werte und zeigen damit, wie grafiklimitiert Destroy All Humans! ist. Das zeigt sich vor allem ab WQHD, das die Grafikkarten erstmals vollständig in Spreu und Weizen teilt. Die aufstrebende 1440p-Auflösung wird nicht mehr von jeder Grafikkarte geschultert, unterhalb einer Radeon RX 590 oder Geforce GTX 1060/6G wird's zäh. Das gilt umso mehr für UWQHD und erst recht für Ultra HD. Wer die Pixel-Königsklasse sorgenfrei mit mehr als 60 Fps erleben möchte, benötigt eine Geforce RTX 2080 Ti (oder Titan RTX). Darüber hinaus haben wir auch 5K-Ausflüge gewagt, raten allerdings davon ab. Selbst stark übertaktete GPU-Boliden dümpeln im 40-Fps-Bereich herum, womit das Spiel an Dynamik verliert (allerdings perfekt geglättet wird).
Den Grafikspeicher hatten wir bereits erwähnt. Für Full HD und WQHD sind Sie bereits mit 4 GiByte auf der sicheren Seite, allerdings zeigen vergleichbar schnelle Modelle mit 6 oder 8 GiByte hier und da weniger Ruckler. Jenseits von WQHD führt kein Weg an 6-GiByte-Grafikkarten vorbei, diese Kapazität genügt selbst für Ultra HD.
Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. In Einzelfällen, etwa bei besonders anspruchsvollen Spielen, weichen wir von diesem Credo ab und testen besonders flinke Varianten. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.
Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "RTX 2080 Ti" ist nicht "RTX 2080 Ti" respektive "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti" - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.


Ich weiß auch schon gar nicht mehr, was ich überhaupt spielen soll. Eins nach dem anderen. Wenn man 3, 4 Spiele gleichzeitig spielt, auch wenn es verschiedene Genres sind, verpasst man dabei mit großer Wahrscheinlichkeit die Chance sich auf 1 Spiel komplett einzulassen. Das ist dann doppelt schade, denn einerseits ist es schade um die Arbeit der Entwickler und andererseits verpasst man möglicherweise ein großartiges Spielerlebnis.
Ich habe das Spiel jetzt ca. 3 Stunden gespielt.
Macht spaß als Spiel ohne Tiefgang für zwischendurch.
Performance ist generell auch gut. Wenn man aber in Gebäuden kämpft und von Gegnern das Gehirn "untersucht"
kann der grüne Effekt zwischen sich und dem Opfer viel BIldfläche einnehmen und auf tatsächlich auch auf die Performance gehen.
Das mit den Screenspace Reflektionen ist mir besonders bei Wasserflächen extrem aufgefallen.