Nvidia Geforce GTX 780 im Test: Wie viel Titan steckt in der 649-Euro-Grafikkarte?
Geforce GTX 780 im Test: Was einst unter dem Codenamen "Titan LE" durch das Internet geisterte, manifestiert sich nun in Form der Geforce GTX 780. Wie viel der 900 Euro teuren GTX Titan in der 649-Euro-Karte Geforce GTX 780 steckt, klärt unser ausführlicher Test der High-End-Grafikkarte.
Nvidias Geforce GTX 780 ist nach der GTX Titan (PCGH-Test) die zweite Desktop-Grafikkarte auf GK110-Basis. Erneut haben wir es nicht mit dem Vollausbau des Superchips zu tun, sondern mit einer weiter abgespeckten Version: Die GTX 780 fußt zwar auf der gleichen Basis wie die GTX Titan, muss aber einige Rechenwerke und die Hälfte des Grafikspeichers abgeben – der GTX-780-Codename "Titan LE" im Sinne einer "Light Edition" passt folglich. Wie stark sich die Einschnitte gegenüber der mächtigen GTX Titan auswirken und ob die GTX 780 der Radeon HD 7970 GHz Edition (PCGH-Test) überlegen ist, klären wir im Folgenden. Zur Einstimmung packen wir die Karte aus:
Geforce GTX 780 im Test: Spezifikationen
Die Geforce GTX 780 verfügt über insgesamt 2.304 Shader-ALUs, 192 Textureinheiten und 48 Raster-Endstufen, ein Defizit von 14,3 Prozent gegenüber der GTX Titan. Der Einschnitt wird durch einen leicht erhöhten Kerntakt kompensiert: 863 MHz Basis- und 902 MHz Boost-Takt garantiert Nvidia "für alle Karten unter den meisten Anwendungsbereichen", die Übertaktungs- und Überwachungsfunktion GPU Boost 2.0 ist wieder an Bord. Auf Seiten des Speichers ist die Geforce GTX 780 beinahe eine Titan, denn auch ihr stehen die vollen 384 Datenleitungen (6x 64 Bit) nebst einem Speichertakt von 3.004 MHz zur Verfügung, allerdings mit halber Kapazität: Die Geforce GTX 780 verfügt als erste offizielle Nvidia-Grafikkarte über 3 GiByte GDDR5-Speicher und zieht damit mit AMDs Radeon-HD-7900-Modellen gleich; zuvor boten lediglich Partnerhersteller GTX-580-Karten mit 3 GiByte.
Geforce GTX 780 im Test: Variable Graphics Processing Clusters
Ein delikates Detail betrifft die Aufteilung der Rechenwerke, denn Nvidia gibt an, dass die Geforce GTX 780 entweder mit 4 oder 5 Graphics Processing Clusters (GPCs) ausgeliefert wird. Das bedeutet nicht, dass Sie eine GTX 780 mit mehr oder weniger Rechenwerken erhalten können, es wirkt sich jedoch auf die effektive Pixelfüllrate der Grafikkarte aus. Hintergrund: In den GPCs sitzen die SMX-Untergruppen mit je 192 ALUs. Der Standort des Defekts bestimmt, welche SMX-Gruppen deaktiviert werden, sodass bei gleicher Shader-Zahl unterschiedlich viele GPCs aktiv sein können, was sich auf die Rasterisierungsleistung auswirkt. Unser Testmuster der Geforce GTX 780 verfügt gemäß synthetischer Tests über lediglich 4 GPCs mit einer theoretischen Pixelfüllrate von 27,6 GPix/s. Wären 5 GPCs am Werk, resultierte das in 34,5 GPix/s (+25 Prozent). Mangels 5-GPC-Alternativkarte bleiben wir Ihnen Tests der praktischen Auswirkungen vorerst schuldig, aber die Folgeseite" GK110-Technik: Unterschiede zu GK104 (GTX 680)" sowie der separate Artikel GTX 780: 4 oder 5 GPCs liefern noch etwas Theorie-Futter.
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Die Spezifikation der Geforce GTX 780 neben der Titan und im Vergleich mit vorigen High-End-Grafikkarten:
| Modell | GTX Titan | GTX 780 | GTX 680 | GTX 580 | HD 7970 GHz Edition | HD 7970 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Circa-Preis Markteinführung (Euro) | 950,- | 649,- | 499,- | 479,- | 499,- | 499,- |
| Codename/Direct-X-Version | GK110/11.0 | GK110/11.0 | GK104/11.0 | GF110/11.0 | Tahiti XT2/11.1 | Tahiti XT/11.1 |
| Fertigungstechnik/Chipgröße | 28 nm/551 mm² | 28 nm/551 mm² | 28 nm/294 mm² | 40 nm/520 mm² | 28 nm/365 mm² | 28 nm/365 mm² |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) | 7.100 | 7.100 | 3.540 | 3.000 | 4.313 | 4.313 |
| SP-Rechenleistung (Mrd. FLOPS) | 4.500 | 3.977 | 3.090 | 1.581 | 4.096 | 3.788 |
| DP-Rechenleistung (Mrd. FLOPS) | 1.300* | 166 | 129 | 198 | 1.024 | 947 |
| Dreiecksdurchsatz (Mio./s) | 5.859 | 5.178 | 4.024 | 3.088 | 2.000 | 1.850 |
| Pixeldurchsatz (Mrd. Pixel/s) | 33,5 | 27,6-34,5** | 32,2 | 24,7 | 32 | 29,6 |
| Texturleistung (Mrd. Texel/s) | 187,5 | 165,7 | 128,8 | 49,4 | 128 | 118,4 |
| Speicherübertragungsrate (GByte/s) | 288,4 | 288,4 | 192 | 192,4 | 288 | 264 |
| Takt Grafikchip/ALUs (Megahertz) | 837 | 863 | 1.006 | 772/1.544 | 1.000 | 925 |
| Boost-Takt Grafikchip (Megahertz) | 876 | 902 | 1.058 | | 1.050 | |
| Takt Grafikspeicher (Megahertz) | 3.004 | 3.004 | 3.004 | 2.004 | 3.000 | 2.750 |
| Shader-/SIMD-/Textureinheiten | 2.688/14/224 | 2.304/12/192 | 1.536/8/128 | 512/16/64 | 2.048/32/128 | 2.048/32/128 |
| Raster-Endstufen (ROPs) | 48 | 48 | 32 | 48 | 32 | 32 |
| Speicheranbindung (parallele Bit) | 384 | 384 | 256 | 384 | 384 | 384 |
| Übliche Speichermenge (MiByte) | 6.144 | 3.072 | 2.048 | 1.536 | 3.072 | 3.072 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | 1x 6- & 1x 8-pol. | 1x 6- & 1x8-pol. | 2x 6-polig | 1x 6- & 1x 8-pol. | 1x 6- & 1x 8-pol. | 1x 6- & 1x 8-pol. |
*Nvidia gibt an, dass GK110 für den 1/3-Speed-DP-Modus zum Teil heruntertakten muss – rechnerisch auf Tesla-K20X-Niveau mit 732 MHz. **Pixelfüllrate hängt von aktiven GPCs ab (4 oder 5)
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 780 im Test: Einleitung, Spezifikation
- Seite 2 Geforce GTX 780 im Test: Unterschiede GK110 vs. GK104
- Seite 3 Geforce GTX 780 im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Boost 2.0
- Seite 4 Geforce GTX 780 im Test: Spiele-Benchmarks
- Seite 5 Geforce GTX 780 im Test: Extrem-Benchmarks mit Downsampling + Overclocking
- Seite 6 Geforce GTX 780 im Test: Fazit
- Seite 7 Geforce GTX 780 im Test: Testsystem
- Seite 8 Bildergalerie
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Leider wie so oft..
Bin schon gespannt was Montag Passiert.
Ich denke da wird sie auf Dienstag verschoben und Dienstag dann auf Freitag
Dann neue Woche neues Spiel
Mal schauen was früher hier ist die PS4 oder die Graka
und mein Bruder hat seine Gigabyte schon seid Freitag letzter Wocher