Nvidia DLSS 3.1.0 SDK: Neueste Version bringt endlich automatische Update-Funktion
Nvidia hat ein neues DLSS-SDK veröffentlicht. Die Version 3.1.0 bringt mehrere Verbesserungen und endlich eine Möglichkeit für automatische DLSS-Updates. Diese müssen die Entwickler aber manuell aktivieren.
Seitdem Nvidia 2019 die erste Version von DLSS veröffentlicht hat, sind zahlreiche Update für die Skalierungs-Technik erschienen. In den Spielen kamen diese aber meist nicht an: Die Entwickler hätten die entsprechenden Dateien mit einem Update manuell austauschen müssen, was in der Praxis kaum geschah. Viele Spieler gingen das Thema deshalb selbst an und kopierten neuere DLSS-Dateien in die Spielordner hinein, um die Neuerungen und Verbesserungen nutzen zu können.
DLSS mit Auto-Update
Genau das könnte in Zukunft unnötig werden, denn Nvidia hat gestern eine neue Version des DLSS-SDK veröffentlicht. Die über Github bereitgestellte Version 3.1.0 soll das im März 2022 erschienene SDK 2.4.0 ablösen. Neben allgemeinen Bugfixes und Verbesserungen an der Stabilität und Performance ist dort von neuen Konfigurationsmöglichkeiten und einer aktualisierten Anleitung für Entwickler die Rede. Als neues Feature wird außerdem eine Update-Funktion genannt, mit der sich die DLSS-Dateien künftig selbstständig aktualisieren können sollen.
Laut Videocardz wird in dem SDK dafür eine Funktion namens NVSDK_NGX_UpdateFeature angeboten, die Spielentwickler aktivieren können. Dadurch soll DLSS dann selbstständig nach Aktualisierungen suchen und die Dateien aktuell halten. Trotz der Versionsnummer ist das SDK dabei auch für DLSS 2 zuständig, es betrifft also alle aktuellen Versionen der Skalierungstechnik. Theoretisch könnten manuelle DLSS-Upgrade damit der Vergangenheit angehören. In der Praxis dürfte es bis dahin aber noch ein weiter Weg sein.
Zunächst müssten dafür schließlich alle bisherigen Spieleentwickler das Feature implementieren, und zukünftige Titel müssten die Funktion aktivieren. Damit würden die Entwickler aber ein gewisses Risiko eingehen, dass es mit einer zukünftigen DLSS-Version Probleme geben könnte, die dann auf das eigene Spiel zurückfallen.
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Ein aktiviertes Auto-Update würde also dafür sorgen, dass die Entwickler mit jeder neuen DLSS-Version Tests machen müssen, ob diese tatsächlich korrekt mit dem eigenen Titel zusammenarbeitet. Genau der Aufwand dieser nötigen Tests dürfte aber wiederum der Grund sein, warum so viele Spiele nicht schon jetzt manuelle DLSS-Updates erhalten. Inwiefern Nvidias automatische Update-Funktion am Ende in der Praxis genutzt werden wird, bleibt deshalb abzuwarten.
Quelle: Nvidia (Github) via Videocardz

Es gibt einen Workaround dafür, allerdings nur für Besitzer einer Nvidia Karte. Lange Rede, kurzer Sinn: DLSS und FSR sehen auf Q noch lange nicht pauschal besser aus als TAA. Außerdem ist es ein Unding wie sehr sich inzwischen auf beide Verfahren verlassen wird anstatt vernünftig zu optimieren.
zugreifen. Damit ist das ganze so gelöst, dass man mit aktuelleren Treibern auch aktuellere DLSS Versionen installiert und somit ist es wie bei allen Treiberupdates ein Treiberproblem